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Denkmal für die (gefallenen) Bundeswehrsoldaten?

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Todesengel, 21.07.08.

  1. Todesengel

    Todesengel Fießers Erstling

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    Guten Abend,

    ich habe bisher über die SuFu nichts direktes zu dem Thema gefunden, daher hoffe ich, dass ich nichts doppelt poste. Der Titel sagt eigentlich schon (fast) alles: Es geht um ein Denk- bzw. Mahnmal für die gefallenen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, auf dem Balkan etc. Ich finde, dass man den gefallenen Soldaten auf jeden Fall gedenken sollte, aber in der Öffentlichkeit wird das Thema kontrovers diskutiert. Wie steht ihr dazu?


    Hier noch ein Link zum Thema. Die Betreiber der Website gedenken den Soldaten "aus eigenem Antrieb heraus, da von offizieller bisher nichts kommt.

    www.soldatengedenken.de
     
  2. eki

    eki Johannes Böttner

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    Ich finde, sowas sollte gemacht werden.

    Überall gedenkt man jedem, was auch auf keinen Fall falsch ist.
    Aber wir sollten vor allem denjenigen Gedenken, die dahinten im Irak ihr Leben lassen um dort eine bessere Welt zu schaffen(bzw es versuchen)

    Obwohl sich das Ganze ein wenig pauschal anhört.

    "Ich bin Soldat, falls ich falle, hab ich ja schon im Voraus eine Gedenkstätte"
     
  3. Bonobo

    Bonobo Nathusius Taubenapfel

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    Muesste man dann nicht auch Denkmale bauen fuer alle Geruestbauer, die vom Geruest gefallen sind? Fuer alle Arbeiter in der Industrie, die durch Industrieunfaelle ums Leben gekommen sind? Fuer alle Landwirte, die ... etc. etc.? Fuer die Opfer des Strassenverkehrs?

    Abgesehen davon steht "gedenken" mit dem Genitiv (WESSEN gedenke ich?).
     
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  4. gtemmel

    gtemmel Rheinischer Krummstiel

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    Ein Denkmal für die Gefallenen (denn die können in der Regel nichts dafür, mittlerweile sind ja sogar bei uns Auslandseinsätze eine Verpflichtung, die man bereits beim Eintritt in den Aktivenstand beim Heer eingeht, ohne Auslandseinsätze keine Beförderung) und ein Mahnmal vor Politikern, die solche Einsätze beschließen.

    @Bonobo: Eigentlich gehört das Denkmal für die Gefallenen auf einen Friedhof oder auf Kasernengelände. Und auf den Firmengeländen wirst Du auch die Denkmale für verunglückte Mitarbeiter finden, zumindest manchmal, die Denkmale für Opfer des Straßenverkehrs befinden sich, zumindest bei uns, meistens am Unglücksort (die Kreuze, die unmotiviert am Straßenrand herumstehen).
     
  5. Samsas Traum

    Samsas Traum Pommerscher Krummstiel

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    Halte ich überhaupt nichts von. Ist halt "Berufsrisiko".
     
  6. Schlenzer

    Schlenzer Weisser Rosenapfel

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    moin...
    ich denke auch, das ein Denkmal für unsere (Ich = HG a.D., LftBwglJgRgt 1) gefallenen Kameraden den Einsatz nur gerecht würdigt.
    Allerdings hat gtemmel völlig recht, das Denkmal wird wohl eher auf einem BW-Gelände erbaut, als irgendwo öffentlich...!
    Website find ich gut...
     
  7. Macbeatnik

    Macbeatnik Golden Noble

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    für mich besteht da kein Bedarf( ich war bei der BW vor langer Zeit).
     
  8. Berk

    Berk Süsser Pfaffenapfel

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    also in der deutschen kaserne in afghanistan steht jedenfalls ein denkmal für die gefallenen soldaten.
     
