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Apples neue Preisstrategie

Dieses Thema im Forum "Gerüchteküche" wurde erstellt von honeyboy, 21.10.09.

  1. honeyboy

    honeyboy Fießers Erstling

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    Da ich hier noch keinen Thread dazu gefunden habe: Ist sonst schon wem aufgefallen dass Apple ganz offensichtlich (endlich) von der alten Preisstrategie abgewichen ist?

    Anstatt wie bisher einfach das Waehrungszeichen auszutauschen wurden diesmal tatsaechlich Preise "umgerechnet". Keineswegs nach irgendeinem bekannten Tauschkurs, aber immerhin...
    Macbook: 999$ - 899 Euro - -10%
    iMac: 1199$ - 1099 Euro - -8%
    Mac Mini: 599$ - 549 Euro - -8%

    Damit sind wir zwar immer noch weit entfernt von gleichen Preisen (vor allem beim derzeitigen Dollarkurs), aber es ist immerhin ein erster Schritt in die richtige Richtung...
     
  2. hokage

    hokage Schweizer Glockenapfel

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    Wer sagt denn hier Schritt in die richtige Richtung?
    Ich bin zur Zeit in den USA und ich fände es deutlich besser, wenn die Macs Hier genauso günstig wie in Deutschland sind :p
    Ich meine, wenn ich schon hier bin, dann möchte ich den Dollarvorteil auch 1 zu 1 ausnutzen :D
     
  3. ieeks

    ieeks Fießers Erstling

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    Die Preise auf der US Apple Seite sind ohne Steuer weil der Steuersatz von Staat zu Staat unterschiedlich ist.
     
  4. honeyboy

    honeyboy Fießers Erstling

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    Das stimmt, verringert auch den Abstand zwischen US- und EU-Preis, aber loescht ihn nicht aus. Ausserdem war das bisher ja auch der Fall und die Preise wurden unveraendert uebernommen.

    Zudem sind die EU-Preise (immernoch) etwa 35-40% hoeher als die US-Angaben - auch wenn ich die genauen Steuerzahlen nicht kenne, ich bezweifle, dass sie in irgendeinem der Staaten dermassen hoch sind ;)
     
  5. Patrick Rollbis

    Patrick Rollbis Moderator Betriebssysteme
    AT Moderation

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    Das höchste ist Kalifornien mit 7,5%.

    Nehmen wir an, wir wohnen da und kaufen dort ein MacBook. Dann sind das $999 + 7,5%, also $1073,93. Das umgerechnet in Euro macht 718,67€.

    Da sprichst du von Preisanpassung?

    Deutschland: 899€
    Amerika: 719€ (180€ gespart)
     
  6. larkmiller

    larkmiller Saurer Kupferschmied

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    Aber falsche Tastatur...
     
  7. Modern Geek

    Modern Geek Ontario

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    Wieso falsche Tastatur? Du kannst in den USA genau so sagen ich hätte gerne ein DE Keyboard wie hier das du gerne ein US hättest ;)
     
  8. Patrick Rollbis

    Patrick Rollbis Moderator Betriebssysteme
    AT Moderation

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    Das muss jedoch meist bestellt werden. Also keine Option für einen kurzen Amerika-Trip. ;)
     
  9. honeyboy

    honeyboy Fießers Erstling

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    Ansichtssache - ich hab seit meinem Florida-Urlaub US-Layout und war vorher auch kritisch eingestellt, liebe es mittlerweile aber. Macht einfach mehr Sinn. Einzig die Umlaute fehlen manchmal, aber das laesst sich verschmerzen.

    Ich hab ja nirgends gesagt dass die Preise jetzt gleich sind, im Gegenteil. Nach dem alten Preisschema wuerden wir aber nicht 180, sondern 280 Euro draufzahlen. Das ist in meinen Augen durchaus eine 'Anpassung'.
     
  10. NoaH11027

    NoaH11027 Weisser Rosenapfel

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    Ich glaube darüber würden sich die Kalifornier freuen, beim Kauf wird nicht nur die VAT fällig, zumindest in Kalifornien nicht. Die Steuergesetze sind in jedem Bundesstaat verschieden. So ist in Kalifornien der addierte Mindeststeuersatz 8,5% (sales tax), denn neben der VAT möchten alle anderen auch noch verdienen. Die Reichweite liegt da zwischen 8.5% und 10.25%. LA hat 9.5% und San Francisco bzw. Sacramento haben 8.75%.

    Kalifornien ist zwar vom Basislevel am teuersten in den USA, aber es gibt erheblich teurere Counties. Das teuerste ist IIRC das Cook County in Illinois, die Stadt Chicago. New York und Washington D.C. liegen auch deutlich über dem allgemeinen Durchschnitt.

    Beliebt ist (zumindest in meinem Bekanntenkreis) eine Reise an der Ostküste mit einem Besuch in Newark DE zu verbinden. Delaware hat mit 0.25% den geringsten aller sales tax Sätze in den USA (was in diesem Falle tatsächlich nur die VAT ist).

    Das reduziert den Unterschied zwischen Deutschland und den USA zwar nicht erheblich, aber wenn schon vergleichen, dann richtig ;).

