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Die Qual der Wahl: MacBookPro vs XPS M1530

Dieses Thema im Forum "Mobil-Macs" wurde erstellt von SvenDerBaer, 19.06.08.

  1. SvenDerBaer

    Dabei seit:
    19.06.08
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    37
    Hallo liebe Apple Freunde,
    ich bin neu hier und zur Zeit überlege ich, mir ein MacBook Pro zuzulegen. Ich werde in den nächsten Wochen dank eines Ferienjobs mir etwas Geld verdienen und möchte es in ein neues Notebook für mein Studium zum kommenden WS 08 investieren.
    Nun stellt sich, wie auch bei vielen vor mir die Frage:
    Soll ich mir einen stinknormalen Laptop von Hp, Fujitsu oder Dell kaufen....
    Oder vllt ein ultraschickes Notebook von Apple?
    Nunja ich habe mir diesbezüglich eine Pro und Contra Liste gemacht, welche mir die Entscheidung jedoch noch nicht ganz abgenommen hat und nun habe ich beschlossen mich an Mitmenschen zu wenden die mit dem ganzen Kram etwas mehr Erfahrung haben als ich.
    Ich gehe hierbei von dem Ansatz aus, dass ich ein MacBook Pro 15" mit einem Dell XPS M1530 (auch 15") vergleiche, da die beiden Notebooks meine Favoriten darstellen, von der Leistung etwa gleichwertig sind und ich außerdem bei Dell etwa 4% + Gutschein Codes (aus dem Netz) und bei Apple etwa 11% Rabatt bekomme.

    Hier nun erstmal mein Profil für was ich das Notebook benötigen werde:
    1. Alltagsgebrauch (Mails, Chat, Surfen, Office)
    2. Studienarbeiten
    3. Da ich Maschinenbau studieren werde, kann es sein dass ich das Notebook auf für diverse CAD anwendungen bzw. Rechenprogramme brauchen kann.
    4. Als BA-Student werde ich zwei Wohnungen (Berlin/Mannheim) haben und vermutlich als Internet Zugang eine Base Flatrate haben. Hier könnte ich (bitte korrigiert mich falls es nicht stimmt) ein Handy als Zugang sowohl beim Mac als auch beim XPS nutzen (beim Mac einfacher durch Isync???)
    5. Da ich mir nicht zwei Fernseher zulegen möchte werde ich mir vermutlich auch einen DVB-T empfänger (USB) besorgen und mein Notebook auch als Fernseher nutzen.

    Nun ergeben sich aus meiner Sicht einige Pro bzw. Contra Argumente für beide Notebooks:
    Das Dell Notebook ist um einiges billiger als das von Apple, die Preisdifferenz liegt bei nahezu gleicher Komponentenwahl (T9300, 4gig Ram, 250gb Festplatte, Geforce M 8600 GT...) noch bei etwa 500€.
    Das MacBook Pro punktet mit innovativer Bedienung, stabilem und schnellem Betriebssystem und langer Akkulaufzeit und sieht ausserdem viel besser aus.
    Von der reinen Leistung her kriegt man bei Dell also mehr für sein Geld, allerdings spielt das Betriebssystem in der Praxis ja fast die wichtigere Rolle, welches ja bei Dell quasi mit Windows vorgegeben ist.
    Mir ist Qualität sehr wichtig...
    Da ich mit Apple (außer mit meinem IPod Mini) bisher noch keine Erfahrungen gemacht habe, bin ich etwas skeptisch. Man hört von einem geladenen Alugehäuse beim MacBook Pro und von geringem bzw kurzem Garantieanspruch. Es wäre ziemlich ärgerlich, über 2000€ in ein Notebook zu investieren und dann ein Gerät zu bekommen, bei dem man wegen jedem Mist völlig überzogene Reperaturgebühren bezahlen muss. Dann kann ich mir von dem Geld auch 3 Medion Notebooks kaufen und immer eins benutzen während die anderen beiden in Reperatur sind... LOL
    Von Dell hat sich meine Familie bisher ein Notebook gekauft. Wir haben dafür etwa 1000€ bezahlt und sogar schon das aktuelle Windows Vista bekommen. Leider mussten wir festellen dass die Komponenten im Laptop etwas schwach sind um dieses Betriebssystem wirklich gut nutzen zu können was uns ärgert, da die Option mit Windows XP zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vorhanden war.Außerdem hat Dell das Notebook mit dutzenden von Programmen und Testversionen zugemüllt was die Performance weiter einschränkt und erstmal einen mehrstündige Aufräumaktion erfordert hat. Wie ist das bei Apple Notebooks?
    Desweiteren frage ich mich:
    http://store.apple.com/de/browse/home/shop_mac/family/macbook_pro?mco=MTE2NjM Unter diesem Link findet ihr beide 15" Notebooks von Apple. Verwunderlich finde ich, dass trotz gleicher Grafikkartenkennung 8600GT unterschiedliche Ramgrößen angegeben sind. Was meint ihr dazu?
    Was nutzen mir all die tollen Programme wie Ichat, wenn meine Freunde keinen Mac haben?
    Oder TimeMachine ohne externes Wlan Laufwerk? Lohnt sich ein Mac trotzdem?
    Nun sagt mir liebe Apfeltalker, was wäre das Richtige für mich. Was spricht noch für bzw gegen eines der Notebooks?
    M1530 oder MacBook Pro?
    Danke für eure Hilfe ;)
    LG
    Sven
     
