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App-Abos in der Krise: Warum viele Nutzende schon am ersten Tag kündigen

Nicht wirklich. Wenn Du Privatkunde bist, ist das Hinterziehung von Mehrwertsteuer
Ich nehm mal an du meinst Umsatzsteuer? Der Kunde hinterzieht ja nix. Und für den Unternehmer ist es in dem Fall wohl schwer nachzuweisen/herauszufinden, woher alle künden kommen.

Der Kunde hat sich da eher eine nAGB Verstoß zuschulden kommen lassen. Manche Abdienste gehen dagegen eh immer wieder mal vor und widerrufen die Abos (YT, NF zb) Leider wird das viel zu selten gemacht. Hier wird durch den Endkunden die Armut in einem andere Land ausgenutzt indem er sich dessen angepasste Abopreise unrechtmäßig zunutze macht.
 
Nicht wirklich. Wenn Du Privatkunde bist, ist das Hinterziehung von Mehrwertsteuer.
@Marcel Bresink Das ist falsch!
Im Land des Abos ist die jeweils dort gültige Mehrwertsteuer zu entrichten und as ist logischerweise bei einem Abo auch geschehen!

Hier wird durch den Endkunden die Armut in einem andere Land ausgenutzt indem er sich dessen angepasste Abopreise unrechtmäßig zunutze macht.
Das sehe ich -wie oben begründet deutlich anders!
Du lädst mit "Armut" und "ausgenutzt" etwas emotional bzw. moralisch auf, was nichts anders als Business ist.
Kaufe Waren dort wo sie am günstigsten sind!
Auch die Anbieter kalkulieren den maximal höchsten Preis für das jeweilige Land.
 
Die jeweiligen Preise sind an die Kaufkraft in den jeweiligen Länder gekoppelt. Wenn mir was gefällt, dann zahle ich dafür auf normalem Weg.
Alles andere kann man machen, sollte man dann allerdings im Verborgenen machen, gerade als ein Teammitglied.
 
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Alles andere kann man machen, sollte man dann allerdings im Verborgenen machen, gerade als ein Teammitglied.
Warum soll/ muss man etwas völlig legitimes "im Verborgenen" machen? Allein mit dieser Formulierung gibst du dem Ganzen einen fast illegalen Anstrich, der wie verschiedentlich von mir beschrieben simply falsch ist....

und besser: Was hat das mit dem Team, mit Michi oder mir oder... zu tun?
Wenn es dir um die Vorbildfunktion geht, ist sie hier fehl am Platz, da auch diese wieder impliziert es geht um etwas illegales oä...

mydealz.de das größte deutschsprachige Schnäppchenportal ist voll von Anleitungen, wie du von Netflix bis Google AI Pro Abos im Ausland billiger abschließt!
Ist das rechtlich problematisch? Nein! Es ist legal! Also völlig legitim!
Jede Form empathischer oder wie auch immer gearteter moralischer Empörung bzw. "Nase rümpfen" ist hier fehl am Platz!
 
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Warum soll/ muss man etwas völlig legitimes "im Verborgenen" machen? Allein mit dieser Formulierung gibst du dem Ganzen einen fast illegalen Anstrich, der wie verschiedentlich von mir beschrieben simply falsch ist....

und besser: Was hat das mit dem Team, mit Michi oder mir oder... zu tun?
Wenn es dir um die Vorbildfunktion geht, ist sie hier fehl am Platz, da auch diese wieder impliziert es geht um etwas illegales oä...

mydealz.de das größte deutschsprachige Schnäppchenportal ist voll von Anleitungen, wie du von Netflix bis Google AI Pro Abos im Ausland billiger abschließt!
Ist das rechtlich problematisch? Nein! Es ist legal! Also völlig legitim!
Jede Form empathischer oder wie auch immer gearteter moralischer Empörung bzw. "Nase rümpfen" ist hier fehl am Platz!
Du erhebst hier alle zwei Tage den moralischen Finger, aber wenn das Hemd näher als die Hose ist, dann ist das bei dir ok. Daaas crazy.
 
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Im Land des Abos ist die jeweils dort gültige Mehrwertsteuer zu entrichten

Ja eben. Das heißt, dass Du dem deutschen Finanzamt die Mehrwertsteuer nicht zahlst.
Der Erwerb einer digitalen Software-Lizenz gilt als virtuell erbrachte Dienstleistung am Ort des Nutzers und ist an diesem Ort umsatzsteuerpflichtig.
 
