Ausprobiert: Apple Watch Series 6 & ein paar Gedanken

Jan Gruber

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Jan Gruber
Vor rund zwei Wochen hat Apple die neue Apple Watch Series 6 angekündigt – und treibt es damit bunter denn je. Die Series 6 bringt ein paar neue Sensoren und viele neue Farben mit sich, nach der Veröffentlichung diese Woche habe ich sie etwas näher ausprobiert.

Wobei „nur“ ausprobiert hier nicht stimmt. Selten fiel es mir so schwer, mich zu einem Artikel wie diesem aufzuraffen – da viele Gedanken im Hintergrund mitspielen. Auch diese möchte ich in diesem Artikel ein wenig mit euch teilen, wir bewegen uns hier also zwischen einem kleinen Testbericht und einem Kommentar. Die Apple Watch Series 6 ist mehr als nur blanke Hardware, am Ende ist sie ein Statement zu Apple und dessen Strategie an sich. Das betrifft freilich nicht nur das neue Flaggschiff, vielmehr sind auch strategische Entscheidungen rund um das ganze Line-up – damit meine ich nicht nur die Apple Watch SE – durchaus interessant.
Design und Verarbeitung


Ich habe schon lange mit diesem Schritt gerechnet, doch dieses Jahr eigentlich nicht. Apple bietet die neue Apple Watch Series 6 in mehr Variationen an denn je. Neben den Sondereditionen von Hermès und Nike gibt es noch die Apple Watch Edition mit Titangehäuse, die Variante aus Edelstahl und wie immer auch die Variante aus Aluminium. Die teureren Modelle setzen auf Saphirglas, auch das war immer so. Besonders überraschend waren die beiden neuen Gehäusefarben der Apple Watch Aluminium: Rot und Blau. Während eine (PRODUCT)RED-Variante schon lange in den Gerüchten war, kam die blaue erst kurz vor der Veröffentlichung ans Tageslicht.

Während der Keynote war mir sofort klar: Es wird die blaue Uhr. Die Klarheit hielt etwa eine Minute, bis Apple die (PRODUCT)RED-Variante ebenfalls zeigte. Rot ist meine Lieblingsfarbe, noch dazu kaufe ich alle (PRODUCT)RED-Produkte von Apple – dementsprechend wurde es also dann doch diese Farbgebung bei mir.

Zur Verarbeitung lässt sich ansonsten wenig sagen. Sie ist wie immer auf einem Top-Niveau, abgesehen von der neuen Farbe stelle ich aber keine Änderungen fest.






















Ich sehe rot, viel rot!


Apple hat uns über die Jahre eines gelehrt: Rot ist nicht rot. Speziell für dieses Modell gesprochen handelt es sich um das klassische Aluminiumrahmen-Rot von Apple. Der Farbton entspricht genau dem Rahmen des iPhone SE, dieses ist etwas dunkler als das „Glas-Rot“, das wir von Apple kennen. Gefühlt schimmert das Gehäuse etwas mehr.

Da gerade der rote Farbton je Material anders ausfällt, ergibt sich ein Problem: Connector und Gehäuse haben immer einen klar anderen Farbton, selbst wenn beide Varianten rot sind. Ob das störend ist? Nein, nur auffällig.
Installation und Handhabung


Auch hier gibt es keine Neuigkeiten. Gemeinsam mit dem iPhone ist die Uhr schnell eingerichtet, gerade beim Setup wird der etwas schnellere Prozessor spürbar: Der Prozess ging deutlich schneller voran als auf meiner Series 4, die ich am selben Tag ebenfalls neu aufgesetzt habe.

In Sachen Handhabung fällt ansonsten nur ein Feature etwas mehr im wahrsten Sinne ins Auge: Ja, das Always-On-Display ist spürbar heller. Ein sinnvoller Ausbau der Funktion, die nach wie vor nur semi-praktisch ist. Dazu aber später.

Hinzu kommen Änderungen hinsichtlich des Akkus, Apple verspricht eine längere Laufzeit. In der Praxis soll es für eine Stunde mehr Musik-Streaming oder GPS-Aufzeichnung beim Sport reichen, das kann ich insofern auch bestätigen. Das Laden geht ebenfalls etwas schneller, in der täglichen Benutzung fällt mir das aber nicht auf.
Die neuen Sensoren


In Sachen Sensoren fällt sofort der neue Höhenmesser auf, er misst konstant und ist deutlich genauer. Ich bin Österreicher – es mag wirken, als wäre diese Funktion im Land der Berge sehr praktisch. Als Flachländler in Wien ist mir dies aber herzlich egal. Ich weiß nun genau, wie hoch meine Dachgeschosswohnung liegt und kann beim Stufensteigen zusehen, wie hoch ich gerade tatsächlich bin – nett, aber für mich sinnlos. Für Bergsteiger ist es sicher ein interessantes Feature.