  2. lemac

    lemac Gala

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    51
    Aus meiner Sicht ganz klar!
    Wenn Du schon grübelst, ob Win oder Mac, dann bleibe bei Windows. Man sollte einen Wechsel schon mit einer gewissen Leidenschaft und ohne "aber, wenn ..." angehen. Sonst wirst Du beim Umgewöhnen doch nur Frust erleben. Der Mac ist im Vergleich zu Windows einfach zu einfach.;)
     
  3. DesignerGay

    DesignerGay Danziger Kant

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    3.897
    Die wohl eher wchtigste Frage ob Windows oder OS X, bei mir viel die Entscheidung ür das OS X und daduch auf einen Mac, ich habe das MBP, kann nich feststellen das sich das Gehäuse elektrisch aufläd von der Qualität her ist es in meinen Augen sehr gut.
    Zufor hatte ich einen Gericom, das betriebsystem musste immer wieder gewartet wreden, und da ich nicht so viel Ahnung davon habe musste ich mich immer auf andere verlassen, seit dem Mac sind diese Probleme Geschichte.
    Ich benutze auch viel CAD-Software (bin Architekt), und habe trotz der "veralteten" Grafikkarte keine geschwindigkeits probleme.
    Ich würde das MBP auf alle Fälle wieder kaufen.
     
  4. Janney

    Janney Schöner von Nordhausen

    Dabei seit:
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    323
    Zu 3: Je nach Anwendung biste da eventuell auf Win angewiesen. Bliebe Bootcamp als Lösung.
    Zu 4: Zwar nicht durch iSync, aber ins Inet per Handy als Modem ist dennoch sehr simpel.

    Es lässt sich beim MBP Geld gutes sparen, indem man den Ram nach den Kauf selber aufrüstet.

    Das eine Jahr Garantie kann bis zum Ablauf auf insgesamt drei Jahre durch Apple Care erweitert werden. Apple Care kann man über eBay.com für eine Anteil der Kosten in Deutschland erwerben. Die Reparaturkosten sind ansonsten wie bei jedem anderen Hersteller äußerst unschön.

    Ich habe mir derweil auch schon ab und an einen am Gehäuse gefangen.

    Und zu guter letzt: Eine Standardinstallation enthält auch so einige Dinge, die man unter Umständen nicht benötigt. Das wären eine vielzahl Sprachpaket und Druckertreiber für die verschiedensten Hersteller und ein paar Programme, auf die man möglicherweise im Alltag verzichten kann (siehe dazu den Programmumfang auf der Apple-HP). Das System ist aber nicht verseucht von Testversionen.

