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Feature Apples gebrochene Versprechen: BBC-Dokumentation über Arbeitsbedingungen bei der iPhone-Produktion

Wie ich schon sagte: So gut kann Essen nicht sein, dass es mich 350€ kostet, nur weil ich am Herd stehe.

Dann doch lieber ein gutes Steakhaus in fußläufiger Entfernung.

Schläfst Du nachts auch nicht weil Du in der Zeit auch 3000,- Euro, oder wieviel auch immer, verdienen könntest?:innocent:
 
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Wie ich schon sagte: So gut kann Essen nicht sein, dass es mich 350€ kostet, nur weil ich am Herd stehe.

Dann doch lieber ein gutes Steakhaus in fußläufiger Entfernung.

Ich habe ja auch mal als Businesskasper gearbeitet, also ich weiß, was Effizienz in dieser Branche bedeutet. Aber so krank, dass man selbst seine Freizeit in Tagessatzanteilen berechnet, war ja nicht mal mein Chef.

Ich glaube, ein wenig Erdung und Reflexion täte mal ganz gut.
 
Man kann nicht alles im Leben mit Geld bewerten. Wenn ich immer rechnen würde, dürfte ich eigentlich gar nichts mehr tun außer arbeiten.
Meine Güte, wie teuer ist denn ein Urlaub, wenn ich entgangene Einkünfte mit einrechne, was kostet ein Spaziergang am Wochenende, eine Mittagspause...
Essen ist ein Grundbedürfnis. Ohne Essen stirbt man irgendwann. Wer die grundlegenden Dinge des Lebens meint in Euros aufwiegen zu müssen oder auch die schönen Dinge des Lebens nur in entgangenem Einkommen berechnet, macht in seinem Leben (sofern man das dann noch Leben nennen kann) ganz gehörig was falsch.
Nur meine Meinung.
 
Essen ist ein Grundbedürfnis. Ohne Essen stirbt man irgendwann.

Niemand hat was gegen Essen LOL Ich habe nur gefragt, warum ich es selbst zubereiten soll, wenn der Profi im Restaurant das besser, schneller UND billiger hinkriegt?
 
Schläfst Du nachts auch nicht weil Du in der Zeit auch 3000,- Euro, oder wieviel auch immer, verdienen könntest?:innocent:

Ich schlafe ausgesprochen gut. Aber ich kann rechnen. Und wenn selbst zubereitetes Essen teurer ist als ein Restaurantbesuch, soll ich mich an den Herd stellen? LOL
 
Wenn Apple seine Rohstoffe bzw. Fertigprodukte/-teile von solchen Zulieferern bezieht, müssen wir uns als Endverbraucher nicht über die Qualitätsdefizite wundern.
Echt unglaublich!


Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk
 
Ich habe ja auch mal als Businesskasper gearbeitet, also ich weiß, was Effizienz in dieser Branche bedeutet. Aber so krank, dass man selbst seine Freizeit in Tagessatzanteilen berechnet, war ja nicht mal mein Chef.

Ich glaube, ein wenig Erdung und Reflexion täte mal ganz gut.

Mein Motto: Meine Arbeitszeit ist teuer, meine Freizeit unbezahlbar.

Was sich doch Leute aufregen können, weil einer schildert, wie unvernünftig Kochen ist, insbesondere wenn man es nicht sonderlich gern tut.
 
Wenn Du meinen Text komplett gelesen und auch verstanden hättest, wüsstest Du was ich meine. Nach meiner Rechnung ist nämlich Essem im Restaurant nicht billiger, als es selbst zuzubereiten.
Rechnest Du bei Deinen Restauranbesuchen eigentlich auch Wege- und Wartezeiten mit Deinem Stundensatz ein?
Und was bitte ist an Kochen unvernünftig? Lass gut sein. Eigentlich will ich darauf gar keine Antwort von Dir lesen.
 
*Räusper*

Was hat das nun alles mit iPhones, der BBC oder Arbeitsbedingungen zu tun?
 
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Wenn Du meinen Text komplett gelesen und auch verstanden hättest, wüsstest Du was ich meine. Nach meiner Rechnung ist nämlich Essem im Restaurant nicht billiger, als es selbst zuzubereiten.

Du rechnest mit anderen Zahlen. Und klar: Mal eben Pasta machen ist billig und geht schnell. Aber ist eben nichts für jeden Tag.
 
Ich schlafe ausgesprochen gut. Aber ich kann rechnen. Und wenn selbst zubereitetes Essen teurer ist als ein Restaurantbesuch, soll ich mich an den Herd stellen? LOL
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Und wenn das Essen dann noch von Fachleuten zubereitet wird, stimmt auch die Qualität. Die Herstellung von Fertiggerichten hingegen ist zumeist aktive Vernichtung von Rohstoffen. Und wer diese isst, hat keinerlei Respekt vor sich selbst, sonst würde er das Essen nicht zur puren Aufnahme von Fett, Kohlenhydraten und Chemie aller Art degradieren, sondern würde sich selbst was gutes tun und etwas vernünftiges essen.

