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Bloomberg: Apple Car liegt auf Eis; Evaluierung einer Autopilot-Plattform bis Ende 2017

Solange Apple das nicht bestätigt hat, ist die Meldung nicht existent. :) Erst wenn das rauskommt, ist es bei Apple eine Meldung.
Es gab doch auch keine offizielle Meldung, dass man an einem Auto arbeitet. Da wird nicht mehr zu erwarten sein.

Edit PS:
So stiefmütterlich wie Apple CarPlay behandelt wird, würde mich das nicht wundern...
Ich glaube, da sind sie nicht alleine Schuld. Die Autobauer gehen diesbezüglich ebenso ziemlich zögerlich vor. Bedeuten die Systeme von Apple und Google doch eine ernstzunehmende Konkurrenz für die eigenen und wahnwitzig überteuerten Entertainmentment-und Navigationssysteme.

Es wäre meiner Meinung nach ein Klax auch ältere Systeme per Softwareupdate CarPlay-fähig zu machen. Aber das passiert nicht, soweit ich das weiß.

Und das Angebot an Neufahrzeugen mit CarPlay oder dem Dingens von Google ist noch sehr übersichtlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, da sind sie nicht alleine Schuld. Die Autobauer gehen diesbezüglich ebenso ziemlich zögerlich vor. Bedeuten die Systeme von Apple und Google doch eine ernstzunehmende Konkurrenz für die eigenen und wahnwitzig überteuerten Entertainmentment-und Navigationssysteme.

Es wäre meiner Meinung nach ein Klax auch ältere Systeme per Softwareupdate CarPlay-fähig zu machen. Aber das passiert nicht, soweit ich das weiß.

Ich meinte nicht den Verbreitungsgrad, sondern den Funktionsumfang. Das letzte Update ist gefühlt ewigkeiten her. Vieles geht nicht. Das System könnte so viel Leistungsfähiger und besser sein. Apple kümmtert sich aber nicht draum. Könnten sie aber. Einfach ein Update bringen. Es krankt da aber an unwillen. Oder am nicht wissen wo man mit dem System eigentlich hin will...
 
Ich glaube, da sind sie nicht alleine Schuld. Die Autobauer gehen diesbezüglich ebenso ziemlich zögerlich vor. Bedeuten die Systeme von Apple und Google doch eine ernstzunehmende Konkurrenz für die eigenen und wahnwitzig überteuerten Entertainmentment-und Navigationssysteme.

Es wäre meiner Meinung nach ein Klax auch ältere Systeme per Softwareupdate CarPlay-fähig zu machen. Aber das passiert nicht, soweit ich das weiß.

Und das Angebot an Neufahrzeugen mit CarPlay oder dem Dingens von Google ist noch sehr übersichtlich.
Als Autobauer wäre ich da auch sehr vorsichtig, da noch keine Erwartungswerte über Zuverlässigkeit und Supportzeiträume bestehen.

Autos leben 7, 10, 15 Jahre und in dieser Zeit müssen diese Systeme funktionieren und ggf. auch gepflegt werden. Google gibt es überhaupt erst seit gut 20 Jahren, die haben keine Erfahrung mit solchen Systemen und long term support. Apple muss die Zuverlässigkeit und lts ihres CarPlay auch erstmal unter Beweis stellen.

Wenn Apple und Google ihre KFZ-Systeme so schnell abkündigt, wie ihre sonstigen Produkte, stehen die Automobilhersteller schnell ziemlich dumm da vor dem Kunden. Und wenn ich mir für 70.000€ einen BMW oder Audi oder für 50.000€ einen Toyota kaufe, dann ist es mir schei*egal, ob Apple das CarPlay zwei Jahre nach Kauf abkündigt oder nicht. Dann kriegt BMW, Toyota, Ford, wer auch immer von mir eine auf den Sack.
 
Sorry, das sind keine Computer, bei denen es nicht weh tut, wenn sie mal abschmieren. Das sind scharfe Waffen mit denen wir alltäglich herumfahren, die jederzeit funktionieren müssen. Jederzeit beherrschbar sein müssen. Und jederzeit exakt so reagieren müssen, wie wir es erwarten.

Ja, genau deswegen sollten diese Systeme von Unternehmen effizienter entwickelt werden können, die jahrzehntelange Erfahrung in Softwareentwicklung haben und eben nicht von der Automobilindustrie.

Das Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Supportzeitraum andere sind als bei Smartphones, weiß doch auch Apple, Google und Co.
 