Das ist Unsinn. Selbstverständlich gibt es viele Apps, die wirklich völlig kostenlos sind.
Und? Wieviele sind das? Also auch werbefrei. Sicher ist meine Aussage nicht 100%ig zutreffend, die Aussage „Das ist Unsinn“ aber auch.
 
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Im Wohnsitzland des Endkunden der das Abo kauft, ja.
Korrekt! Aber diese Pflicht liegt beim Unternehmer und nicht beim Endkunden.
Du erhebst hier alle zwei Tage den moralischen Finger, aber wenn das Hemd näher als die Hose ist, dann ist das bei dir ok. Daaas crazy.
Ich verstehe, dass du das so wahrnimmst. Jedoch ist dies in meiner Wahrnehmung nicht ganz richtig. Es gibt ganz viele Themen, die mir ethisch, moralisch fürchterlich egal sind, bei anderen Themen bin ich sehr, sehr sensibel. Im Kern bin ich bei Themen rund um Demokratie, Antifaschismus und divers-multikultureller Gesellschaft "Überzeugungstäter"... daneben gibt es wenig Themen, die mich triggern.
 
Es gibt ganz viele Themen, die mir ethisch, moralisch fürchterlich egal sind, bei anderen Themen bin ich sehr, sehr sensibel. Im Kern bin ich bei Themen rund um Demokratie, Antifaschismus und divers-multikultureller Gesellschaft "Überzeugungstäter"... daneben gibt es wenig Themen, die mich triggern.
Und dein Eindruck ist, da hängt das eine nicht mit dem anderen zusammen?

Deine Kommentare hier sind für mich befremdlich, sorry. Da muss man ja fast mal den Forenbetreiber fragen, ob das hier Meinung des Betreibers/Redaktion ist, was du da unter Redaktions-Account so alles von dir gibst.
Und wenn ich mir den Thread hier ansehe, gehts andren Mitgliedern genauso und es nicht mehr ums Thema, sondern nur noch deine Aussagen.
 
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Es ist ja eine Sache, dass man eine App undurchsichtig gestaltet und hier schnell komische Dinge am Bein hat, hier müsste es einen Melden Button geben, mit dem man Apple schnell eine Info zukommen lassen kann, was da am Start ist.

Unterm Strich war es eine Frage der Zeit bis das alles nicht mehr kostenlos ist, sein wird. Werbeeinnahmen werden weniger, Werbung kann nur noch schlecht gut platziert werden, eine mögliche Option zur Werbefreiheit macht dich als Plattform uninteressanter für viele Kunden.
 
Unterm Strich war es eine Frage der Zeit bis das alles nicht mehr kostenlos ist, sein wird. Werbeeinnahmen werden weniger, Werbung kann nur noch schlecht gut platziert werden, eine mögliche Option zur Werbefreiheit macht dich als Plattform uninteressanter für viele Kunden.
Sehe ich ganz genauso!
Die Mischung aus dem Verschwinden des klassischen Googlealgorithmus zugunsten der KI-Suche, in Verbindung mit wegbrechenden klassischen Werbeformaten führt eher zur Verteuerung auf Seiten der Konsumierenden.
 
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Ich sage es mal so, die fetten Jahre für die Plattforminhaber sind vorbei und auch für die Kunden sind die fetten Jahre, in Bezug auf kostenlos, vorbei. bzw. gehen dem Ende zu.
 
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Um mal wieder zum Anfang zurück zu gehen: sehr viele Programme würden mir auch ohne Aktualisierung viele Jahre dienen können. Wenn ich mir eine Software bisher für einmalig 2000 Euro kaufen konnte, dann fühle ich mich schon reichlich abgezockt, wenn mir plötzlich nur noch Abo-Modelle für 399 Euro p.a. angeboten werden.

Das macht es nicht erschwinglich, das macht es für mich doppelt so teuer und ist nichts weiter als eine Lizenz zum Gelddrucken für die Hersteller, die dann schnell den "heute kaufen, erst im Herbst bezahlen"-Schleier drüberwerfen, wie es der Einzelhandel tut, wenn er Menschen Waren auf Pump anbietet, als hätte er die Spendierhosen an. Nur dass man den in zwölf kleinen Raten zu 150% finanzierten Toaster dann behalten darf, so lange man möchte, während eine Software nach einer Finanzierung, die weit über dem eigentlichen Kaufpreis liegt, einem nach Ablauf des Mietverhältnisses einfach wieder weggenommen wird.

