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Apple spendet eine Million US-Dollar für Hurrikan-Hilfsaktion

Martin Wendel

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Apple spendet eine Million US-Dollar für Hurrikan-Hilfsaktion
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Am Freitag-Vormittag hat Hurrikan Florence die Küste im US-Bundesstaat North Carolina erreicht. Zwar gilt der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von 150 km/h "nur" als Hurrikan der Stufe 1, seine zerstörerische Kraft zeigt sich trotzdem in Fluten, Überschwemmungen und extremen Regenfälle. Teilweise steht das Wasser fast zwei Meter hoch. Apple hat sich nun entschlossen, für Hilfsaktionen eine Million US-Dollar zu spenden.

Dies hat Apple-Chef Tim Cook heute über Twitter verkündet. "Die Menschen in Carolina sind in unseren Herzen. An unsere Mitarbeiter dort, den Ersthelfern und allen, die sich im Pfad von Hurrikan Florence befinden, bitte bleibt sicher. Um die Betroffenen zu unterstützen, spendet Apple eine Million US-Dollar an das Rote Kreuz", schreibt Cook. Im vergangenen Jahr hat Apple für Hilfeprojekte nach zwei Hurrikan-Katastrophen 5 Millionen US-Dollar gespendet.

The Carolinas are in our hearts. To our employees there, first responders and everyone in Hurricane Florence’s path, please stay safe. To help those affected, Apple is donating $1M to the Red Cross.

— Tim Cook (@tim_cook) 14. September 2018​



Via MacRumors
 
Will die Party ja nicht stören.... Meiner bescheidenen Meinung nach ist es nicht Apples/Tim Cooks Sache, solche Entscheidungen zu treffen. In demokratisch verfassten Staaten fällt die Regierung die Entscheidung, wo welche Mittel hinfließen. Apple hingegen sollte einfach einen nennenswerten Teil seines Gewinns ordentlich versteuern und dann den demokratisch gewählten Volksvertretern den Entscheid über die Verwendung der Mittel zubilligen.
 
Apple hingegen sollte einfach einen nennenswerten Teil seines Gewinns ordentlich versteuern und dann den demokratisch gewählten Volksvertretern den Entscheid über die Verwendung der Mittel zubilligen.
In den USA versteuert Apple seine dort erwirtschafteten Umsätze und Gewinne ordentlich, wenn ich mich nicht irre.
 
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In den USA versteuert Apple seine dort erwirtschafteten Umsätze und Gewinne ordentlich, wenn ich mich nicht irre.

Nicht nur die dort erwirtschafteten, inzwischen werden auch die in Irland "geparkten" Gewinne in die USA zurück geführt und dort versteuert..
 
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Diese Wohltaten sind imho ja ganz nett, gleichzeitig aber auch grauenhafte Heuchelei. Neulich Bezos... Einerseits setzen sich die Unternehmen konsequent für niedrige Steuersätze ein und nutzen jedes legale Schlupfloch (gerade die übermächtigen Konzerne wie Google, Apple, Amazon) und andererseits gegen sie sich dann „großzügig“.

Die Gesellschaften sollten mal dafür sorgen, dass weltweit Gerechtigkeit bei den Unternehmenssteuern hergestellt wird, dann würde ich das Milliönchen von Apple auch respektieren - Apple könnte 10 Mrd geben und es wäre bei Berücksichtigung der ytsuersituation immer noch viel zu wenig.
 
... naja, eine Million für solch ein vermögendes Unternehmen ... :eek:
 
Das ist nett von Apple! Ich würde gern ihrem Beispiel folgen und eine bezogen auf mein Einkommen ähnlich große Summe spenden.

Hab nur ein technisches Problem. Wie spendet man im Milli-Cent-Bereich? Kennt sich jemand damit aus?
 
Wo liegt eigentlich die Grenze zwischen „Hey, ist doch lächerlich wie wenig die spenden“ und „Hey, die sollen mein hart verdientes Geld lieber in Produktentwicklung und Bugfixing stecken“, liebe Kritiker?

Die gibt es bei Apple nicht. Die könnten auch eine ganze Milliarde spenen. Deren (Bar-)Reserven sind so immens, für diesen Unternehmen gelten die gemeinen Ziele wie Gewinnmaximierung schon gar nicht mehr. Apple sollte sich eigene, innovative Ziele setzen. Wen jucken die Shareholder? ;)
 
Das es Kritik gibt wenn jemand spendet ist erbärmlich.
Jeder Euro ist besser als kein Euro.
Aber so ist er der kleine Mann, immer schön den eigenen Frust in verbalem Unsinn kompensieren.
Ganz nachdem Motto, wenn Ich etwas Gutes in Frage stelle, dann bin ich doch ein Guter.
 
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