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Cyberport gehört nicht mehr zu den „Guten“

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Readduck, 11.03.08.

  1. Readduck

    Readduck Carola

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    Bisweilen waren wir vom Service von Cyberport sehr überzeugt. Daher kauften die Firma, Freunde und ich privat unsere Apple-Produkte dort.
    Jedoch dann passierte etwas wunderliches:

    Für unseren (auch kürzlich bei CP gekauften) 24“ iMac bestellten wir Parallels und bekamen dieses auch zügig.
    Bei der Installation jedoch schmierte der iMac rüde ab - unüblich. Parallels traf hierzu auf der Website folgende Aussage:

    „We highly recommend that Parallels Desktop customers only run Parallels Desktop 3.0 Build
    5582 on their new Leopard operating systems.”

    Wir hatten von CP Build 4128 bekommen - das Problem war gefunden.
    Nachdem wir von Parallels die 5582 gezogen hatten und diese installieren wollten verweigerte Parallels den Aktivierungs-Key der gekauften 4128 für die 5582 - bei CP angerufen und auf deren anraten Mail an Avanquest (Deutschland-Support für Parallels) geschickt.
    Avanquest verwies darauf, daß sie dafür nicht zuständig seien, sondern der Händler, schickten aber trotzdem einen Key zusammen mit der brandneuen 5584.

    Die 5584 installiert, Key eingegeben funzt. Allerdings wollte Parallels jetzt noch den Key der gekauften Vorversion (4128) was abermals fehlschlug.

    Avanquest verwies an den Händler.
    Nach Rücksprache mit unserem - in allen Belangen - stets perfekten Verkäufer meinte der, daß das kein Thema sei (warum auch) und schickte einen freigestempelten Rücksendeaufkleber.

    Wir schickten Parallels mit der Bitte um Umtausch in eine mindestens Build 5582 mit funktionierendem Aktivierungs-Key.
    Ein paar Tage später bekamen wir unser altes 4128er Parallels zurück mit dem Hinweis, daß die Ware ausgiebig von Apple Technikern geprüft wurde und kein Fehler festgestellt werden konnte.
    Unser Ansprechpartner bei CP war verblüfft. Daraufhin konntaktete mich Herr G. von CP um mir sehr ausschweifend und politisch korrekt klar zu machen, daß wir - in klares Deutsch übersetzt - Pech hätten und zusehen könnten wie wir das Ding zum laufen bringen.
    Ich verlangte seinen Chef. Hr. G. meinte er hätte keinen, er wäre der Leiter des Kundenservice. Ich attestierte ihm, daß dies eine schlechte Wahl sei und beendete das Gespräch.

    Unser Verkäufer versuchte noch die Wogen des Hr. G. zu glätten, aber der Herr blieb stur.

    Es sei angemerkt, daß es sich hier um ein 50-Euro-Programm handelt. Wären solche Probleme bei unserem 2.000-Euro Adobe-Paket aufgetaucht (im Übrigen auch kürzlich bei CP gekauft) hätte ich solch einen Aufwand verstanden.

    Mein kurz vorher privat bestelltes MBP habe ich sofort storniert und direkt bei Apple bestellt. Den Auftrag für 5 weitere iMacs bekommt jetzt wahrscheinlich Gravis - gut gemacht Hr. G., eine Spitzenleistung!

    Es ist uns vollkommen unverständlich, wie ein einzelner Mitarbeiter den bislang guten Ruf von CP für ein 50-Euro Programm verspielt, aber zugegeben, von Marketingstrategie verstehe ich auch nicht allzuviel…
     
    #1 Readduck, 11.03.08
    Zuletzt bearbeitet: 11.03.08
  2. offtopic

    offtopic Weisser Rosenapfel

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    Ganz schön kleinkariert, die Sache mit dem Hr. Glaser.
     
  3. NightMare

    NightMare Zuccalmaglios Renette

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    Naja evt etwas zu krass reagiert meiner meinung nach... kann die verärgerung natürlich verstehen und würde mir auch solchige gedanken machen... aber da du wie bereits geschrieben von einem 50.- produkt sprichst würde ich dann doch weiterhin auf den (bis anhin) guten service bauen...
    falls man die sache nicht einfach so auf sich beruhen lassen möchte, könnte man ja den netten mitarbeiter anfragen ob er nicht einen kontakt zum chef von herrn glaser herstellen könnte... der geniale kundendienstleiter (ironisch) wird wohl käumlich in der geschäftsleitung sitzen... ;)
    es gibt komische menschen...
     
