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Apple Pay startet angeblich bereits kommende Woche in Schweden, Finnland und Dänemark

Martin Wendel

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Apple Pay startet angeblich bereits kommende Woche in Schweden, Finnland und Dänemark
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Das Netz jener Länder, die in Europa Apple Pay unterstützen, wird immer größer. Apple hat bereits im August bestätigt, dass der Bezahldienst noch in diesem Jahr in Schweden, Finnland und Dänemark verfügbar sein wird. Nun ist es offenbar soweit. Wie einem Blog aus Schweden zu entnehmen ist, soll Apple Pay in jenen Ländern in der kommenden Wochen an den Start gehen. Erster Partner soll die Bank Nordea sein, die in Nordeuropa und dem Baltikum über 11 Millionen Kunden zählt.

Apple Pay dürfte für Schweden ein No-Brainer sein. Das Land gilt als eines der Bargeldlos-freundlichsten – nur 20 Prozent der Transaktionen werden in Cash abgewickelt. Bereits jetzt verwenden viele Schweden Apps für bargeldlose Zahlungen – einer Umfrage zufolge wurden solche im vergangenen Jahr von drei Viertel der Bevölkerung genutzt.

Zu einer Einführung von Apple Pay in Deutschland oder Österreich gibt es indes keine Neuigkeiten. Von Apple wurde kürzlich lediglich bestätigt, dass der Bezahldienst auch in Indien starten wird – Datum wurde aber keines genannt.

Via 9to5Mac
 
Ist bekannt, welche Banken dort "hinterlegt" sind und mitspielen?
 
Zu einer Einführung von Apple Pay in Deutschland oder Österreich gibt es indes keine Neuigkeiten. Von Apple wurde kürzlich lediglich bestätigt, dass der Bezahldienst auch in Indien starten wird – Datum wurde aber keines genannt.
Bei uns wird es wohl nie kommen, glaube langsam nicht mehr daran.
 
Solange Boon gut funktioniert, kann die Einführung in Deutschland kommen, wann sie will.
Da ich nur selten mehr als 100 Euro mit der Uhr bezahle, sondern eher kleine Beträge, stört mich das vorherige Aufladen auch nicht so sehr.
 
https://www.der-bank-blog.de/apple-pay-deutschland/mobile-payment/29774/

In den letzten Wochen kochten die Gerüchte um einen kurzfristig bevorstehenden Start von Apple Pay hoch. Der Bank Blog hat recherchiert, wann der mobile Bezahldienst tatsächlich nach Deutschland kommen wird.

[...]


Knackpunkte einer Expansion von Apple Pay
Die Knackpunkte einer Expansion von Apple Pay bestehen darin, dass sich Apple mit den beteiligten Banken und Kreditkartenunternehmen insbesondere über drei Dinge einigen muss:

  • Technik: Dabei geht es im Wesentlichen um die um die Verwendung der Apple-spezifischen NFC-Technik. Während Android Payment auf Host Card Emulation (HCE) setzt, nutzt Apple eine Tokenisierung der genutzten Kredit- und Debitkarten. Das sogenannte „Secure Element“ ist dabei im iPhone integriert.
  • Business Case. Hier geht es um die Wirtschaftlichkeit und für alle Beteiligten um die Frage, wie der ohnehin schmaler werdende Kuchen der Zahlungserträge zukünftig verteilt wird. Apple will zwar vor allem sein Ökosystem und die Kundenbindung stärken, aber auch Erlöse erzielen. Es geht dabei unter anderem um einen Teil der Marge und um eine Beteiligung an den Werbekosten.
  • Daten: Apple will möglichst umfassenden Zugriff auf die Zahlungsdaten der Kunden.
[...]

Knackpunkte sind vor allem die betriebswirtschaftliche Seite sowie das Thema Datenweitergabe. Während man beim letzten Thema wohl auf schnelle Einigung setzt, sind die Erträge im deutschen Zahlungsmarkt vorsichtig ausgedrückt „überschaubar“. Viel zu verteilen gibt es nicht. Eine interne Verrechnung mit dem Marketingetat erscheint nur für First Mover und selbst für diese nur im ersten Jahr sinnvoll.