    N
     
  11. vsx-ax3

    vsx-ax3 Rheinischer Krummstiel

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    Nicht zu verschweigen ist, dass in den meisten Staaten der USA noch eine Steuer draufgeschlagen wird und die Geräte bei der Einfuhr nach Deutschland verzollt werden. (Für Kriminelle dürfte der letzte Punkt keine Relevanz haben.) Letztlich haben wir auch, anders als die US-Bürger, zwei Jahre Gewährleistung. Damit dürften die Geräte in Deutschland (fast) gleich teuer sein.

    Nachtrag: Wenn man bedenkt, dass die US-Bürger, auch die krankenversicherten, für ihre Gesundheit hohe Eigenleistungen erbringen müssen, dann relativiert sich alles. Dazu kommt noch die schlechte soziale Absicherung, einschließlich der "Rentenfrage". Unter dem Strich müssten die US-Bürger die Konsumgüter noch preiswerter bekommen.
    Wir haben in unseren Bekanntenkreis vier US-Familien, die derzeit in Deutschland arbeiten aber ansonsten komplett aus den USA versichert und bezahlt werden. Wenn eine Krankheit vorliegt, dann wird tagelang gewartet und gehofft, dass diese allein wieder geht. Erst wenn nichts mehr funktioniert gehen diese Leute zum Arzt - weil sie viele Eigenbeteiligungen haben...
     
    #11 vsx-ax3, 21.10.09
    Zuletzt bearbeitet: 21.10.09
  12. larkmiller

    larkmiller Saurer Kupferschmied

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    Nicht "Kriminelle", sondern "Vergessliche"....
     
  13. apple-byte

    apple-byte Jakob Lebel

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    Wenn sich der US Preis durch den Steueraufschlag erhöht, dann wird der Abstand noch größer
     
  14. honeyboy

    honeyboy Fießers Erstling

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    Die Differenz der Zahlen vergroessert sich, nicht aber die Preisdifferenz.


    Okay, Gewaehrleistung ist ein Argument, wenngleich das glaub ich eher weniger in die Kalkulationen einfliesst, da Apple (wie ja auch sonst jede Firma) immer die Garantie darstellt und bspw auch ACPP darauf auslegt. Verzollung ignorier ich da es mir nicht darum geht, wie wir Europaer guenstiger einkaufen koennen, sondern was uns die Technik im Vergleich zu den Amerikanern kostet.

    Den Nachtrag fand ich erst ein wenig Augenwischerei und ueberfluessig, muss aber zugeben dass er durchaus eine Berechtigung hat. Schwer zu sagen, waere aber interessant inwieweit das bei Apple miteinkalkuliert wird; ich kann mich nur erinnern, dass auf Malta die McDonalds-Preise niedriger waren als bei uns, wenngleich auch nicht dem Einkommensunterschied entsprechend. Obs in die andere Richtung, also mit einem Aufwaertskorrigieren, auch gemacht wird, waere nett herauszufinden, ist aber sicherlich vorstellbar.
    Allerdings muesste man, um das Argument gelten zu lassen, einen weitraeumigeren Preisvergleich anstellen. Bei Technikprodukten ist es ja praktisch immer so, dass wir "draufzahlen", aber gerade Lebensmittel waeren da auch noch interessant zu vergleichen um wirklich sagen zu koennen dass es in Amerika generell guenstiger ist aufgrund der hoeheren Nebenkosten; ansonsten waers wieder nur 'Willkuer'.
     
  15. vsx-ax3

    vsx-ax3 Rheinischer Krummstiel

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    :oops:
     
  16. apple-byte

    apple-byte Jakob Lebel

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    Natürlich vergrößert sich die Preisdifferenz, wenn der US Preis noch durch Steuern höher wird und der dt Preis diese schon beinhaltet.

    mit Steuern z.B. 650 $ zu 549 €
     
  17. honeyboy

    honeyboy Fießers Erstling

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    Ohne Steuern sind das 400 vs 549 Euro, mit Steuern sinds 435 vs 549 Euro; die Preisdifferenz verringert sich durch die Steuern also um 35 Euro, etwa 6% des europaeischen Preises.
    Wie gesagt, die Zahlen werden groesser, aber durch den Wechselkurs bedeutet das eine Verringerung des Wertunterschiedes.

    1 Zoll ist auch nicht weniger als 2 Zentimeter.
     
  18. cascade

    cascade Welscher Taubenapfel

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    Ihr müsst auch bedenken, dass Apple in Deutschland von den 899 € prozentual weniger übrig bleibt, als Apple in Amerika vom Endpreis.

    In Amerika bleiben Apple von den 999 $ + Steuern nach Abzug der Steuern logischerweise 999 $ = 666 € übrig. Von den 899 € in Deutschland bleiben Apple nur 755 € übrig. So gesehen, ist der Abstand nicht mehr dermaßen groß. Wäre der Dollar momentan nicht so schwach, würde sich das fast relativieren.
    Nehmen wir z.B. den Dollarkurs im Herbst '08. Da war der Dollar ziemlich stark bei 1,25 (EUR/USD). Nach diesem Kurs würde Apple in Amerika an einem MacBook sogar mehr (799 €) verdienen, als hier in Europa (755 €).

    Bei einem Kurs von ca. 1,32 EUR/USD (momentan 1,5 EUR/USD) wäre das ganze ausgeglichen.
     
  19. walksunix

    walksunix Spartan

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    Schon krass, dass Deutschland den höchsten Steuersatz der EU hat. Ab in die Schweiz :-D
     
  20. s23

    s23 Seidenapfel

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    Wohl kaum:

    [​IMG]

    Siehe hier.
     

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