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Magazin Apfeltalk LIVE! #68 - Datensicherung richtig gemacht, 13.2., 19 Uhr.

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Querina
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Freitag 13.2.2015: Da im Augenblick die Suche nicht funktioniert, frage ich an dieser Stelle: Wie kann ich ohne Flash Apfeltalk-Videos anschauen. (iMac early 2008, Yosemite 10.ganz aktuell, Firefox 35.01) an Werbung nur Nuggad und Doublcklick über Noscript geblockt, Adblock plus aktiv)
 

markthenerd

Cellini
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kann man bei einem 2Bay NAS auch nur eine Platte für die Sicherungskopie nutzen und die andere als Netzwerkplatte nutzen?
Nein kann man nicht. Entweder RAID 0 (sinnfrei), RAID 1 (im Privathaushalt trügerisch) oder JBOD (meine Empfehlung). Ein Backup vom NAS solltest Du ohnehin machen, also nutze die komplette Kapazität. Zwei Platten à z. B. 4 TB = 8 TB Speicherplatz.

Aber nicht in jedem. Solche Geräte habe ich bewusst ausgespart.

Was ist beim Kauf eines LAN Switches zu beachten?
Eigentlich nichts besonderes wenn Du keine professionellen Ansprüche hast. Also ein preiswerter ist ausreichend.
 

Mac K.

Zwiebelapfel
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Es wurde hier mal im Forum gesagt oder geschrieben, das auf einer Sicherungsfestplatte keine anderen Daten was zu suchen haben.
das wäre doch dann der Fall oder?
 

Mac K.

Zwiebelapfel
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sind die Platten immer im Verbund und agieren als eine Platte ?
 

markthenerd

Cellini
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sind die Platten immer im Verbund und agieren als eine Platte ?
Unter JBOD (im Normalfall) ja. Man nennt das Volume.

Zum Switch ist mir gerade noch eingefallen, er sollte ausreichend Schnittstellen haben. Wenn Du jetzt schon ca. 3 Geräte hast nimm lieber einen mit 8 als mit 5. Eine davon geht eh schon drauf.
 
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Mac K.

Zwiebelapfel
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@markthenerd wieso macht das mit Einzellaufwerk keinen Sinn habe doch schon ne Sicherung auf einer TimeCapsule
 

markthenerd

Cellini
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Das wird zu fummelig, deshalb bieten es auch nur wenige Hersteller.

Stell Dir vor Du schraubst zwei mal 4 TB in Dein NAS, dann hast Du ein Laufwerk à 8 TB. Dieses unterteilst Du ohnehin schon in div. Ordner die Du indiduell im Intranet freigibst oder auch nicht. Wenn Du dann noch physisch getrennte Laufwerke hast wird es schnell unübersichtlich bis gefährlich. Und letztlich wird der gesamte Speicherplatz dynamisch verwaltet. Bei physisch getrennten Laufwerken kann einem der Platz ausgehen, während auf dem anderen noch Unmengen zur Verfügung stehen würden.


Aber eben nur, wie Du schon sagst, fast jeder. Mein Lieblingsprovider z. B. nicht. Wechseln würde ich (meine Wenigkeit) deswegen niemals.

Ich maile mit Thunderbird und ziehe nur (POP 3) Kopien runter, lasse also die Originale auf dem Server.
 
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Mac K.

Zwiebelapfel
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Das wird zu fummelig, deshalb bieten es auch nur wenige Hersteller.

Stell Dir vor Du schraubst zwei mal 4 TB in Dein NAS, dann hast Du ein Laufwerk à 8 TB. Dieses unterteilst Du ohnehin schon in div. Ordner die Du indiduell im Intranet freigibst oder auch nicht. Wenn Du dann noch physisch getrennte Laufwerke hast wird es schnell unübersichtlich bis gefährlich. Und letztlich wird der gesamte Speicherplatz dynamisch verwaltet. Bei physisch getrennten Laufwerken kann einem der Platz ausgehen, während auf dem anderen noch Unmengen zur Verfügung stehen würden.
Ich gebe dir da Recht, in der "Bastellösung" welche bei mir läuft wäre eigentlich Einzellaufwerk Perfekt und ausreichend.
Ich lasse mich aber gern belehren.
 

ottomane

Edelborsdorfer
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@markthenerd wieso macht das mit Einzellaufwerk keinen Sinn habe doch schon ne Sicherung auf einer TimeCapsule
Die Ausfallwahrscheinlichkeit des über zwei Platten verteilten Volumes müsste aber größer sein als bei plattenspezifischen Volumes. Bei Ausfall jeder einzelnen Platte würde immer das gesamte Volume zerstört. Bei separaten Volumes bleibt eines erhalten. Damit wäre das ebenso problematisch wie RAID0. Oder sehe ich das falsch?
 