Dazu kommt außerdem die Messung der Sauerstoffsättigung. App starten, 15 Sekunden warten und schon erhalten wir einen Wert von 1–100, der in der Regel über 95 liegen sollte. Gemessen wird per Lichtsensor, ähnlich wie der Puls, helleres Blut führt mehr Sauerstoff. Zudem misst die Uhr den Wert auch permanent immer wieder und protokolliert diesen in Apple Health.


Das verschenkte Potenzial …


Lange habe ich mit meinem ersten Zwischenfazit gewartet: Die Apple Watch Series 6 ist ein Schritt nach vorne, aus meiner Sicht aber kein ganzer. Apple hatte hier viele Chancen, hat sich jedoch konsequent dazu entschieden, diese nicht in Angriff zu nehmen.

Mein Hauptkritikpunkt ist das Always-On-Display, Apple hat diese Funktion nicht für Drittanbieter geöffnet. Ich benötige sie vor allem für eins: den Einsatz beim Sport. Drittanbieter können das Display jedoch nach wie vor nicht nutzen – ein herber Einschnitt, den ich nicht verstehe. Mir ist klar, dass diese Funktion spezielle Regeln benötigt, das ist auf dieser Hardware aber auch nichts Neues. Entwickler sind es gewohnt, dass kleine Geräte mit vielen Auflagen verbunden sind.

Der nächste Kritikpunkt ist die Messung der Sauerstoffsättigung. Apple hat den Ruf anheim, Dinge immer später als andere zu bringen – dann aber besser. Hier stimmt diesmal eindeutig nur der erste Teil. Viele Tracker anderer Hersteller messen den Blutsauerstoff, einige Hersteller auch in Hardware, die deutlich günstiger ist. Das Problem ist, dass der Wert an sich relativ wertlos ist. Fällt er unter 90, hat der Nutzer erhebliche Problem – merkt diesen Zustand aber auch selbst. Es fehlt simpel die Anwendung für diesen neuen Messwert.
…und warum es doch nur ein Lifestyle-Produkt ist


Mehr denn je zeigt sich mir damit eines: Die Apple Watch ist ein Lifestyle-Produkt und nicht mehr, egal wie sehr es Apple in den letzten Jahren auch versuchte. Während die EKG-Messung noch validiert und mit Studien hinterlegt wurde, ist dies bei der Sauerstoffsättigung anders. Apple verspielt hier die Chance, es „besser als die Konkurrenz“ zu machen. Vielmehr erhalten wir einen Wert, der nur im Wellness-Bereich relevant ist. Dies betont Apple auch selbst: Es handelt sich um keine korrekte, medizinische Messung.

Andere Konzerne, Withings zum Beispiel, gehen hier weiter. So versucht der Konzern anhand der Sauerstoffsättigung Schlafapnoe zu erkennen. Apple hat hier keine passende Studie im Angebot – das hätte ich mir bei der Vorstellung der neuen Funktion aber erwartet.

Ja, bei der Vorstellung schwang immer wieder das Thema „Corona“ mit, auch wenn Apple es so genau nicht sagte. Doch wo ist die Studie, die Corona und Sauerstoffsättigung in Zusammenhang bringt?
Was uns die Apple Watch SE sagt …


Damit komme ich bei der Apple Watch SE an – die ehrlichste Apple Watch, die wir – unter diesem letzten Gesichtspunkt – bisher gesehen haben. Apple verzichtet auf den Sauerstoffsensor, auf die EKG-Messung und auch auf das Always-On-Display. Damit bekommen wir eine klassische Smartwatch, die in der Lage ist, Sport aufzuzeichnen, ein Großteil des Gesundheits-Schnick-Schnack (ja, diese Bezeichnung haben sich die Funktionen aus meiner Sicht verdient) bleibt außen vor.