  9. eredrain

    eredrain Allington Pepping

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    Ähm wir waren und sind nicht im Irak. Da sind nur die anderen ;)

    Mit einer offizielle Gedenkstätte sollte meiner Ansicht nach noch ein wenig gewartet werden. Normalerweise werden diese ja erst nach den Konflikten (wie man "Krieg" ja heute so schön nennt) gebaut|errichtet|aufgestellt. Da aber weder auf dem Balkan noch in Afghanistan richtig Ruhe herrscht, würde ich meinen, das es aktuell einfach zu früh wäre. Zudem gibt es ja noch ein Haufen anderer Konflikte bzw. Brandherde wo Deutsche Soldaten gefallen sind. In diesem Zusammenhang wäre ich für ein Denkmal das alle Soldaten sämtlicher Gattungen einbezieht.

    Gruß
     
  10. zeno

    zeno Lane's Prinz Albert

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    Naja nicht in großer Zahl, aber es sind sehr wohl Bundeswehr Soldaten im Irak ;)
     
  11. jarod

    jarod Spartan

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    Jawohl.
    Bin ich auch für.
    Und als bekennender Vegetarier bitte auch noch ein Denkmal für jedes Tier, dass Fell & Federn im Namen der Menschheit lassen musste!

    Ende meiner geschwofelten Durchsägesage.
     
    #11 jarod, 21.07.08
    Zuletzt bearbeitet: 21.07.08
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  12. Bobica

    Bobica Ontario

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    Wenn Holland Soldaten, die für den Tod von tausenden Menschen verantwortlich sind, Ehrenmedaillen verleiht, so kann man ruhig solch eine Gedenkstätte errichten.

    Rede übrigens von Srebrenica. Europas Schandfleck
     
    #12 Bobica, 21.07.08
    Zuletzt bearbeitet: 21.07.08
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  13. wheeler

    wheeler Eierleder-Apfel

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    Das Mahnmal sollte kommen. Und so, wie bereits vorgeschlagen wurde, direkt auf dem Gelände oder im Berilier Reichstag. Damit die Abgeordneten das regelmäßig vor Augen haben wenn sie mal wieder beschließen, irgendwem, der "Auf in den Krieg!" ruft, blind zu folgen. Sind ja nicht die eigenen Kinder...

    *Edit:
    P.S.: Mein Vater war Berufssoldat und stand im ersten Irakkrieg ganz kurz davor, in die Türkei verklegt zu werden. Seine Kommandierung lag montags schon auf dem Schreibtisch. Zum Glück war der Krieg vorher schon zu Ende, so daß das dann obsolet war. Ich selbst war auch beim Trachtenverein.
    Was aber seitens der Politik momentan veranstaltet wird geht einfach gar nicht.
    Deswegen greife ich hier gerne den Vorschlag des "Stern"-Kolumnisten Hans-Ulrich Jörges' auf.
    *Edit
     
    #13 wheeler, 21.07.08
    Zuletzt bearbeitet: 21.07.08
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  14. schnaps

    schnaps Seidenapfel

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    oh schon die 2te seite des threads und noch kein nazi vergleich oder ähnliches…RESPEKT!!!
     
  15. larkmiller

    larkmiller Saurer Kupferschmied

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    Nun ja, immerhin hast Du jetzt damit angefangen - auf Seite 2.....
     
  16. jarod

    jarod Spartan

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    Ein Nazi Vergleich wäre genauso sinnfrei wie die Diskusion um die Obama Rede in Berlin.
    Die Bundeswehr hat ja so ihre Daseinsberechtigung. Schließlich müssen auch wir unsere Grenzen absichern, wie alle anderen das auch tun.
    Und wenn man ein Versprechen abgibt und seine Beteiligung zusagt, dann muss man auch dazu stehen. Egal wie mies das auch ist. Und ganz ehrlich : Neulich sah ich ein Interview mit einem Soldaten der Schnellen Einsatztruppe im Fernsehn. Und er sprach davon, auch bereit zu sein, im Ernstfall zu töten. Und da dachte ich mir, dass dies ein ganz mieser Job ist, denn wer will das schon?

