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Magazin Apple wollte BMW i3 als Basis für das Apple-Auto

beeker2.0

Oberdiecks Taubenapfel
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Die Diskussion ist gerade im Hinblick schwindender Ressourcen auch müßig. Was hilft es, zu wissen, dass ein Verbrennungsmotor eine ähnliche Ökobilanz hat, wenn es nichts mehr zu verbrennen gibt?
Naja, zu verbrennen gibt es ja immer noch mehr als genug. Was uns nicht davon abhalten sollte, baldmöglichst damit aufzuhören. Und wenn schon verbrennen, fielen mir da so ein paar andere Sachen ein. :cool:

Wenn das Tesla Model S nicht so abgefahren teuer wäre, ich würde es lieben, so ein Auto zu haben. Vor einiger Zeit hatte ich Gelegenheit eine Stunde mit dem neuesten Modell S zu fahren. Es ist ein atemberaubendes Auto. Und ganz nebenbei sogar elektrisch betrieben :)

Zur vermeintlichen Ökobilanz: es gibt keine validen Studien darüber, zumindest kenne ich keine und ich hab lange danach recherchiert, wie die Ökobilanz von Elektroautos tatsächlich ausfällt. Ich habe nur Behauptungen gefunden. Meine Bekannten und Freunde in klassischen Autokonzernen posaunen diese Meinung ja gerne hinaus, wie sie darauf kommen, können sie nicht schlüssig erklären. Riecht für mich nach Verbrennungsmotorenpropaganda.
 

RedCloud

deaktivierter Benutzer
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... es gibt keine validen Studien darüber, zumindest kenne ich keine und ich hab lange danach recherchiert, wie die Ökobilanz von Elektroautos tatsächlich ausfällt ...
Wenn ich mir einen HONDA-Stromerzeuger in den Kofferraum stelle fahre ich mit einem Elektroauto dann immer noch umweltfreundlich?
 

Macbeatnik

Golden Noble
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Propaganda wird von beiden Seiten betrieben, und wie immer werden die massgeblichen Nachteile entweder verschwiegen oder die Vorteile überzeichnet. Ist wie mit den Glühbirnen, das Problem ist da dann nur, das vermeintliche Experten den Entscheidungsträgern Meinungen einflüstern und diese dann getroffenen Entscheidungen sich häufig in der Zukunft als Boomerang erweisen.
 

beeker2.0

Oberdiecks Taubenapfel
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Propaganda wird von beiden Seiten betrieben, und wie immer werden die massgeblichen Nachteile entweder verschwiegen oder die Vorteile überzeichnet. Ist wie mit den Glühbirnen, das Problem ist da dann nur, das vermeintliche Experten den Entscheidungsträgern Meinungen einflüstern und diese dann getroffenen Entscheidungen sich häufig in der Zukunft als Boomerang erweisen.
Wird schon irgendwann was fundiertes bei rumkommen. Und die Technologie ist ja auch noch sehr am Anfang. Wir werden sehen, denke ich.

Bei ebooks hat das Bundesumweltministerium eine gute Studie anfertigen lassen und gibt die auf Anfrage auch raus, Seitdem kaufe ich wann immer ich kann ebooks.
 
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Non(Android)Fanatic

Zuccalmaglios Renette
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Die Diskussion ist gerade im Hinblick schwindender Ressourcen auch müßig. Was hilft es, zu wissen, dass ein Verbrennungsmotor eine ähnliche Ökobilanz hat, wenn es nichts mehr zu verbrennen gibt?
Alle anderen Ressourcen zur Herstellung von Elektroautos sind genauso begrenzt! Ich sehe diese Diskussion nicht als müßig!

Man sollte sich schon genau die Frage stellen ob E-Autos wirklich die Zukunft sind oder ob es da vielleicht noch eine andere Alternative gibt!

Naja, mit der Argumentation würde so ziemlich alles nicht klappen - die Ersparniseffekte kommen doch bei jeder neuen Technologie erst mit der Zeit.
Ich gebe Dir recht... Man darf das nicht von Anfang an verteufeln. Ich finde nur wenn man schon ein E-Auto fährt, dann sollte auch der Energieanbieter ökologisch sein!
 