    Grüße,

    Jan
     
  5. marfil

    marfil Reinette Coulon

    Dabei seit:
    20.12.06
    Beiträge:
    946
    hallo,

    vielleicht hilft dir das weiter...

    mfg, martin
     
  6. FSOL

    FSOL Morgenduft

    Dabei seit:
    05.06.08
    Beiträge:
    165
    Ich finde Du hast die Pro und Kontraargumente doch schon sehr gut herausgearbeitet. Der Knackpunkt liegt meines Erachtens in der CAD Software. Ich würde Dir empfehlen genauestens zu überprüfen ob es die CAD Software die brauchst auch für den Mac gibt. Falls nicht, überlege wie sehr Du auf diese Software angewiesen bist: Wenn Du sie nicht allzuoft brauchst, wird es wohl kein problem sein parallel auf dem Macbook eine WindowsVersion zu installieren. Brauchst das Program aber alle zwei Stunden, ist es schon mühsam immer wieder hin und her zu booten. Wie es mit Grafikprogrammen unter ein Virtualisierungslösung (VMware Fusion oder Paralells Desktop) aussieht, kann ich dir nicht sagen. Kommt wahrscheinlich auf die Komplexität an.

    Das Problem für Dich ist, daß Du einfach MacOS X noch nicht wirklich benutzt hast. Denn sonst würdest Du diese Frage nicht stellen. Es ist schon wahr, daß man für gleiche Rechenleistung bei normalen PC's um etliches billiger wegkommt. Aber das entscheidende ist meiner Meinung nach eh die Usability. Ich weiss ja nicht wie das mit Vista ist, aber ich habe schon viel Erfahrung mit XP gemacht weil ich immer wieder genötigt werde an solchen Rechnern zu arbeiten, oder meinen Athlon anschmeissen muss wenn ich ein Spiel spielen will dass es auf dem Mac nicht gibt. Stell dir vor XP ist ein Plumpsklo draussen aufm Hof und MacOSX ist ein Bad mit Wellnessbereich und Solarium mit kostenloser Massage - ich finde das triffts genau. Den Aufpreis vom Dell Notebook aufs Macbook Pro zahlst Du quasi fürs beste Betriebssystem der Welt. Kennst Du niemanden, der Dir mal für einen Tag sein Macbook ausleihen könnte? Probiers doch einfach mal aus. Damit muss man erstmal klarkommen, dass auf einmal alles funktioniert. hehe

    Du solltest auch den höheren Wiederverkaufswert von Macbooks beachten. In drei vier JAhren kannste jedes normale Notebook schon fast verschenken während man fürs Macbook noch halbwegs was bekommt
     
  7. f_perry

    f_perry Allington Pepping

    Dabei seit:
    18.04.07
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    190
    Ich denke, dass ein weiterer Kaufgrund für das Macbook Pro, die Äusserliche Erscheinung ist:

    Schonmal im Dunkeln getippt? Mit dem MacBook Pro macht das Spass, dank der Hintergrundbeleuchtung die sich automatisch ab einer gewissen Dunkelheit einschaltet. Einfach komfortabel muss ich sagen:D

    Zudem wird es ziemlich schwierig werden ein vergleichbares Notebook zu finden welches ein Alugehäuse besitzt und auch noch so flach ist.

    Was die Testversionen betrifft. Es gibt massig Druckertreiber, die schon beim ersten Systemstart vorinstalliert sind. Aber das ist auch das einzige was einen stören könnte. (im Bezug auf den Festplattenplatz)
    Es ist auch viel einfacher solche "störenden" Programme zu entfernen (ab in den Papierkorb und einmal kurz Shift+Alt+Apfel+Delete drücken und weg isses..:p) Da ist Windows schon viel zickiger, was das Löschen von Autostartprogrämmchen betrifft.

    Ich würde mir einfach überlegen, ob Du etwas neues ausprobieren willst und Dir das MacBook Pro kaufst, Dich damit befasst und es "lieben" lernst oder ob Du lieber beim vertrauten System bleibst und sozusagen auf Nummer sicher gehst.

    Ich habe mich damals beim Kauf meines MacBook Pro's nicht aus der Ruhe bringen lassen von Threads wie "Mein Book wird plötzlich heiss" und "Die Qualität der MacBook's wird immer schlechter"
    Wenns Dir gefällt, kaufes. Wenn nicht kauf Dir n'IBM. Kein Dell.

    Das ist meine Meinung dazu.
     