Mit der Uhr sollen offenbar neue Kundengruppen angesprochen werden, denen die Apple Watch bisher zu teuer war – oder Kunden, die dieses Jahr weniger Geld zur Verfügung haben. Zugegebenermaßen werden das aktuell einige Kunden sein, leider.
…und warum es die Series 3 noch gibt


Die Series 3 blieb ebenfalls im Programm, sie ist nur ein bisschen günstiger als die Apple Watch SE. Der Grund ist mir eher schleierhaft, ich vermute Kinder oder Personengruppen, bei denen Dritte die Uhr kaufen. Die Entscheidung, das Modell im Angebot zu belassen, finde ich persönlich etwas frech. Altes Design hin oder her – mir geht es vielmehr um alte Technik. Drei Jahre für eine Apple Watch sind schon eine verdammt lange Zeit. Es bleibt fraglich, wie lange diese Uhr noch Updates bekommt.
Fazit: Apple Watch Series 6 und mehr


Die Apple Watch Series 6 konnte mich im Test vollends überzeugen – das hat einige Gründe. Einerseits schätze ich es, endlich eine LTE-Uhr erworben zu haben. Als Österreicher war dies bisher etwas schwer, LTE wird erst seit 1,5 Jahren unterstützt, wir hatten das Thema mehrmals im Podcast. Andererseits schätze ich das Always On Display. Aus dem Zorn heraus, keine Titan-Uhr zu bekommen (ja, wieder ein österreichisches Problem), habe ich letztes Jahr ausgesetzt. Was davon spricht für die Series 6? Konkret eigentlich nichts – außer, dass mir das rote Gehäuse wirklich sehr gut gefällt!
Es ist und bleibt die beste Smartwatch


Auch wenn der Testbericht bis hierher eher wenig begeistert klingen mag: Ich komme von einem ganz anderen Punkt. Ich bin seit vielen Jahren der Meinung, dass Apple die mit Abstand beste Smartwatch baut – und der Abstand wird jedes Jahr nur größer. Ich habe viele Android-Uhren, auch hier, getestet und setze im sportlichen Umfeld nach wie vor auf die Produkte von Garmin.

Wenn ich meine Garmin Fenix 6 Pro mit der Apple Watch vergleiche, fällt mir vor allem eines auf: Die Messergebnisse meiner Apple Watch nähern sich denen von Garmin in Sachen Genauigkeit und Schnelligkeit immer mehr an und das zu einem deutlich günstigeren Preis. Dank LTE ist die Uhr von Apple wesentlich praktischer und auch besser für Notfälle gerüstet. Erstmalig werde ich überlegen, meine Sportuhr durch die Uhr von Apple zu ersetzen, wenn die Akkulaufzeit reicht. Das ist der einzige Punkt, bei dem ich Garmin noch vorne sehe – kein Wunder, da die Uhr sonst im Smartwatch-Bereich (völlig) versagt.








Wer eine Apple Watch Series 6 braucht


Sehr oft bekommen wir bei Apfeltalk die Frage, ob es denn neue Hardware braucht. Die Antwort ist hier sehr einfach – und dieselbe wie immer: Es kommt darauf an. Ein Gedanke, den ich mehr denn je im Zusammenhang mit der Apple Watch habe: Fast niemand braucht eine Apple Watch. Sie ist ein schönes Spielzeug mit vielen Funktionen, wirklich lebenswichtig ist das Gerät aber nur für wenige Anwendergruppen. Die Series 6 ist das schönste und individuellste Spielzeug bisher. Umsteigen ist, aus meiner Sicht, ab der Series 4 durchaus sinnvoll. Fans, die sowieso jedes Jahr eine neue Uhr kaufen, werden sich diese Frage ohnehin nicht stellen.

Die Apple Watch Series 6 wird ab 418 Euro bei Apple direkt angeboten, je nach Konfiguration und Armband kann es schnell teurer werden. Die neuen Solo Loop Armbänder kommen so auf knapp 50 Euro, die geflochtenen sogar auf fast 100 Euro. Die neue Apple Watch war am Freitag auch bei Apfeltalk Live! unser Thema.
Das Apple Watch Series 6 wurde für diesen Testbericht selbst angeschafft.

Den Artikel im Magazin lesen.
 
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palumbus

Jamba
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Vielen Dank für den Bericht. Ich bin auch Garmin Nutzer und habe auch die ersten 3 Apple Watches besessen. Für mich das grosse Pro für Garmin ist die Akku-Laufzeit und die Möglichkeit, die Uhr z.B an den Lenker des Fahrrads zu befestigen.
 