Non(Android)Fanatic

Zuccalmaglios Renette
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Verbrennungsmotorenpropaganda
Als Propaganda sehe ich das nicht! Man darf natürlich nicht alles glauben was einem geboten wird, aber im Hinblick auf die Ressourcengewinnung bei Smartphones, kann die Herstellung bei E-Autos auch nicht viel besser sein!

Hier ist ein gut geschriebener Artikel auf den ich mich bezogen habe! Die Headline ist ziemlich provokativ!

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article135412530/Elektroautos-koennen-mehr-schaden-als-nutzen.html
 

Lerendy

Weißer Winterglockenapfel
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Ich gebe Dir recht... Man darf das nicht von Anfang an verteufeln. Ich finde nur wenn man schon ein E-Auto fährt, dann sollte auch der Energieanbieter ökologisch sein!
Es genügt völlig wenn das Auto sich neutral verhält. Wenn sich dann die Energiegewinnung in den nächsten 5-10 Jahren der technologisch ökologischen Entwicklung anpasst, dann skaliert das E-Auto halt automatisch mit. Das ist durchaus etwas was ein Benziner niemals leisten wird.

Dadurch ist auch bei einer Nullnummer das E-Auto jetzt schon voraus. Die Förderung von Öl wird, auch wenn es nicht sofort versiegt, immer nur aufwendiger und damit teurer und ökologisch bedenklicher. Beim Strom ist noch lange das letzte Wort gesprochen.
 

beeker2.0

Oberdiecks Taubenapfel
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Es genügt völlig wenn das Auto sich neutral verhält. Wenn sich dann die Energiegewinnung in den nächsten 5-10 Jahren der technologisch ökologischen Entwicklung anpasst, dann skaliert das E-Auto halt automatisch mit. Das ist durchaus etwas was ein Benziner niemals leisten wird.

Dadurch ist auch bei einer Nullnummer das E-Auto jetzt schon voraus. Die Förderung von Öl wird, auch wenn es nicht sofort versiegt, immer nur aufwendiger und damit teurer und ökologisch bedenklicher. Beim Strom ist noch lange das letzte Wort gesprochen.
Ja, das time ich Dir zu. Ich denke, es wäre vernünftig, die Entwicklung zu beschleunigen und nicht nur dem Markt zu überlassen.
 

Jimbo Jones

Niederhelfenschwiler Beeriapfel
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Ein Beispiel:
24 Kilogramm Kupfer benötigt laut einer Studie der Technischen Universität Graz der Roadster des kalifornischen Herstellers Tesla, dazu kommen 67 Kilo Kobalt oder alternativ 69 Kilo Nickel sowie rund 14 Kilo Lithium: allesamt Stoffe, deren Abbau einen massiven Eingriff in die Natur bedeutet.
Hallo!

Welche Studie war den das? Würde mich selber interessieren? Danke schonmal =)

Mit freundlichen Grüßen
Jimbo
 

RedCloud

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Vor allem: Wie weit kommt man damit, also den Verbrauch pro 100 Kilometer ...
 

Nemesis

Ontario
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Die E- Autos technisch auf einen Stand zu bringen, dass Sie ein Benziner ersetzen können und dann das ganze zu einem Massenprodukt zu machen, ist doch nur ein Teil des Ganzen.
Was glaubt Ihr was passiert, wenn am Abend 61,5 Mio. Autos in die Steckdose gesteckt werden? Da sitzen wir alle im Dunkeln!
Die gesamte Netzinfrastruktur des Stromnetzes muss daraufhin umgebaut werden. Unsere Politiker bekommen es nicht mal hin den Windstrom vom Norden in den Süden zu bringen. Wobei wir, die Bevölkerung, nicht ganz unschuldig daran sind.
Es werden dazu intelligente und vernetzte Stromzähler benötigt, welche die Ladevorgänge Steuern. Mit allen Gefahren, die daraus entstehen.

Also so einfach, wir bauen ab jetzt nur noch Elektroautos (ob jetzt schön oder hässlich), ist das ganze nicht.