  8. GADGET'To

    GADGET'To Erdapfel

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    11.04.08
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    5
    Hi,

    nach meinem frischen Mit-Einstieg - neben MS -
    in das OS X Segment, sind mir die folgenden Punkte, im
    direkten Vergleich am stärksten aufgefallen:

    - OS X ist ein sehr! durchdachtes, als auch stabiles OS,
    wobei Letzteres mit wenigen, effektiven Tweaks ebenso
    mit Windows möglich ist
    - Apple schmiedet sehr augenschmeichelnde Hard- und Software,
    aber wehe Denjenigen, welchen die HW nicht gefällt, dennoch einem
    OS X entgegenschmachten;
    (im breiter gefächerten
    "Business" Bereich wäre m.E. nach selbst ein recht
    zeitloses 15" MBP ein Tick too much, IBM-Service- und
    Gerätedesign (nicht nur äußerlich) hat in Sachen Qualität die Meßlatte
    sehr hoch gelegt)
    - BootCamp ermöglicht andererseits, bei HW-Zwangskonvertierung
    zumindestens ein vollwertiges Windows nutzen zu können, was wieder
    etwas Licht in die Sache bringt
    - Mac OS X ist, in Anlehnung an mein erstes Argument, wirklich
    sehr vielen, sowohl Technikneulingen als auch störrischen Nostalgikern,
    von der Bedienung her sehr bekömmlich, quasi ein 'Everybody's darling'
    - Apple's Service- und Aufpreispolitik ist beschämend schlecht, und
    schiele da bewußt auf Dell, die mittlerweile sogar IBM/Lenovo im
    Regen stehen lassen
    - Apple besitzt im Gegensatz zu vielen, nicht allen Herstellern ein
    gewisses Image, aber grundsätzlich erstmal Charakter - wieder das
    Ding hier: wenn man sich damit nicht identifizieren kann/mag,
    wird es ein schwieriges Unterfangen
    - Modularität bei Apple-HW ist nahezu nicht vorhanden, und
    verknüpfe das mit einem prüfenden Blick auf Apples ACPP-,
    der dekadenten Preispolitik und möglichen Wechseln
    der gesamten Hardware aufgrund von z.B. Kompatibilitätsproblemen
    bei großen Major Updates o.ä. - Schelm, wer dabei an etwas Böses denkt

    OK.
    Wenn mir noch etwas einfällt, lasse ich es Dich lesen!

    LG,


    A.

    Das lasse ich nicht stehen, da Dell sehr
    solide, modulare und ansprechende Geräte baut
    (ein D420 z.B. 'kommt' optisch und haptisch zwar spät
    im Glückszentrum an, aber es kommt an...;))
     
  9. Ikezu Sennin

    Ikezu Sennin Schöner von Bath

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    AutoCAD 2007 läuft bei mir flüssig und schnell unter VMware, falls dir das weiterhilft.
     
  10. Zorpox

    Zorpox Braeburn

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    Also ich würd mir das echt gut überlegen, einmal ist das eine menge Geld die Du für den Mac zusätzlich ausgeben musst. Dell baut auch mittlerweile ganz "nett" aussehende Geräte, nicht so toll wie die Macs, aber die sahen meiner Meinung auch schon mal schöner aus. Das OS ist erheblich einfacher als Windows, wobei da wieder abzuwegen ist ob Du nicht wirklich Windows für Dein Studium brauchst und da ist wohl von auszugehen. Das Design wäre bei mir für ein Notebook was ich für das Studium brauche eher zweitrangig, Du musst ja nicht an der Uni sitzen und sagen schat her was ich habe und ich glaube wenn du das wirklich willst fällst Du als Dell Benutzer sogar mehr auf = ) das Problem ist ja auch nicht Windows auf dem Mac zu installieren, aber das sind dann ja wieder mehrkosten. Ich will die Macs jetzt nicht niedermachen, aber wenn man ganz ehrlich ist, ist ein Mac nicht das was Du brauchst.

    Ich würd den Dell nehmen, Windows installieren und eine zweite Partition mit Dreamlinux machen, das ist ein Multi-Media Linux und läuft sehr stabil und siehtr aus wie OS X.
     