  4. Hotdogge

    Hotdogge Fießers Erstling

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    Für 50€ einen schlechten Ruf zu kassieren, dass hätte ich Cyberport nicht zu getraut. Internet-Händler wissen doch, dass sich solche Vorgänge ausbreiten wie ein Lauffeuer. Da würde ich als Händler lieber einmal den Kürzeren ziehen und eventuell auf ein wenig Gewinn verzichten, um den Kunden zu besänftigen. Insbesondere wenn ich weiß, dass dieser desöfteren Hardware bei mir kauft.

    Gruß
    Christopher
     
  5. jensche

    jensche ̈Öhringer Blutstreifling

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    Es gibt ein Grundsatz beim Apple kauf…
    NIE, aber wirklich NIEEEEE bei einem Händler kaufen.


    Sondern immer Direkt bei Apple direkt. Somit hast du die 14 Tage Rückgabegarantie, was die ein Händler nie bietet.

    Wenn dich was super kleines stört (Kosmetische Defekte), z.B. ein fehlerhafter Subpixel oder der deckel vom Notebook schliesst minim Schräg, dann kannst du dies einfach ohne Grund austauschen lassen, so lange du willst. Weil du das 14tägige Rückgaberecht hast.

    Bei den eben genannten Problemen lacht der Händler nur und schickt dich nach hause da dies kein Grund zum Austausch sei.
     
  6. Julia-DD

    Julia-DD Welscher Taubenapfel

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    Uhhh ... ohne das ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen will, aber gibt es nicht die Klausel, dass "geöffnete" Software von der Rückgabe ausgeschlossen ist? Ich meine, dass diese Regelung auch bei Cyberport vorhanden ist; demnach hat man tatsächlich Pech, wenn die gekaufte SW nicht funktioniert (ich mag diese Regelung auch nicht). Aber das ist nur mein Gedanke dazu; ich weiß ja nicht, wie der Sachverhalt sich genau dargestellt hat.

    Trotzdem muss ich eine Lanze für CP brechen: Wie ich in einem anderen Thread beschrieben habe, ist mein MacBook am Freitag gestorben. Da CP praktisch bei mir um die Ecke und Apple Service Provider ist, stand ich natürlich am Samstag um 10 Uhr bei denen auf der Matte.
    Der erste MA, den ich erwischt habe, war ... nunja, es lässt sich nicht netter sagen: Völlig inkompetent. Er gab sogar selbst zu, von Apple keine Ahnung zu haben. Hätte ich auf ihn gehört, dann stünde ich jetzt wahrscheinlich immer noch ohne Lösungsansatz da.
    GsD hat sich dann ein Mitarbeiter gefunden, der mir geholfen hat: Er hat mir die Festplatte ausgebaut, hat eine IcyBox gesucht, in die diese hineinpasst (er hat ein Neugerät geholt) und mir dann meine Daten mit der Hilfe eines Macs im Verkaufsraum gesichert. Obwohl er das nicht hätte machen müssen. Dann hat er mit mir zusammen alles durchgetestet und als dann klar war, dass wirklich nichts ging, den ganzen Vorfall aufgenommen.
    Er hat sich fast 3 Stunden Zeit genommen, obwohl er es nicht hätte machen müssen. Er hätte sich ähnlich seinem Kollegen hinstellen und sagen können: Ja, wir können es einsenden, da kostet aber die Datensicherung X Euro bzw. suchen Sie sich jemand anderes mit einem Apple und sichern Sie die Daten bei dem.
    Hat er aber nicht.