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verdeboreale

Querina
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Danke für den ausführlichen Bericht. Ich werde meine 5er in Edelstahl behalten. Die 6er reizt mich: genau "0". Was wirklich selten vorkommt.

Zu Garmin: da kann die AW noch so aufholen. Die Garmin ist für ernsthafte sportliche Aktivitäten immer noch erste Wahl und wird es auch bleiben - Stichwort: Akkulaufzeit. Und da ist sie wirklich immer noch haushoch überlegen.
 
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Mure77

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Ich finde die Apple Watch weiterhin klasse, sollte die App mal eine Woche Akku bereitstellen können, gerne auch mit einer Version welche so ein Display hat wie die Garmin Fenix 6 Pro dann würde ich wieder wechseln. Ich bekomme auf der Garmin alle Nachrichten, Kalender und sonstigen Dinge wie Mail etc. just in time auf der Fenix. Ich kann nicht telefonieren, habe ich mit der Watch eh sehr selten und ich kann keine Nachrichten mit der Fenix versenden.
In 95 % der Fälle habe ich das iPhone eh genutzt und mittlerweile nutze ich seit gut einer Woche CarPlay und hier kann ich auch WhatsApp versenden, also fehlt mir nichts, ganz im Gegenteil. Abseits dessen war die Apple Watch das erweiterte iPhone, wie für viele andere auch.
Da sie im Urlaub nach dreimal schwimmen nicht mehr wollte war ich erst sauer, nachdem ich die Garmin jetzt 6 Wochen habe und diese Akkulaufzeit sehe habe ich aktuelle leider keinen Grund über einen Wechsel nachzudenken. 21 Tage Laufzeit inklusive Sporttracking, 24 Stunden tragen. Würde ich das Pulsoximeter dauerhaft anschalten würde der Akku immer noch 10 Tage halten.
Alleine die Gewissheit dass die Uhr so lange hält ist einfach der Knaller. Ich sehe es nicht mehr ein eine Uhr einmal am Tag laden zu müssen und aktuell wahrscheinlich eher knapp 2 Mal wenn man sie nachts anlässt. Ich habe die Apple Watch einmal am Tag geladen und nachts im Flugmodus gehabt. Das Verhältnis zur Garmin passt überhaupt nicht.

Das macht, wie schon oft geschrieben, die Apple Watch nicht schlechter, wäre sie nicht kaputt gegangen wäre dann hätte ich. nichts anderes probiert und wäre nicht im Garminlager gelandet.
Für mich passt das Preisleistungsverhältnis alleine vom Akku her absolut nicht mehr bei der Apple Watch, was macht die Uhr die ganze Zeit damit sie einmal am Tag geladen werden muss? Das will mir nicht in den Kopf.

Und ich muss mir keine Sorgen mehr machen irgendwo vor zu hauen. Eher sorgen um die Dinge wo ich mit der Garmin vor haue 😂.

Das einzige was an der Garmin nicht der Knaller ist, ist das Armband. Das sieht nach 6 Wochen schon gut genutzt aus.
 
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Jan Gruber

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Die Garmin ist für ernsthafte sportliche Aktivitäten immer noch erste Wahl und wird es auch bleiben - Stichwort: Akkulaufzeit.
Das les ich so oft und ich verstehe es selbst nie so besonders - obwohl ich es selbst geschrieben habe sehe ich nämlich sehr wenige Fälle wo die Apple Watch nicht reicht. In so fern - darf ich fragen was dein Anwendungsfall ist?

Mir reichte die Apple Watch nur bei Iron Man (Training) nicht. Zugegeben ist bei mir oft der Vergleich unfair - da ich auf der Garmin auch selten Musik laufen lasse bzw im Vergleich zu jetzt nicht streame was natürlich Horror ist für den Akku.
Ich finde die Apple Watch weiterhin klasse, sollte die App mal eine Woche Akku bereitstellen können, gerne auch mit einer Version welche so ein Display hat wie die Garmin Fenix 6 Pro dann würde ich wieder wechseln.
Jop da kann man auch gar nix sagen. Ich denke ich sollte zu „etwas entfernteren“Sachen auch wieder öfter Tests schreiben. Die Fenix 6 Pro ist echt eine gute Uhr. Teuer, hat Schwächen, aber schon ein gutes Stück Technik.
 

bandit197601

Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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Aber mall ehrlich, was rechtfertigt den hohen Preis bei der Fenix 6x pro? Bloß, weil der Akku gefühlt ewig hält? Da ist im Zusammenspiel Watch und iPhone ein riesen Unterschied dabei. Dann kommt das furchtbare Aussehen der Fenix. Mit sowas würde ich nicht mit Hemd rumlaufen wollen. Noch nicht mal im Casual-Friday-Look würde ich sie tragen wollen, schaut aus wie ein Betonschüttler.