  11. GrandpaJoe

    GrandpaJoe Bismarckapfel

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    Ich studiere auch einen technischen Studiengang und komme mit meinem MBP gut klar. Die CAD Software nutze ich jedoch im Rechenzentrum meiner FH. Dort ist alles gut konfiguriert und es kostet nix (Grad wenn an CATIA und Pro/E mal ausprobieren möchte geh das schnell ins Geld oder es erfordert viel Mühe bei "patchen").


    Was man bei dem Preisunterschied noch anmerken muss:
    Das MBP:
    - hat ein mattes extrem helles Display mit LED Beleuchtung, was somit nicht spiegelt und auch in der prallen Sonne noch recht gut zu benutzen ist
    - ist aus Alu, was es nicht so kratzeranfällig macht
    - hat eine automatische Displayhelligkeitsanpassung und ein beleuchtete Tastatur
    - hat optische Audio-Anschlüsse
    - ist kleiner und leichter

    Also der Preis hat sein Berechtigung man muss halt wissen ob man ihn zahlen will.

    Und: wenn du schon einen Laptop kaufst und ernsthaft CAD damit machen willst dann schau bei Dell bei kleine/mittelständische Unternehmen und kauf die ne mobile Workstation. (Kommilitone hat das gemacht sollte kein Problem sein.) Die Dinger haben dann auch eine ähnlich gute Akkulaufzeit.
    Und zu diesen Geräten sind dann die Lenovos (T61p glaube ich) eine Alternative, das haben sich auch einige Kommilitonen angeschafft.

    Edit: Die CAD Software läuft meines Wissens teilweise nur unter XP das müsste man sich dann evtl. auch noch besorgen (und würde ich Vista vorziehen).
     
  12. dobe

    dobe Châtaigne du Léman

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    Also ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass man im Falle von CAD-Software mit Parallels oder VmWare Fusions alles andere als komplett Glücklich wird - und eine Bootcamp Lösung ist zwar durchaus möglich, lässt den Mac aber viel von seinen "PRO"-Argumenten einbüßen.

    An deiner Stelle würde ich mir unbedingt Geräte von IBM/Lenovo ansehen. Diese sind mindestens genauso gut verarbeitet wie jene von Apple und meist auch sehr leicht und dünn. Allerdings sehen die Modelle seit Jahren gleich aus und gewannen leider auch nie Schönheitspreise ^^.

    Bzgl. Display (weil mein Vorredner jenes vom MBP lobt, da es auch durchaus gut ist)...
    Sony verbaut die meiner Ansicht nach besten Displays am Markt (in Preisklassen ab ca. 1400 € bei 15" Modellen). Diese sind im Durchschnitt nochmals 100 Candela heller als jene von Apple und haben eine hervorragende Ausleuchtung. Im direkten Vergleich sind sie subjektiv doch um einiges ansprechender als jene des MBP (für sich alleine gesehen ist dieses aber auch sehr hochklassig)

    Was mich an Dell sehr stört ist, dass viele ihrer Serien unglaublich dick und schwer sind - daher kommen sie für mich als Alternative meist nicht unbedingt in Frage, obgleich Service und Co in der Preisklasse ihresgleichen suchen müssen.
     
  13. mptide

    mptide Empire

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    86
    ICh stehe zut zeit auch vor einer ähnlichen Entscheidung.
    Das ich mir einen Mac zulege ist sicher, nur welchen nicht. MEin Bruder hat den aktuellen Vorgänger des MBP und die 5 Tage arbeiten mit dem Ding waren richtig klasse. Nur 1700€ sind schon ein großer Brocken... Naja Entweder ein MB oder MBP....
     
  14. dobe

    dobe Châtaigne du Léman

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    @mptide
    Das hängt ganz von den Ansprüchen und Anforderungen an das Gerät ab.

    Für die Universität und zum Surfen etc. reicht auf alle Fälle ein MB aus, solange keine graphisch aufwendigen Arbeiten im 3D Bereich zu machen sind. Sowohl Gewicht als auch Abmessungen sind bei beiden Modellen sehr gut und leistungstechnisch hinkt das MB bei rein prozessorlastigen Arbeiten kaum hinterher. Zudem ist es sehr leise.