    Also, was CP betrifft: Es gibt einige weniger qualifizierte Mitarbeiter, aber auch super tolle! Musste ich einfach mal sagen :)
     
  7. ZENcom

    ZENcom Goldener Apfel der Eris

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    Ich kenne diese Problematik. Einigen, in den letzten Jahren etablierten "Apple-Stores" steigt der Erfolg und die damit einher gehenden Umsatzzahlen etwas zu Kopf. Ob es sich dabei um einfache Bestellungen oder um Supportleistungen drehte, in den letzten Jahren ging es zunehmend zu Lasten der Käufer. Auch ich durfte bereits ein Telefonat mit einem Verkaufsleiter (nicht CP) führen und was ich da zu hören bekommen habe grenzte haarscharf an Nepperei. Leider sind solche Gespräche nicht rechtskräftig. Schriftlich wird dazu nur mit Formalitäten geantwortet oder die Verantwortlichkeiten so lange herumgeschoben bis der Käufer resigniert aufgibt. Das scheint auch eine mittlerweile gängige Strategie zu sein. Wenn man also die Möglichkeit hat direkt bei dem Verkäufer vorbei zu gehen sollte man diese Möglichkeit nutzen. Vor Ort und Auge in Auge reagiert das Personal meistens viel entgegenkommender.
     
  8. Readduck

    Readduck Carola

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    Natürlich ist geöffnete SW vom Umtausch ausgeschlossen. Aber da die gelieferte SW nicht funzt - also nicht die versprochenen Eigenschaften erfüllt und dies sogar vom Hersteller eingeräumt wird - ist es kein Umtausch sondern Gewährleistung. Rechtlich wäre das für CP eng - aber wegen 50 Euronen - mir ist das zu albern, habe sowieso schon zu viel Zeit dafür investiert!

    Das es da auch Top-Leute gibt weiß ich, ich kann Dir ähnliche positive Geschichten erzählen. Jedoch leiden die vielen Guten wie immer unter der Inkompetenz weniger oder eines Einzelnen... schade!
     
  9. MacAlzenau

    MacAlzenau Golden Noble

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    Das Rückgaberecht stammt nicht von Apple, sondern aus dem Gesetz und gilt für alle Käufe aus dem Internet, als Ausgleich dafür, daß du die Ware vor dem Kauf nicht anschauen konntest.
     
  10. vierundvierzig

    vierundvierzig Weisser Rosenapfel

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    Naja, aber sie leiden ja nicht unter den negativen Erfahrungen, weil das ein Naturgesetz ist, sondern weil Du sie aus freien Stücken "leiden" lässt. Wieso ist es menschlich, dass eine negative Erfahrung nur durch fünf positive kompensiert werden kann? :)
     
  11. jensche

    jensche ̈Öhringer Blutstreifling

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    das ist klar.... darum für solche heiklen Sachen nur Online bestellen.
     
  12. Julia-DD

    Julia-DD Welscher Taubenapfel

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    @Readuck: Danke für die Antwort; ich hatte das so nicht ganz aus dem Ausgangsposting verstanden. Da hast du natürlich Recht: Wenn die Schei*software prinzipiell nicht funktioniert, dann würde auch auf Reklamation bestehen. In diesem Sinne kann ich den Ärger gut verstehen.
     
  13. LuckyKatti

    LuckyKatti Zabergäurenette

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    Ich (oder vielmehr die Firma) bin auch Kunde bei Cyberport. Ich kann mich nicht beklagen. Ich kann mich im Übrigen auch über Cancom und Macwarehouse nicht schlecht äußern. Wir haben mittlerweile in diesen Läden 15 Macs gekauft, hunderte Zubehörteile, Programme, Monitore, Drucker, was weiß ich.
    Probleme gab es nur einmal, da hatte ich aus versehen eine falsche Office-Version gekauft, die auf meinem Betrfiebssystem nicht lief. Und obwohl es mein Fehler war und ich die Software sogar schon geöffnet hatte (!!), hat Cyberport sie nach einem netten Telefonat umgetauscht!
     
  14. dexpot

    dexpot Carola

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    Mumpitz.

    Wie schon jemand bemerkt hat, kannst du bei jedem Händler innerhalb von 14 Tagen zurückgeben. Wie kulant der Händler dann mit der Rückabwicklung umgeht, ist seine Sache. Die Rückgabe kann ohne Angabe von Gründen erfolgen.

    Kleine Geschichte zu Cyberport: CPU bestellt, war plötzlich nicht lieferbar. Bekommt man keine Nachricht drüber, man wird nicht angerufen, auf irgendeinem Weg benachrichtigt. Muss man dann selber entdecken, wenn man nach einiger Zeit mal nachschaut.
    Sehr schade, wenn man überlegt, dass die längst mein Geld auf ihrem Konto hatte.