Autos leben 7, 10, 15 Jahre und in dieser Zeit müssen diese Systeme funktionieren und ggf. auch gepflegt werden. Google gibt es überhaupt erst seit gut 20 Jahren, die haben keine Erfahrung mit solchen Systemen und long term support.
Ja, das Problem ist, dass vor allem bei Software und zugehöriger Hardware die Produktlebenszyklen und damit auch Pflege und Support sehr kurz sind. Das ist bei verhältnismäßig günstigen Produkten (unter 1000 Euro) sicher kein Problem. Es gibt in diesem Preissegment immer genügend Kunden, welche sich nach ein bis zwei Jahren bereits ein neues Gerät kaufen.
Problematisch wird es eben bei Produkten, die deutlich teurer sind und damit auch längerfristige Pflege und Support implizieren. Da funktionieren die Geschäftsmodelle von Apple und Google nicht mehr.

Apple isoliert wohl auch deswegen verschiedene Funktionalitäten und verkauft diese dann lieber als Einzelprodukt. Bestes Beispiel ist das Apple TV. Anstatt einen ganzen, teuren Apple-Premium-Fernseher für 2000 Euro auf den Markt zu bringen, der nach spätestens zwei Jahren eigentlich eine neue Hardwarebasis benötigt, um neue Software-Funktionen nachliefern zu können, wird nur eine winzig kleine (und mit unter 200 Euro verhältnismäßig günstige) Box verkauft, welche nach zwei Jahren problemlos ausgetauscht werden kann.
Bewegt man den Kunde dazu, sich aller zwei Jahre ein neues Apple TV zu kaufen, dann zahlt der Kunde innerhalb von 10 Jahren mit fast 2000 Euro genau so viel wie für einen teuren Premium-Fernseher. Im Umkehrschluss wird es aber wohl kaum Kunden geben, die sich für 2000 Euro einen Premium-Fernseher kaufen, der 2 Jahre aktuell ist und dann 8 Jahre lang quasi "zum alten Eisen" gehört. Davon hat sowohl der Kunde als auch Apples nichts.

Bei Apples Auto-Projekt wird es wohl ähnliche Überlegungen gegeben haben. Außerdem hat Apple wohl das Zeitfenster, um mit einem Elektroauto den Markt zu revolutionieren, verpasst. Zumindest wird es zum vermeintlichen Start in den 2020er Jahren mit Sicherheit von allen großen Konkurrenten bereits Elektroautos mit vernünftiger Reichweite geben. Der richtig Zeitpunkt für ein gutes Elektroauto wäre jetzt. Wirklich revolutionieren kann Apple den Markt in den 2020er Jahren also nur noch beim Thema autonomem Fahren.
Und genau da wird Apple nun entschieden haben, dass es wohl am besten ist, wenn man zunächst anstrebt die Funktionalität des autonomen Fahrens als Einzelprodukt ("Apple Auto Pilot") zu verkaufen, um die Kosten geringer, die Produktlebenszyklen straffer und damit auch Pflege und Support kürzer halten zu können.
Dazu muss es Apple aber gelingen, seinen "Auto Pilot" modular zu gestalten und austauschbar zu machen, wie es bei Car Play schon der Fall ist. Ob das allerdings gelingt und die Autohersteller da mitspielen, ist aber fraglich.
 
Vielleicht überraschen sie alle und arbeiten an einem Open Source carOS, das in Zukunft von vielen großen Automobilherstellern benutzt wird (inkl. Autopilot).
 
Vielleicht überraschen sie alle und arbeiten an einem Open Source carOS, das in Zukunft von vielen großen Automobilherstellern benutzt wird (inkl. Autopilot).
Ein herstellerübergreifendes System wäre zwingend notwendig. Zumindest allgemein gültige, von jedem einseh- und benutzbare Schnittstellen. Ansonsten wird das nichts mit dem autonomen Fahren. Denn, dass dies sauber und zuverlässig funktioniert, müssten die Fahrzeuge definitiv untereinander und im Idealfall zusätzlich noch mit einer zentralen Stelle kommunizieren.

Und das funktioniert nicht, wenn die Systeme von Google, Mercedes, Apple und Toyota nicht miteinander reden können. Und das zentrale Steuersystem, das beispielsweise großräumige Umgehungen anleihern könnte, wenn der Verkehr mal wieder zusammenbricht oder eine Straße gesperrt werden muss, sollte in meiner Vorstellung nicht bei Google sondern einer staatlichen Behörde stehen ;)
 
Ich sehe schon das Abo-Modell...
Season-Pass für Autobahnen: 499 €
Season-Pass für Bundesstraßen: 299 €

Ich muss mal eben zum Patentamt, haltet die Stellung...