    Als bekennender Pazifist habe ich jedoch tiefen Respekt vor den Berufssoldaten.
    Und wenn man ihnen ein Denkmal setzten will, wieso nicht ?
    In Amerika, Frankreich oder Italien, überall auf der Welt verfahren andere Länder ebenso.

    Total OT :
    Um noch mal zu Obama und der Rede an der Siegessäule zu sprechen zu kommen (ist ja auch ein Denkmal*g*) : Ich finde das total beklatscht, soll der Ami doch dort quatschen wenn er will.
    Schließlich ließ man auch die ganzen Raver während der Loveparade ans Brandenburger Tor/ die Siegessäule strullen. Und wenn es um die Bedeutung der Denkmäler in der Vergangenheit geht - dann soll er vor dem Kanzleramt predigen - oder im Klo vom Bahnhof Zoo ;).
     
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  17. Feriengott

    Feriengott Stechapfel

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    Ich finde die Idee gut. Die Bundeswehrsoldaten leisten in Afghanistan wichtige Aufbauhilfe, das sollte man nicht vergessen und es als "Berufsrisiko", wie Samsas Traum, abzutun halte ich für falsch.
     
  18. Schlenzer

    Schlenzer Weisser Rosenapfel

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    das versteh ich nicht....warum viele die BW immer mit den nazis vergleichen?!
    haben wir deutschen kein recht mehr eine bundeswehr zu haben und dementsprechend (wir sind in der uno) da zu helfen wo wir gebraucht werden...)??!! tz tz...

    also ich war damals auch unten (1. kfor kontingent ´99, sicherung als scharfschütze) und ich hätte schiessen müssen, wenn ich/wir/das lager angegriffen werden würde!
    das ist und wäre bestimmt nicht einfach gewesen (ich musste nie auf menschen schiessen)...aber das war mein job!
    insofern finde ich es nur richtig, den gefallen kameraden zu würdigen!
     
  19. OolonC

    OolonC Erdapfel

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    Das liegt vll. daran das die BW so eine schöne Tradition hat und sich auch in dieser sieht... im Zuge des allgemeinen Protestes und in der Verkleinerung der Bundeswehr und damit Schließung einiger Standorte ist da einiges passiert das ändert jedoch nichts am Geiste dieses Wesens "Bundeswehr"

    Hier ein kleiner Ausszug:

    DIETL-Kaserne in Füssen

    Eduard Dietl eroberte Narvik mit "seinen" Gebirgstruppen, drang auf Murmansk (UdSSR) vor. "War einer der volkstümlichsten Generale des 2. Weltkrieges" (Brockhaus) und als Rassist von Reichsleiter Bormann besonders belobigt. Holte im Juni 1919 Hitler als Redner in die Reichswehr, weshalb ihn dieser 1941 zum "eigentlichen Geburtshelfer des Dritten Reiches" ausrief. Dietl war eines der ersten NSDAP-Mitglieder (Mitgliedsnr. 24 der NSDAP-Vorläuferin DAP, sein Name steht noch vor Hitlers in der Mitgliedsliste). Übernahm mit der Reichswehr den Schutz von NSDAP-Veranstaltungen. 1942 war Dietl Chef der sogenannten Landser-KZ. Die seiner 20. Gebirgsdivision unterstellten Strafsoldaten mußten einen 531 km langen Todesmarsch von Finnland nach Nordnorwegen mitmachen. Dietl: "Wer nicht mitkommt, der fällt." Von 340 Abmarschierenden kamen nur 28 lebendig ans Ziel. Dietl gratulierte nach Goebbels Rede von Februar 1943 zum "totalen Krieg" und hielt antisemitische Reden und Durchhaltereden. Hitler ehrte am 1. Juli 1944 den tödlich verunglückten "Helden von Narvik", Dietl sei, so Hitler, sein bester Kamerad gewesen.