Was Ihr daraus macht, ist Eure Sache. Ich kann mich nicht um alles kümmern! :cool:
 

Lerendy

Weißer Winterglockenapfel
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Der Energiebedarf der E-Autos ist aber auch nicht so immens. Irgendwo hier in Thread würde mal etwas von 10-15% geredet, was ich so aber nicht verifizieren kann. Da die Autos nicht alle zeitgleich eingesteckt und Akkus prinzipiell davon profitieren langsam geladen zu werden, muss auch nicht jedes Auto um Punkt 18:00 mit der Schnellladung beginnen. Meines Wissens gibt es auch Überkapazitäten die Nachts anfallen. Bietet man den Kunden an, dass sie zwischen 2 und 7 Uhr nachts billiger laden können, dann dauert das nicht lange bis der Kunde da eine Zeitgesteuerte Lösung anschleppt. Ich sehe keinen Grund warum man da nicht mit einer intelligenten Steuerung ansetzen können sollte.


Das mit dem Stromtrassen ist ein Problem das auf vielen Ebenen Abläuft. Da sind wie bei der Atomkraft die Nimby Bürger und Bundesländer sehr aktiv. Jeder will den billigen Strom, wenn man dann aber mal ein Endlager in Bayern vorschlägt, dann wird die Stimmung beim Nimby Bundesland Nummer eins schnell eisig. Genauso bei der Trasse, wobei der Seehofer ja mittlerweile endlich zugestimmt hat.
 
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Nemesis

Ontario
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Ich sehe keinen Grund warum man da nicht mit einer intelligenten Steuerung ansetzen können sollte.
Man muss da eine intelligente Steuerung einsetzen. Das ist ja das Thema!
Es gibt ja Überlegungen die E-Autos aus mobile Speicher zu benutzen, um solche Lastspitzen abfangen zu können. Dazu müsste man diese aber wo es geht an eine Steckdose stecken. Bedeutet, in der Arbeit auf dem Firmenparkplatz musste an jedem Parkplatz eine Steckdose sein, im Parkhaus auf öffentlichen Parkplätzen etc.. Da reichen nicht zwei drei gesponserte wie sie heute zu finden sind.
Diese Infrastruktur meine ich.

Bezüglich der Stromtrassen habe ich ja geschrieben, dass die Bevölkerung da nicht unschuldig daran ist. Dies schließt uns alle mit allen erdenklichen Beweggründen mit ein.
 

Lerendy

Weißer Winterglockenapfel
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Ich sehe nicht die Notwendigkeit dass überall wo man geht und steht jetzt ein Auto zu laden sein muss. Der absolut überwiegende Teil Bevölkerung legt weniger als 100 Km am Tag zurück und dort reicht es völlig wenn man es Abends einstöpselt um dann am nächsten Tag wieder in den Tag starten zu können.

Man muss nicht überall wo man geht und steht nachladen können. Auch nicht auf der Arbeit. Wenn man es nicht zur Arbeit und zurück schafft, zuzüglich Fitnessstudio und einkaufen, dann hat man sich einfach das falsche Modell bzw. eine Ausführung mit zu geringer Reichweite gekauft.

Auch sehe ich intelligente Ladung als kein Problem an. Momentan ist es einfach nicht notwendig weil die paar Elektroautos im Einsatz keine Rolle spielen. Genauso wie man Solarstrom einfach einspeisen kann weil den schon wer verbraucht. Erst wenn die Notwendigkeit entsteht wird es da Lösungen geben, wie beispielsweise die ziemlich dicken Batterien die als Hausbatterien angepriesen werden und die Autonomie stark erhöhen, zumindest aber Lastspitzen effektiv abfedern können.

Edit: wenn ich recht informiert bin, ist es heute schon billiger sich mit Solarzelle und Akku den Strom selbst zu produzieren. Es wird nur nicht gemacht, da die Energieunternehmen einem den Solarstrom so teuer abnehmen müssen, dass es besser ist ihn zu verkaufen.

Also Beispielsweise: Die Solarzelle und Akku kostet einen 20 Cent pro KWh, der Stromanbieter muss dir 22 Bezahlen. Dann verkauft man den Strom für 22 und kauft für 29 Cent den Strom zurück. Dann hat man 7 Cent für den Strom bezahlt, den man für 20 Cent selbst produziert hat.

Dennoch ist es meines Wissens auch jetzt schon günstiger den Strom selbst zu produzieren und ihn zu speichern, da es einem dann nur 20 statt 29 Cent kostet (Vorsicht Fantasiewerte). Damit kann ich dann auch mein Auto abends tanken als Hausbesitzer und mit jedem Jahr werden die Solarzellen besser und die Akkus billiger.
 
