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Drahtloses Aufladen: Apple erhält Patent auf neuartiges Konzept

Daniel Hüfner

Martini
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Drahtloses Aufladen könnte so schön sein. Akku leer, Gerät weglegen, aufladen, mitnehmen. Die Konkurrenz um Nokia macht es mit ihrem neuen Flaggschiff Lumia 920 vor. Dennoch hat der Spaß aus Sicht vieler Nutzer einen gravierenden Nachteil: Per se ist dazu immer eine separate Stromquelle und zusätzliche Peripherie wie etwa ein Ladekissen notwendig. Apples Senior Vice President, Phil Schiller, meldete sich diesbezüglich bereits vor wenigen Monaten zu Wort. Kompliziert, zu wenig durchdacht, hieß es damals. Apple war in den letzten Jahren aber offenbar nicht untätig, was die Entwicklung einer eigenen Technik anbelangt. So hat das Unternehmen jetzt ein bereits im Jahr 2010 eingereichtes Patent bewilligt bekommen. Darin verfolgt man in Cupertino einen anderen Ansatz: Geräte sollen sich künftig in einer computergestützten Umgebung aufladen lassen. Drahtlos und ohne zusätzliche Peripherie.[PRBREAK][/PRBREAK]

macbookpro-iphone.jpgDas in dieser Woche vom US-amerikanischen Patent- und Markenrechtsamt genehmigte Patent beschreibt das, was sich der Hersteller von iPhone und iPad unter dem von Schiller proklamierten "realistischen und praktischen" System drahtlosen Aufladens vorstellt. Mit dem Titel "Wireless Power Utilization in a Local Computing Environment" wird eine Technik beschrieben, nach der sich Geräte innerhalb einer bestimmten Zone aufladen lassen sollen. Als Stromquelle fungiert dabei nicht etwa eine zusätzliche Ladestation, im Gegenteil: Der nötige Strom soll von einem Computer selbst, beispielsweise einem Mac, kommen. Das System fußt dabei auf der sogenannten "Near Field Magnet Resonance"-Technik, die elektrischen Strom in einem Radius von bis zu einem Meter transferieren kann. Zudem sei es auch möglich, gleich mehrere Geräte mithilfe dieser Technik miteinander arbeiten zu lassen. So könnten sich künftig sowohl Mac-Computer als auch Peripherie in Form von Tastatur oder Maus gegenseitig mit Strom versorgen.

Die Vorteile eines solchen Systems liegen auf der Hand. Nutzer könnten, sofern sie über mehrere Apple-Geräre wie einem Mac und ein iPhone verfügen, ihre Geräte auch während des Aufladens aus freier Hand nutzen. Immer vorausgesetzt, sie befinden sich innerhalb der Ladezone. Weitere, teilweise müßige Zusatzgeräte oder Kabel sind nicht notwendig. Ein Umstand, mit dem man aktuell vor allem beim Lumia 920 von Nokia noch leben muss. Wann die nun von Apple patentierte Technik letztlich Einzug in die eigenen Geräte findet, bleibt abzuwarten. Nachdem das Unternehmen mit dem iPhone 5 erst seinen neuen "Lightning" Dock-Connector vorstellte, könnte die "drahtlose Stromversorgung am Schreibtisch" jedoch der nächste Schritt der Evolution sein.

patent-121129.jpg


via AppleInsider
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wirkungsgrad? Kann mir kaum vorstellen, dass der all zu hoch ist, sonst würde das doch viel häufiger genutzt, oder?

Lustig wird auch die Reaktion derer, denen WLAN schon zu viel schädliche Strahlung ist. Ich sehe schon die Leute vor dem Strom, der durch die Luft geleitet wird, warnen :-D
 
"Near Field Magnet Resonance " klingt irgendwie sehr nach Zukunft.
Beängstigend :-/ wie schnell sich alles entwickelt.
 
Sehe auch das Probleme in der Verlustleistung. Eigentlich gehört dieser Schwachsinn verboten. kostet viel zu viel Energie. Und ob man es nun irgendwo neben den Mac legt oder in das Dock neben dem Mac steckt ist auch kein sonderlich großer Mehraufwand.
 
Bitte bei Ergänzungen die Bearbeiten-Funktion benutzen.

Man wird immer mehr zu Faulheit erzogen. Manchen Leuten ist es anscheinend zu aufwändig ein Kabel in die Steckdose zu stecken.

Irgendwie werden wir alle immer mehr zur Faulheit erzogen. Anscheinend ist es manchen Leuten zu viel Arbeit einen Stecker in die Steckdose zu stecken.

Heh? Zuerst sagt ihr mir der Text wäre zu kurz .Dann kann ich ihn nicht senden weil ich 3 Minuten warten muss !Und jetzt steht mein Text zweimal da was für ein Quatsch.:-!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
...und es gibt Leute die immer noch vor Elektrosmog warnen :D
Also wenn der schlecht wäre würde ich nur noch aus Tumoren bestehen^^
______________
Das wäre im iMac Fuß extrem Sinnvoll. Magic Mouse mit kleinem Akku ausstatten (30 Stunden o.Ä) und dann immer schön auf den Sockel legen. Perfekt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Denkt keiner an die Harware im Computer? -> ich mein Magnetstrahlung wird sicher nicht allzugut sein für Festplatten etc oder?
 
Hm, also ich bin da nicht so empfindlich wie Leute die Angst vor Handystrahlung, oder Abstrahlung von Stromleitungen haben, dennoch frage ich mich schon, wie der menschliche Körper so reagiert, wenn da den ganzen Tag ein Gerät neben ihm steht, dass Herrn Tesla in Entzückung versetzen würde.
 
Da werden die Leute mit Herzschrittmacher eine Freude daran haben ! :-o
 
Hammer Sache! Meine nächste Geräte-Generation soll das bitte können :)
Wäre wirklich fortschrittlich und innovativ ;)
 
Nie mehr Akkus in der Magic Mouse und im Keyboard wechseln ;)
Träume werden war !! Ich freu mich :D
 
Toll. Nächster Schritt: Wegrationalisieren des bisherigen Ladevorgangs. Dann muss man endlich ein laufendendes MacBook auf dam Nachttisch stehen haben.

Klingt ähnlich "sinnvoll" wie die iPods, die sich immer nur über USB am Rechner laden ließen (ja, es gab Steckdose-zu-USB, aber wo ist da Phil Schillers 2Kompliziert, zu wenig durchdacht"). Ist das eigentlich noch so?
 
Rießen Energieverschwendung. Mehr ist das nicht. Die sollten mal lieber Akku für Endgeräte entwickeln die nicht nach einem Tag leer sind anstatt so einen Unfug...
 
Dann freue ich mich auf das nächste iPhone , da wird das bestimmt schon funktionieren ;)