    FRITSCH-Kasernen in Pfullendorf, Breitenburg, Hannover, Itzehoe, Celle, Koblenz

    "Drei Schlachten siegreich zu schlagen", forderte ein Namenspatron mehrerer Kasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch. Er schireb 1938 in einem Brief: "Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden." Fritsch gilt bei Teilen der Bundeswehr wegen seiner Entfremdung von Hitler infolge Intrigen und seines vermuteten Freitods im Polenfeldzug als eine Art Antifaschist. Völlig zuUnrecht, denn er hat "die Erfolge des Führers" stets verteidigt.

    GOLTZ-Kaserne in Hamburg

    Graf Rüdiger von der Goltz war Führer der Ostseedivision und später der "Eisernen Division", kämpfte bis 1919 im Baltikum "gegen den Bolschewismus", wie es in zeitgenössischen Lexika hieß. Goltz stellte den Krieg auf dem Baltikum später als "Vorläufer der Kämpfe um ein neues Reich" dar, was er aber erst "nach der Machtergreifung durch Adolf Hitler offen aussprechen" durfte, wie er 1936 in seinem Buch "Als politischer General im Osten" ausplauderte. Er war schon früh NSDAP-Anhänger, Harzburger-Front-Mann und in der Nazizeit Führer des Reichsverbandes der Offiziere. Dem Dritten Reich zu dienen, war ihm "Verpflichtung". Die Weimarer Republik nannte er nur die "schwarz-rot-goldene Erbärmlichkeit".

    KÜBLER-Kaserne in Mittenwald

    Ludwig Kübler, Generalmajor, nahm am Überfall auf Polen teil und erhielt 1939 von Hitler das Ritterkreuz für "schneidiges Eindringen nach Polen". Er war Befehlshaber der Operativen Zone "adriatisches Küstenland". Dort wurde er der Adria-Schreck genannt. 1945 ließ er jugoslawische, österreichische und italienische Partisanen jagen und ermorden. Jugoslawien verurteilte ihn zum Tode; er starb in der Haft, wurde nicht gehenkt.

    MÖLDERS-Kasernen in Visselhövede und Braunschweig

    Werner Mölders war "erfolgreicher" Jagdflieger der Nazi-Wehrmacht, von Hitler hoch dekoriert. Ging mit MG- und Raketenwaffen zu Luft und zu Lande gegen den Gegner vor.

    RÖTTIGER-Kaserne in Hamburg

    General der Panzertruppen Hans Röttiger war 1943-44 Chef des Generalstabes der Heeresgruppe "Südukraine" der Wehrmacht. Bis 1945 verantwortete er als Generalstabschef in Italien den Tod vieler Hitlergegner. Röttiger geörte zu den Experten des Amtes Blank und dann zu den Bundeswehrgeneralen, die ab 1951 an der Wiederaufrüstung Westdeutschlands arbeiteten...

    WEISE-Kaserne in Rottenburg

    Generaloberst Hubert Weise war Kaiserlicher Offizier, Freikorpskommandeur zur Niederschlagung der Revolution von 1918 und bis zum Kriegsende 1945 ein General Hitlers.

    Zum Thema:

    Ich bin für ein Mahnmal das an all die zig 1000en Opfer Weltweit erinnert, die Durch Waffen der Deutschen Rüstungs Industrie Weltweit umgekommen sind.

    Im übrigen fahre ich Fahrrad und deshalb stehen die Jungs in Afghanistan nicht für mich da und auch nicht für die Afghanen sondern für die Weltweit sehr beliebte Ölindustrie, wie zur Zeit bei allen Konflikten auf dieser Welt bei denen die 1. Welt ernsthaft mitmischt.
     
    #19 OolonC, 21.07.08
    Zuletzt bearbeitet: 21.07.08
  20. lempi1811

    lempi1811 Granny Smith

    Dabei seit:
    17.11.07
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    15
    Ich denke die Rede von Helmut Schmidt hat alles dazu gesagt. Soldat sein ist ein Beruf, nur leider is das Risiko nicht kalkulierbar... Pro Denkmal
     

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