Du rechnest mit anderen Zahlen. Und klar: Mal eben Pasta machen ist billig und geht schnell. Aber ist eben nichts für jeden Tag.
Das war ja auch nur ein Beispiel. Es gibt auch andere Gerichte, die schnell gehen und die nicht aus dem Chemielabor kommen.
 
*Räusper*

Was hat das nun alles mit iPhones, der BBC oder Arbeitsbedingungen zu tun?

Nix. Aber das Thema haben wir schon lange vorher verlassen, als es um die Frage ging, wer wo wie bewusst einkauft.

Aus meiner kleinen Randbemerkung hat sich dann eine witzige Eigendynamik entwickelt - endlich sagt mal einer, dass das witzlos ist, über sowas zu diskutieren (was durchaus selbstkritisch gemeint ist).

Das nehme ich zum Anlass, mich zu dem Thema nicht mehr zu äußern, in der Hoffnung, dass sich das Problem dann von selbst erledigt.
 
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@quiddjes
Ich kann deine Argumentation schon nachvollziehen - auch wenn mir persönlich das Kochen Spaß macht und ich es eher unter "Hobby" einordnen würde.
Das Problem bei deinem Lifestyle ist unter Umständen, dass eine ausgewogene Ernährung bei jedem Tag Restaurant schwierig wird - schon allein deshalb, weil es schwierig wird, nicht jeden Tag Fleisch zu essen (siehe dein Beispiel Steakhouse im Übrigen^^).
Ich bin beileibe kein Vegetarier, aber eben auch kein Löwe - und mehr als drei Mal pro Woche ist eigentlich schon zu viel des Guten...
 
Wenn Apple seine Rohstoffe bzw. Fertigprodukte/-teile von solchen Zulieferern bezieht, müssen wir uns als Endverbraucher nicht über die Qualitätsdefizite wundern.
Echt unglaublich!

Da wir damit wieder On-Topic sind: Hast du mal für die Zulieferindustrie gearbeitet?

Ich schon. Da wird mir noch viel spitzerem Bleistift gerechnet als ich das für mich tue.

Da geht es unter Umständen um wenige Handgriffe, die überflüssig sind. Oder darum, ob der Lkw zu einer bestimmten Zeit an der Rampe steht. Tut er das nicht, wird es teuer.

Mein Lieblingsbeispiel ist aus dem Einzelhandel. Eine Ladung Weintrauben kommt wenige Minuten nach Ablauf des Zeitfensters an. Folge: Handelskette nimmt die Ladung nicht mehr an UND der Zulieferer zahlt die Differenz zwischen EK und VK als Vertragsstrafe an die Handelskette.

Das ist Standard! Das Schwierigste beim Vorhaben, auf die Preferred Supplier-Liste zu kommen, ist die Erfüllung der geforderten Kriterien an die Zuverlässigkeit.

Und nicht zuletzt Apple hat knallharte Vertragsbedingungen. Dessen war sich dieser Saphirglas-Hersteller wohl nicht klar, weshalb es ihn auf halbem Weg zerrissen hat.

Warum wohl kauft Apple immer noch viele Teile bei Samsung? Weil da Preis, Qualität und Lieferfähigkeit passen. Patentkrieg hin oder her, ohne einen zuverlässigen Lieferanten kann Apple nicht gescheit operieren.
 
Das ist Standard! Das Schwierigste beim Vorhaben, auf die Preferred Supplier-Liste zu kommen, ist die Erfüllung der geforderten Kriterien an die Zuverlässigkeit.
Das ist traurig, dass es inzwischen Standard ist. Wo wir wieder beim Thema Essen sind. In Deutschland steht nämlich ausschließlich der Preis im Vordergrund. Wie die Preferred Supplier Trauben dann schmecken ist dem Aldi-verseuchten deutschen Käufer egal. Er kauft die Trauben nämlich nur, weil sie so schön billig sind. In anderen Ländern (Italien, Frankreich, Spanien) würde dieser Mist im Biomüll landen oder zur Herstellung von Industriealkohol verwendet.
 
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Da wir damit wieder On-Topic sind: Hast du mal für die Zulieferindustrie gearbeitet?

Ich schon. Da wird mir noch viel spitzerem Bleistift gerechnet als ich das für mich tue.

Da geht es unter Umständen um wenige Handgriffe, die überflüssig sind. Oder darum, ob der Lkw zu einer bestimmten Zeit an der Rampe steht. Tut er das nicht, wird es teuer.