    Ein Anruf von mir, dann war alles geklärt.
     
  15. MacAlzenau

    MacAlzenau Golden Noble

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    Nö, nicht bei jedem Händler. Nur wenn du telefonisch oder im Internet o.ä. bestellst.
    Deinem lokalen Dealer, bei dem du persönlich warst, kannst du nichts nach vierzehn Tagen zurückgeben. (Falls er nett ist, vielleicht schon, aber du hast keinen gesetzlichen Anspruch drauf.)
     
  16. dexpot

    dexpot Carola

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    Ich hab Jensches Thread anscheinend falsch aufgenommen. Ich dachte es sei die Rede von Onlinehändlern. Wenn ich so dreist bin und ändere Jensches Ausruf ab, bin ich einverstanden:

    NIE, aber wirklich NIEEEEE bei einem örtlichen Händler kaufen. Es sei denn er bietet kulanterweise nen Rückgaberecht an. Macht die überteuerte Saturn-Imkompetenz-Kette das nicht auch?
     
  17. Julia-DD

    Julia-DD Welscher Taubenapfel

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    Ja, Saturn bietet das an, aber das ist Kulanz. Vor-Ort Händler müssen diese 14 Tage nicht anbieten. Wenn man bei Cyberport vor Ort kauft, bekommt man aber die gleichen Konditionen, als ob man Online gekauft hätte, d.h., auch dieses 14tägige Rückgaberecht.

    Ansonsten muss ich aber dexpot zustimmen: Wenn der lokale Händler diese Option nicht bietet, kaufe ich auch nicht bei ihm.
     
  18. Phil78

    Phil78 Lambertine

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    Ich muss jetzt auch mal was loswerden. Mich regt es maßlos auf, wenn hier im Forum immer wieder die Meinung herrscht erst aber einem Betrag von 1000 Euro + x könne man ja anständigen Service erwarten. Es ist doch mit Verlaub Schexxxegal ob ich 5 Euro oder 5000 Euro ausgebe. Sobald ich einen Kauf abschliesse erwarte ich dass ich dementsprechend als Kunde behandelt werde und dementsprechenden Service bekomme. Man kauft sich ja schließlich auch keine Leberkassemmel (für alle Nichtbayern= Fleischkäse ;) ) und wenn man reinbeißt merkt man zwar dass Tufo drauf ist aber sagt dann ,"ach was sollst, hat ja nur 2,50 gekostet".

    Zu Julias Fall, manche haben anscheinend keine Ahnung wie viel man für 50 Euro arbeiten muss, das Verhalten dieses Cyberport Angestellten ist eine absolute Frechheit und ich finde ihre Reaktion in keiner Weise übertrieben. Es gibt ja schließlich auch andere Möglichkeiten an unsere geliebten Appleprodukte zu kommen.

    So, das musste mal gesagt werden!
     
  19. maxg

    maxg Prinzenapfel

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    Auch wenn du aufgebracht bist rechtfertigt das meiner Meinung nach hier Personen namentlich an den Pranger zu stellen. Zumal das Problem meiner Meinung nach gar nicht bei Cyperport sondern beim Hersteller der Software liegt, der es nicht schafft dich mit einem funktionierenden Update zu versorgen.
     
  20. Readduck

    Readduck Carola

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    Da hast Du natürlich recht, es sollt egal sein wie viel Geld man ausgibt - ist es aber nicht: Natürlich bemüht sich ein Unternehmen mehr um die Kunden an denen es verdient und der Kunde als solcher erwartet einfach für seine "Treue" bevorzugt behandelt zu werden. Ob das nun richtig ist oder nicht spielt dabei keine Rolle.
    ...wenn auf meiner Leberkaassemme koa Leberkaas drauf is dann geh i zruck und hau'm Metzger auf sei Goschen... :cool:... aber bis Dresden ist es weit und die verstehen auch die bayrische Landessprache nicht ;).

    Mit Julias Fall meinst Du wohl meinen. Natürlich weiß ich, wie lange man für 50 Eus arbeiten muß, aber wenn ich meinem Chef erzähle, daß ich dafür den Großteil meiner Zeit verwende wird er nicht begeistert sein.

    Grüße
    R!
     

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