Es kommt also darauf an, ob sich die Marktteilnehmer mit Apple auf einen vernünftigen Kompromiss einigen. Dass dies grundsätzlich auch bei Kleinstmargen möglich ist, zeigt das Beispiel Kanada. Hier ist die Interac Debitkarte (das Pendent zur deutschen Girocard) Bestandteil der Lösung. Für sie gilt eine Flatfee von 0,06 Can$.

Fazit: Zwar hat keiner der Gesprächspartner einen konkreten Termin verraten, eine Einführung steht jedoch unmittelbar bevor. Ich rechne damit entweder zum Verkaufsstart des neuen iPhone X Ende Oktober (10 Prozent Wahrscheinlichkeit), spätestens aber im ersten Halbjahr 2018 (90 Prozent Wahrscheinlichkeit).

Für das erste Halbjahr 2018 spricht vor allem, dass dann die neue Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 in Kraft ist und damit das Thema Datenverarbeitung deutlich erleichtert.
 
Ich finde Boon auch spitzenmäßig. Eine automatische Abbuchung der Beträge vom Bankkonto wäre perfekt, aber bis es soweit ist muss mal halt immer aufladen.
 
Was ist denn nun das Entwicklungsland? Deutschland oder Indien?!
 
Hat hier jemand mal mit der Watch oder dem Iphone mit Boon im Applestore bezahlt? Wäre bestimmt lustig ;)
 
Ja. An der Verfügbarkeit von Apple Pay macht man die Entwicklung einer Gesellschaft fest. In Deutschland zahlt man immer noch mit Goldtalern und Weizensäcken, während man im indischen Slum mit Apple Pay zahlen kann. Ganz klar, wer da das bessere Los gezogen hat.
 
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Man kann sich ja darauf einigen, so denn man Apple Pay als Fortschritt empfindet (so wie ich), dass es eben Länder auf der Welt gibt, die in einzelnen Bereichen weiter als Deutschland sind. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür sind wir wieder in anderen Bereichen weiterentwickelt.
 
Dann stellt man aber nicht die Frage "wer ist jetzt hier das Entwicklungsland" ;)

Zum Thema Apple Pay, siehe oben der verlinkte Artikel. Liest sich sehr plausibel.
 
Dann stellt man aber nicht die Frage "wer ist jetzt hier das Entwicklungsland" ;)....
Nee natürlich nicht. :) Man kann ja aus einem unheimlich komplexen Gebilde nicht einen einzelnen Punkt herausgreifen und damit das Ganze versuchen zu betrachten.

Wobei ich überzeugt bin, dass das weiter oben gar nicht die Intention war, sondern einfach nur eine Veranschaulichung der eigenen Verärgerung durch bewusste Übertreibung. Die Verärgerung verstehe ich, wobei ja auch hier ein kleiner Lichtstreif am Horizont leuchtet.

Meine Bank übrigens, INGDiBa hat bei öffentlichen Kundenanfragen schon verlauten lassen, dass man an der Umsetzung arbeitet.
 
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Grönland bekommt Apple Pay sicher noch vor uns, so kompliziert wie unsere Banken das wieder mal machen.
 
Die INGDiba hat ein flaches Netz. Klar dass die schnell daran arbeiten können.
Auch wenn man nicht viel von dem Bankensystem halten sollte so hängen an Applepay einige Arbeitsplätze dran.
Ich werde das nicht nutzen, alleine schon aus dem Grund der durch die Digitalisierung wegfallenden Arbeitsplätze.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis es einen selber treffen kann/treffen wird.
 
Ob du damit die Digitalisierung auch nur einen my verlangsamen wirst, wage ich zu bezweifeln. Die konsequente Nichtnutzung von Selfscanningkassen bringt da vermutlich mehr.
 
Da Apple Pay nur ein Substitut für schon lange etablierte Produkte und Techniken ist und im Alltag wirklich nichts Neues darstellt, würde ich jetzt auch keinen Arbeitsplatzabbau aufgrund Apple Pay erwarten.
 
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