Die Apple Watch finde ich preislich an der Grenze aber eben im Universum Apple einfach nicht zu ersetzen. Für mich gibt es keinen Sport, den die Uhr nicht schafft. Akku hält bei meiner 2 Tage mit Sport, was für mich absolut ok ist.
 
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Mure77

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Deine Abneigung gegen die Uhr haben wir jetzt verstanden.
Hast du mal so eine Uhr getestet oder ist das jetzt nur die Optikgeschichte welche dich so bewegt?
 

bandit197601

Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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Ja, ich habe einige Fenix getestet. Für mich als normal Sportler braucht es so eine Uhr nicht . Und wie gesagt, das optische spielt auch eine große Rolle.
Deine abfällige Art kannst und darfst dir im übrigen sparen. Danke.
 

angerhome

Pomme au Mors
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Abfällige Art kam mir eher in den Sinn als ich Schlagworte wie "nicht im Hemd rumlaufen wollen" oder "Noch nicht mal im Casual-Friday-Look" oder "Betronschüttler".

Über Geschmack lässt sich natürlich trefflich streiten, aber eine Schönheit ist die AppleWatch mit Sicherheit auch nicht.

Und sich über Preise von anderen Herstellern zu echauffieren treibt mir die Tränen vor Lachen ins Gesicht.
Bildschirmfoto 2020-09-28 um 08.51.21.png
 

ChavezDing

London Pepping
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Durch die Tatsache, dass das Display in den meisten Fällen schwarz ausgefüllt ist, passt zu meinem Geschmack nur ein schwarzes bzw. dunkles Gehäuse. Der Kontrast durch das Rot/Schwarz macht aber einiges her. Nun ist es jedoch so, dass eine rote Uhr, vor allem in Kombination mit dem roten Band nur zu einem gewissen Teil meiner Outfits wirklich passen würde.
Deshalb bin ich eher der Fan von einer unauffälligen Watch mit entsprechenden Armbändern.

Zum Rest: Ich finde es tatsächlich nicht einmal notwendig von einer Series 3 umzusteigen, außer man merkt, dass sie für den eigenen Usecase doch etwas beschränkt ist, der Akku zur Neige geht oder man unbedingt das Always-on haben will.

Akku kann man kritisieren, aber das ist im Vorfeld bekannt. Lade morgens nach dem Aufstehen und komme somit gut über den Tag+Nacht. Durch die kürzeren Ladezeiten der Series 6 ist die Integration sicher noch etwas einfacher.
 

Verlon

Seestermüher Zitronenapfel
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Und sich über Preise von anderen Herstellern zu echauffieren treibt mir die Tränen vor Lachen ins Gesicht.
;)

1601278211501.png

Und gegen die Fenix 6 mit Metallgehäuse (also die MARQ-Serie) ist die Apple Watch geradezu ein Schnapper :D
Aber mall ehrlich, was rechtfertigt den hohen Preis bei der Fenix 6x pro? Bloß, weil der Akku gefühlt ewig hält?
Die Fenix 6 bietet noch eine Vielzahl sportspezifischer Funktionen, die die Watch nicht hat. Ob man es braucht muss jeder selbst entscheiden, aber das sind halt die "Premiumfunktionen".
 
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Sequoia

Swiss flyer
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auch wenn es eine Geschmackssache ist, gebe ich @bandit197601 ein Stück weit Recht, zumindest, was meinen Geschmack betrifft. Ich habe sie auch ausprobiert.
Meine Frau macht semi-professionell Sport (jährlich zwei Marathon inkl. fast täglichem Training im Laufen und im Studio). Hier konnte weder sie, noch ich Vorteile gerade in Bezug auf den Sport, bei der Garmin feststellen.

Die Apple Watch ist über jeden Zweifel erhaben, und sieht dazu noch gut aus.
Ich persönlich finde die Garmin auch sehr „merkwürdig“ zu etwas schickerer Kleidung.
 