    Die Knackpunkte sind meiner meinung nach die dezidierte Graphik (bei 3D Anwendungen kommst du nicht ums MBP herum), der Bildschirm (jener des MB ist - auch in dieser Preisklasse - eine absolute Katastrophe und wer dir hier etwas anderes erzählt, trägt wohl eine äußerst rosarote Brille...) sowie die Materialqualität (Auch hier kann das MB meiner Ansicht nach keinesfalls mithalten - das Plastik fühlt sich zwar OK an, ist aber alles andere als stabil und macht zumindest subjektiv einen deutlich schlechteren Eindruck).

    Ich kann mit den "Mängeln" bzw. den Unterschieden recht gut leben, da sie für mich nur in geringem Maße Kompromisse dargestellt haben und ich gerade den schlechten Bildschirm durch ein externes Display ausgleiche. Insofern war es mir den Aufpreis nicht Wert, obwohl ich in einigen (wenigen) Situationen ein MBP doch etwas vorteilhafter finden würde.

    Ob 13,3" reichen, oder gar erwünscht sind ist eine andere Frage.
     
    #14 dobe, 20.06.08
    Zuletzt bearbeitet: 20.06.08
  15. GrandpaJoe

    GrandpaJoe Bismarckapfel

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    Sony hat in der Katagorie überhaupt nix entgegenzusetzen. Maximal 2GB Ram und eine 8600GS. Das war so das maximale was ich auf der Homepage gefunden habe. Da nützt einem das Display auch nicht viel wenn der Rest nicht stimmt.(Ich hab nur nach 15" geschaut um solche Geräte geht es ja hier.)
     
  16. dobe

    dobe Châtaigne du Léman

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    26.01.08
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    Darum habe ich auch explizit die Displays angesprochen - und diese sind in der Tat eindeutig besser. Und sie haben durchaus 2,4 GHz Modelle mit 4GB Ram auch im Standardangebot - außerdem ist hier auch ein zukunftssicheres BluRay Laufwerk integriert, welches Apple unverständlicherweise noch immer nicht anbietet.

    Flaschenhals bei den Sony-Modellen war bisher eher die geringe Auflösung der Displays (meist nur 1280*800), was mir dann trotz der hochklassigen anderen Spezifikationen des Bildschirms sehr sehr missfallen würde und außerdem die unglaublich langsamen Festplatten (zumindest die des Vorgängers waren/sind unsagbar lahm).

    Wenn ich hier eine Empfehlung gegen das MBP aussprechen müsste bzw. selbst über ein ähnliches Gerät nachdenken würde, dann wäre bei mir persönlich sowieso nur ein IBM/Lenovo Thinkpad eine wirkliche Alternative (auch wenn ich auf den Design-Faktor nicht unbedingt gern verzichten würde ;) )
     
  17. Samsas Traum

    Samsas Traum Pommerscher Krummstiel

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    meiner meinung nach ist die ausleuchtung miserabel, 100Cd mehr schön und gut. wenn ich Sony wäre und so eine miserable Ausleuchtung hätte würde ich die Werte auch in Cd angeben, statt in sinnvolleren Lu!
     
  18. dobe

    dobe Châtaigne du Léman

    Dabei seit:
    26.01.08
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    Ich mag hier doch nicht streiten :) Also beim Vorgänger war die Ausleuchtung besser als bei MBP (mitte 07) - habe mir damals beide angesehen, weil sie jeweils zur Auswahl standen. Aber im Grunde ja recht egal... solange es nicht unterdurchschnittliche Werte sind, so ist das Ergebnis oft ja gerade mal messbar. Aber ich nehme gern zur Kenntnis, dass meine Informationen aktuell vlt. nicht mehr haltbar sind... Generell unterstelle ich allen meinen Kommentaren einen nicht unwesentlichen Grad an Subjektivität und stelle schon gar keinen Anspruch auf Vollständigkeit (ganz gemäß den Grundpfosten einer konstruktivistischen Betrachtungsweise) ... ;)
     
  19. rastex

    rastex Uelzener Rambour

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    02.11.07
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    374
    also, ich studiere maschinenbau an der TU Darmstadt...

    1. habe ich in meinem studium (bin so ziemlich am ende angekommen) genau 1 (in worten: EIN) semester CAD gehabt, was man sowieso nur in der uni machen konnte, da die rechner da auch den fortschritt festgehalten haben und die abgabe digital im geschützten intranet erfolgte, damit man keinen heimvorteil hatte.