Mac K.

Zwiebelapfel
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@ottomane Die Wahrscheinlichkeit, das die Platte von der TC und die der NAS (bei Einzellaufwerk) in die Ewigen Jagdgründe geht ist ja relativ gering. Das war halt meine Überlegung oder ?
 

ottomane

Edelborsdorfer
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Eben. "Verschmierte" Volumes halte ich für gefährlich. Die Gesamt-Ausfallwahrscheinlichkeit steigt mit 1-(1-p)^n

(n=Anzahl Platten; p=Ausfallwahrscheinlichkeit einer Platte)

Beispiel: Läge die AfW eienr Platte bei 0,1 Ausfälle pro Jahr (also 1x in 10 Jahren) und verschmierst Du ein Volume auf 5 dieser Platten, beträgt die AfW des Gesamtsystems 0,41 pro Jahr (also 4x in 10 Jahren).

Das sind natürlich nur Beispielzahlen ohne Realitätsbezug.
 
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markthenerd

Cellini
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Oder sehe ich das falsch?
In einem 2-Bay NAS hast Du einen Controller für beide Platten. Fährst Du RAID 1 kannst Du immerhin den Ausstieg einer einzelnen Platte abfangen. Fährst Du Einzellaufwerke und eines der beiden stirbt - rate mal.

Nun ich möchte und kann ja schon gar nicht jemanden zwingen etwas so zu tun wie es sicherer wäre. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. ;)

Es wurde hier schon heftigst theoretisiert. Ich rede allerdings aus der Praxis und die beläuft sich mittlerweile auf rund 20 Lenze. Gesehen was man alles machen kann habe ich schon sehr viel. Ebenso was in die Hosen gehen kann. Ergänzend zu meinem Zitat am Beginn meiner Wortmeldung im Stream:

"Nicht alles was denkbar ist ist machbar. Und nicht alles was machbar ist ist sinnvoll."

In diesem Sinne verabschiede ich mich für heute Abend.
 
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Mac K.

Zwiebelapfel
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Danke für die Unterweisung @marktenerd,
 

ottomane

Edelborsdorfer
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In einem 2-Bay NAS hast Du einen Controller für beide Platten. Fährst Du RAID 1 kannst Du immerhin den Ausstieg einer einzelnen Platte abfangen. Fährst Einzellaufwerke und eines der beiden stirbt - rate mal.
Da bin ich ganz deiner Meinung. Noch schlimmer wird es dann bei einem JBOD mit einem Volume auf zwei Laufwerken. So meinte ich das.
 

markthenerd

Cellini
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Schlimmer? Nö, identisch. Wenn man kein Backup fährt.

Aber das predige ich ja schon seit Urzeiten. Backup, Backup, Backup.

Egal welchem RAID Level man seine Daten anvertraut. Und ja, es ist mir durchaus bewusst, dass Spitzfindige jedes Argument zerzausen oder mindestens umdrehen können. (Das ist jetzt nicht böse gemeint.) Das liegt eben in der menschlichen Natur, der Entdeckertrieb der in uns allen steckt.

"Man könnte doch auch ...". Aber man sollte besser nicht. ;)


So fiel ja mal wieder während der Diskussion das Argument: "... Server und gut ist."

Ein Server kann in geschäftlichem Umfeld, je nach Grösse des Betriebes, den Anforderungen und den Möglichkeiten, durchaus sinnvoll sein. Bei Privatanwendern hingegen ist ein solcher i. a. R. "mit Kanonen auf Spatzen geschossen". Sowohl in der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb ist ein Server teurer als ein NAS und vor allem erfordert ein solcher IT Kenntnisse über die kaum ein Heimnutzer verfügt. Ein Server im Privathaushalt ist etwas für Bastelfreaks mit Entdeckerdrang. Ich lese nicht selten in Kaufberatungsthreads, wenn ein Fragender beginnt mit, "... bin absoluter Laie ...", dass im vollen Ernst Server empfohlen werden. Das Studium etlicher Bücher sowie die Aneignung von Hardware Kenntnissen wird einfach so vorausgesetzt. Was man selbst hat haben alle anderen gefälligst auch zu haben.
 
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