Verlon

Seestermüher Zitronenapfel
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Das Problem ist, dass der Wert an sich relativ wertlos ist. Fällt er unter 90, hat der Nutzer erhebliche Problem – merkt diesen Zustand aber auch selbst. Es fehlt simpel die Anwendung für diesen neuen Messwert.
Der Wert an sich ist auch relativ wertlos, solange er im Normalbereich ist. Allerdings ist es nicht unbedingt so, dass man bei einem Wert unter 90% es selbst merken würde, insbesondere nachts. Und da liegt meine Meinung nach der eigentliche aktuelle Mehrwert, das Erkennen, das etwas nicht stimmt, was man selbst nicht erkannt hätte. Gleiches gilt in vielen Fällen eben auch für die Erkennung von Vorhofflimmern.

Und da Apple die Watch ganz klar in Richtung Health und Gesundheitsüberwachung positioniert, bin ich auch zuversichtlich, dass weitere Funktionen kommen. Es braucht halt nur Zeit.

Ja, bei der Vorstellung schwang immer wieder das Thema „Corona“ mit, auch wenn Apple es so genau nicht sagte. Doch wo ist die Studie, die Corona und Sauerstoffsättigung in Zusammenhang bringt?
Ich hatte da nur mit einem Ohr mitgehört, aber ging es nicht auch darum, genau das mit Hilfe der Series 6 zu untersuchen?

Misst die Uhr keinen Puls oder sowas?
Ja, aber viele nutzen am Rad weiterhin einen Brustgurt zur Pulserkennung. Ist auch deutlich zuverlässiger als die Messung am Handgelenk während des bikens.
 
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dtp

Reinette Coulon
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Rot war auch mal meine Lieblingsfarbe. Hatte sogar Standlautsprecher in rotem Hochglanzgehäuse und ein rotes Auto. Kennt noch jemand die Focal Onyx und das Mazda 626 Coupé? Okay, anderes Thema. ;)

Das Ganze ist aber schon bestimmt 30 Jahre her. Mittlerweile würde ich mir ehrlich gesagt nichts mehr in Rot kaufen. Und eine rote Apple Watch zum weißen Hemd? Nee dann doch lieber Pommes Schranke. :cool:

Egal. Als jemand, der mit großer Zufriedenheit die Series 4 trägt und der weder ein OAD noch eine Blutsauerstoffmessung oder ein Schlaftracking benötigt, hat mich die Series 6 nicht so wirklich vom Hocker gerissen. Aber das war ja bereits im Vorfeld so zu erwarten gewesen.

Ich warte lieber auf die 7er.

Übrigens, ich liebe meine Apple Watch. Nutze sie täglich zum Empfang von Push-Nachrichten (insb. von meiner Hausautomation), zum Ablesen der Zeit und der Wetter-Informationen, zum Musikhören mit den AirPods Pro, aber auch zum Sport (Joggen, Schwimmen), zum gelegentlichen Telefonieren (z.B. wenn ich ohne iPhone mit dem Hund draußen bin, im Schwimmbad, am Strand) und zur gelegentlichen Sprachsteuerung unseres Smart Homes per Siri. Aber für all das brauche ich eben keine Series 6. Was mir dagegen am meisten fehlt, ist die Möglichkeit, LTE auch im Ausland nutzen zu können. Also Apple, implementiert in die Watch endlich eine Roaming-Fähigkeit.
 
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dimo1

Weigelts Zinszahler (Rotfranch)
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Schöner Artikel.

Letztes Jahr eine Watch von einem Bekannten gekauft. Es ist das allererste Modell.
Nach ca.3 Monaten Benutzung habe ich sie bis heute nicht mehr umgemacht.

So richtig erschließt sich für mich der Nutzen nicht, außer, dass man noch mehr von sich preis gibt.

Deshalb mag ich das Fazit. Niemand braucht die Watch, aber ein schönes Spielzeug ist sie alle mal.
 
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dtp

Reinette Coulon
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Deshalb mag ich das Fazit. Niemand braucht die Watch, aber ein schönes Spielzeug ist sie alle mal.
Dass die Watch NIEMAND braucht, sagt der Artikel aber in dieser Pauschalität nicht. Was braucht man denn wirklich zum Leben außer Luft zum Atmen, Lebensmittel und Kleidung gegen die Kälte? ;)
 
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au37x

Kleiner Weinapfel
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Soll derjenige damit glücklich werden, der irgendwelche Daten aufschnappt.