Mein Lieblingsbeispiel ist aus dem Einzelhandel. Eine Ladung Weintrauben kommt wenige Minuten nach Ablauf des Zeitfensters an. Folge: Handelskette nimmt die Ladung nicht mehr an UND der Zulieferer zahlt die Differenz zwischen EK und VK als Vertragsstrafe an die Handelskette.

Das ist Standard! Das Schwierigste beim Vorhaben, auf die Preferred Supplier-Liste zu kommen, ist die Erfüllung der geforderten Kriterien an die Zuverlässigkeit.

Und nicht zuletzt Apple hat knallharte Vertragsbedingungen. Dessen war sich dieser Saphirglas-Hersteller wohl nicht klar, weshalb es ihn auf halbem Weg zerrissen hat.

Warum wohl kauft Apple immer noch viele Teile bei Samsung? Weil da Preis, Qualität und Lieferfähigkeit passen. Patentkrieg hin oder her, ohne einen zuverlässigen Lieferanten kann Apple nicht gescheit operieren.
Aha, mal davon abgesehen das die Unternehmensphilosophie jeder Unternehmung beim Einkauf "je Kostengünstiger, desto besser" lautet, was ist denn dann mit den überfüllten Übernachtungsräumen, den vor Müdigkeit schlafenden Angestellten, Kinderarbeit und den schlechten Arbeitsbedingungen? Apple ist sich ganz sicher im Klaren, wie die eigenen Produktionsurtensilien bzw. Betriebsmittel hergestellt werden. Und bei geringfügig besserer Qualität aber einem höheren Preis, wird Apple nicht seinen Zulieferer wechseln.


Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk
 
Das ist traurig, dass es inzwischen Standard ist. Wo wir wieder beim Thema Essen sind. In Deutschland steht nämlich ausschließlich der Preis im Vordergrund. Wie die Preferred Supplier Trauben dann schmecken ist dem Aldi-verseuchten deutschen Käufer egal. Er kauft die Trauben nämlich nur, weil sie so schön billig sind. In anderen Ländern (Italien, Frankreich, Spanien) würde dieser Mist im Biomüll landen oder zur Herstellung von Industriealkohol verwendet.

Das verstehe ich nicht. Ich schreibe davon, dass Zuverlässigkeit das schwierigste Kriterium ist (und nicht z. B. der Preis, was daraus impliziert) und du schreibst, es gehe nur um den Preis.

Schmecken Preferred Supplier Trauben besser, wenn der LKW unzuverlässig in der Ankunftszeit ist?

Das Beispiel ist übrigens von einer der Handelsketten, die nicht über den Preis werben, sondern mit der besonderen Qualität. Aber das ist überall gleich, für den Lieferanten ist es egal, ob er an ALDI oder EDEKA liefert.

Übrigens ist der lokale EDEKA hier ausgesprochen schlecht. Von wegen "wir lieben Lebensmittel" - wir haben denen schon mehrfach wegen der Obst- und Gemüsezone das Gesundheitsamt vorbeigeschickt, Fisch kaufen wir dort grundsätzlich nicht mehr. Der (politisch eigentlich unkorrektere) KAUFLAND ist von der Qualität hier deutlich besser.

Und um nicht wieder zu sehr abzuschweifen, wiederhole ich mal: Das hier so viel gelobte Unternehmen Apple ist bekannt für seine knallharten Vertragsbedingungen.
 
Das verstehe ich nicht. Ich schreibe davon, dass Zuverlässigkeit das schwierigste Kriterium ist (und nicht z. B. der Preis, was daraus impliziert) und du schreibst, es gehe nur um den Preis.

Schmecken Preferred Supplier Trauben besser, wenn der LKW unzuverlässig in der Ankunftszeit ist?
Dem deutschen Käufer geht es primär um den Preis. Und du hast doch selbst geschrieben, dass die Handelsketten und Logistikunternehmen mit spitzem Bleistift rechnen und dass neben der Zuverlässigkeit die Kosten ausschlaggebend sind um auf die Preferred Supplier List zu kommen. Qualität kann es bei Obst und Gemüse ja wohl nicht sein um auf diese unglaubliche Liste zu kommen, denn die ist bei den meisten Handelsketten gleichermaßen unterirdisch. So wie sie sich im Preis unterbieten, so unterbieten sie sich auch im Geschmack der angebotenen Produkte. Trauben aus dem Supermarkt sind kleine wassergefüllte Ballons, von Tomaten, Gurken, etc. spreche ich hier mal gar nicht. Da wird mit den Produzenten und Großhändlern um zehntel Cent gefeilscht nur damit der deutsche Kunde seinen Billigmist kaufen kann.
 
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