    2. gibt es inzwischen ALLE wichtigen CAD programme für den maschinenbau (autocad, Unigraphics NX2/3, ...) für Mac.

    3. gibt es das wichtigste programm im studium MATHLAB für mac.

    4. reden wir hier von CAD (auch 3 D) und nicht von asozialen Spielen die die Frames nur so rauspusten.... ich hab die neueste version von unigraphics nx3 auf dem MACBOOK! laufen (mit 4 gig ram und c2d, letzte baureihe) und es läuft auch bei komplexen teilen genauso flüssig wie bei uns im rechenzentrum (was nicht allzu schwer ist, bei den alten hp-rechnern ^^)

    5. Timemachine macht inzwischen backups auf externe platten und auf netzwerkfestplatten - egal ob wlan oder kabel. (und ist ne asozial einfache methode seine daten zu retten)
    6. ICQ gibts auch auf dem mac (nennt sich adium)

    7. (sollte von der wichtigkeit in der uni eher auf platz 1 oder 2 stehen): der akku hält bis zu 5 (in worten: FÜNF !!!!!!) stunden, mach das mal mit nem windows lappi, den ganzen tag ohne steckdose

    8. Sind die anderen programme bei mac (imovie, idvd, i-chweisnichwasnoch, ...) ALLE schon dabei und laufen sauber und es macht spass sie zu nutzen.

    9. kauf dir nen mac. ;)

    ich bin selbst von der dose auf mac umgestiegen (während des studiums) und hatte bedenken, aber jetzt freu ich mich jeden tag auf den mac, der nie probleme macht....

    GANZ WICHTIG!!!!!: warte mit dem kauf, bis du nen studentenausweis von der Uni hast, gibt bei "apple on campus" die höchsten Rabatte überhaupt für macs! bis 13% abhängig von der uni.



    viel spass
     
  20. NoPain

    NoPain Cripps Pink

    Dabei seit:
    27.02.08
    Beiträge:
    152
    Kann meinem Vorredner nur zustimmen...
    Hab Maschinenbau studiert und da haben auch einige ein MBP. Die PErformance bei CATIA , SolidWorks bzw. PRO/E ist genauso gut wie bei Windows Laptops.
    Wie schon gesagt, die Programme wie Maple, Mathcad, Matlab/Simulink gibt es alle für Mac. Auch C-Programmierung und die ganzen anderen Sachen stellten nie ein Problem dar. In den meißten Fällen ist man aber Apple in den techn. Studiengängen nicht so stark vertreten, was u.a. daran liegt, dass alle meinen das es nicht so funktioniert wie es soll.

    Ich würde mir an deiner Stelle Mitte September zur Back to School Aktion ein MBP bestelen (Da bekommt man als Zugabe noch nen Ipod, den man dann bei eBay wieder verkaufen kann)...
    Für die Anwendungen die ich oben genannt habe reicht dir das kelinste MBP mit 256 GraKa vollkommen aus.
    Das kostet bspw. an über APPLE ON CAMPUS für mich 1579 Euro NEU. Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, das MBP zu 0% zu finanzieren (bei entsprechender Aktion von Apple, meist zum anfang des neuen Semesters), damit kannst du Kosten ein wenig über die 10 Monate verteilen und musst nicht auf einen Schlag dein ganzes Geld aus dem Ferienjob raushauen. Innerhalb dieser 10 Monate liegen meist noch Ereignisse, die dich evtl. finaziell "weiterbringen", wie z.B. Weihnachten, Geburtstag, Steuerrückzahlung aus dem Job usw. Somit dürfte es meiner Meinung nach für jeden Studenten finanzierbar sein.

    Für deinen genannten Einsatzbereiche ist meiner Meinung nach ein MBP optimal geeignet, zumal du noch die Möglichkeit hast, dir für etwaige Ausarbeitungen ein größereres Display zu kaufen. Für Vorträge usw. punktest du an der Uni mit der Performance eines Mac viel mehr...Da kannst du Powerpoint in die Tonne treten... (Iwork Präsentation mit Remote-FB).

    Alle anderen Punkte wurden hier ja schon genannt!
     

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