Seit wann sollte der Hersteller darüber entscheiden dürfen, wann ich ein Anwendungsprogramm zu aktualisieren habe, nur um langfristig sehr viel mehr an mir zu verdienen? AutoCAD zB habe ich nur deswegen auf 2026 aktualisiert, weil es eh im Abo enthalten ist, ich würde aber sofort auf 2020 downgraden, wenn das zu einem einmaligen Festpreis möglich wäre, der deutlich unter den Kosten eines 10-Jahres-Abo liegt, und ich würde es bis 2030 oder länger nutzen, denn die drei, vier für mich irrelevanten Verbesserungen rechtfertigen für mich kein Update.

Daher prinzipiell: kaufen ja, abonnieren nur wenn es keine Alternativen gibt.
 
Korrekt! Aber diese Pflicht liegt beim Unternehmer und nicht beim Endkunden.
Und die Pflicht des Endkunden liegt dabei, wahrheitsgemäß seine Daten anzugeben, dass er die Steuern korrekt abrechnen kann.

Betrug (§ 146 StGB): Täuscht der Kunde den Verkäufer (etwa durch falsche Rechnungsdaten), um sich unrechtmäßig einen Vermögensvorteil zu verschaffen.
 
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Lasst mich das Thema Recht etwas grundsätzlicher, rechtsphilisophischer fassen:

Gesetze sind immer Ausdruck eines Zeitgeistes. Prominente Beispiele sind der ehemalige §175 "Schwulenparagraph" oder §218 Abtreibungsverbot. Natürlich uns zurecht wurde §175 1994 endgültig abgeschafft und §218 weitgehend aus der Strafbarkeit genommen.
Denn viele setzen Recht und Gerechtigkeit als zeitlos identische Werte, was jedoch grundsätzlich falsch ist. Ersteres ist eine staatliche Größe, letzteres Ausdruck des persönlichen Gerechtigkeitsgefühls. Im Idealfall kann -sehr selten- Recht mit Gerechtigkeit deckungsgleich sein, zumeist ist beides jedoch Ausdruck widerstreitender Interessen.

In einer globalisierten Welt, wie der des Jahres 2026, versuchen Staaten und Unternehmen mittels Steuern/Zöllen, von Konsumsteuern bis Marktregulierungssteuern/-zöllen, ihre nationalen, wirtschaftlichen Interessen zu sichern. Wir erleben jedoch, dass dieses Konzept anachronistisch ist, allein schon, weil eine digitale Welt keine physischen Grenzen kennt.

Das obige Beispiel hinsichtlich eines -maximal- denkbaren Vermögensvorteils durch eine transnational erworbene Dienstleistung zeigt, die unpassend der physische Betrugstatbestand für digitales ist. Hier wird tradiertes Recht durch Zeitablauf überholt... wie auch die §§175 und 218!
 
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Da stelle ich dann mal so rechtsphilosophisch die Frage welchen Wert Gesetze, Regeln und Normen haben wenn sie durch einen VPN-Tunnel ausgehebelt werden. Es ist ja richtig das Gesetze vom Zeitgeist beeinflusst werden. Aber was hat das damit zu tun dass Du ein Schlupfloch gefunden hast? Es wird dich nicht davor schützen dass dir evtl. einer vor’s Schienenbein tritt.
Spinnen wir das mal weiter: Ok, die digitale Entwicklung macht nationale Grenzen, die Grenzen der ersten, zweiten und dritten Welt unwirksam und bedeutungslos. Alles nivelliert sich. Das würde aber auch bedeuten das es für dich und mich erfreulich günstig werden würde, für sehr viel Menschen dieser Welt aber eben sehr teuer. Das wäre auch ok wenn es den Aspekt der Ausbeutung, der auch Grundlage unserer beiden Lebensstandards ist, nicht gäbe. Aber auch nur dann. Du und ich können uns den Luxus des „Preisdowngrades“ zurechtschustern, wer sonst noch?
Nicht missverstehen, Du kannst das machen wie Du meinst, ich bin kein Experte für Moral und Recht. Es sind nur so Gedanken die mir dazu durch den Kopf gehen.
 
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