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quiddjes

Kalterer Böhmer
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Die Rechnung ist nach meinem Kenntnisstand nicht ganz richtig. Du produzierst ja nicht das ganze Jahr über gleich viel Strom. Und ihn im Sommer für den Winter zu speichern ist unsinnig. Darum speist man überschüssigen Strom ins Netz, statt ihn zu speichern.

Darum speichert man große Mengen Energie in Pumpspeicherwerken statt in Akkus.

Und zum Auto: Das Problem sind die sehr unterschiedlichen Anforderungen. Heute kann ich mit dem Auto jederzeit eine nahezu beliebig lange Strecke zurücklegen. Weil Tanken recht fix geht - im Ggs. zum Laden eines Akkus. Was mache ich, wenn ich meine Mutter auf dem Dorf besuchen will, das von hier 392km entfernt ist?

Diese (!) Flexibilität wird am Auto geschätzt und solange Laden deutlich länger dauert als Tanken, wird das Elektroauto keine Alternative sein.
 

Lerendy

Weißer Winterglockenapfel
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Die Rechnung ist nach meinem Kenntnisstand nicht ganz richtig. Du produzierst ja nicht das ganze Jahr über gleich viel Strom. Und ihn im Sommer für den Winter zu speichern ist unsinnig. Darum speist man überschüssigen Strom ins Netz, statt ihn zu speichern.

Darum speichert man große Mengen Energie in Pumpspeicherwerken statt in Akkus.
Man speist es ein, weil es als Privatperson wirtschaftlich einfach nicht sinnvoll ist ihn zu speichern. Das kippt erst langsam weil die Einspeisevergütungen zurück gefahren werden. Das kommt aber nicht dadurch dass das Netz so toll ist, sondern das kommt dadurch dass die Energieanbieter dir den Strom abnehmen müssen. Die müssen sich dann überlegen wie sie in speichern oder verbrauchen und das können sie beispielsweise tun indem sie Wasser einen Berg hoch pumpen.

Da widersprichst du dir selber, weil du einerseits sagt dass man ihn nicht speichert und direkt im nächsten Satz die Technologie angibst mit der sie gespeichert wird.

Akku oder Pumpspeicherkraftwerk sind zwei technologisch unterschiedliche Systeme für das gleiche Problem in unterschiedlichen Ausprägungen. Das Punpspeicherkraftwerk speichert mit einem Wirkungsgrad von etwa 80% große Mengen an Energie, ist dafür kein bisschen mobil. Also der Akku eines Stromanbieters. Der Akku speichert kleine Mengen bei hoher Mobilität und größerem Wirkungsgrad (über 90%).

Meine Rechnung hat auch nichts mit Sommer oder Winter zu tun, weil man die Kosten für eine KWh Mitteln kann. Natürlich ist man dann im Sommer autonomer als im Winter, am Prinzip ändert das aber nichts.

Laden eines Akkus. Was mache ich, wenn ich meine Mutter auf dem Dorf besuchen will, das von hier 392km entfernt ist?

Diese (!) Flexibilität wird am Auto geschätzt und solange Laden deutlich länger dauert als Tanken, wird das Elektroauto keine Alternative sein.
Ich würde es deswegen gut finden wenn man die Konzepte kombiniert. Ein i3 kann beispielsweise einen Range Extender aufnehmen, bei dem es sich im Prinzip um einen Generator handelt. Leider ist der Tank, man munkelt aus Gründen der Amerikanischen Gesetzeslage, mit 9 Litern sehr klein so dass man alle 150 Km tanken muss wenn man über die Bahn fährt.

Sowas mit 20 Liter Tank und alles wäre gegessen. 150 km nominale Reichweite über Batterie reicht für 98% aller Fahrten und zu Weihnachten und zu goldenen Hochzeit werden dann pro Jahr mal 20 Liter Benzin verbraucht. Damit sind alle Probleme gelöst und alles was man tun müsste wäre den Preis eines i3 verkleinern, das Ding in schönes Plastik verkleiden und den Tank um 9 Liter vergrößern.

Dieselelektrische Züge fahren schon lange so.
 
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