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Amazon kauft Metro Goldwyn Mayer (MGM)

smoe

Roter Winterkalvill
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Ja genau. Das war in den USA schon lange ganz normal, dass man jeden Monat stattliche Summen zahlt wenn man alle Programme/Inhalte haben wollte. In Europe/Deutschland waren wir da früher recht verwöhnt. Es gab halt lange nur Free-TV und Premiere/Sky. Aber weil das in USA schon lange prima funktioniert für die Anbieter glaube ich nicht, dass sich das so bald wieder ändern wird. Klar werden immer mal Anbieter wegfallen und neue dazukommen. Aber dass wir in absehbarer Zukunft einen Punkt erreichen wo es nur einen oder zwei Anbieter gibt die„alles“ anbieten, wird leider nicht passieren.

Von dem Gedanken für 20eur im Monat ein Komplettpaket mit allem zu bekommen können wir uns verabschieden (bzw. wir hatten das ja auch nie). Die Zukunft wird sein je nach Bedarf halt mal einen Monat dieses und einen Monat jenes zu buchen, oder aus Bequemlichkeit dann halt einfach dauerhaft (ich vermute mal) um die 100eur im Monat einzuwerfen.

Filme und Serien funktionieren an der Stelle einfach anders als zb Musik, wo exklusive Inhalte eher selten sind.

Viel spannender finde ich aber die Frage wie es nach der Pandemie mit dem Thema Kino weitergeht. Ich fände es einerseits sehr schade wenn das Kino stirbt, andererseits haben haben zeitgleiche oder zeitnahe Veröffentlichungen auf den Streamingdiensten schon ihren Reiz. Ob das lange nebenher bestehen kann ist dann halt fraglich.
 

Polar Bear

Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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Wieso mach Apple nicht solche Käufe?

Der Content hätte dem mageren AppleTV+ gut gestanden.
Apple verfolgt im Gegensatz zu Netflix und Amazon die Strategie Klasse statt Masse. Sie bauen langsam eine handverlesene Auswahl an qualitativ hochwertigen, eigenen Inhalten auf.
 
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Reemo

Halberstädter Jungfernapfel
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Sie bauen langsam eine handverlesene Auswahl an qualitativ hochwertigen, eigenen Inhalten auf.
Wobei dies stark subjektiv ist! Apple ist vielleicht der Meinung, die ewigen Rabattaktionen von Apple bestärken aber eher die Gerüchte, dass der Dienst außerhalb der kostenlosen Abos keine große Userbase anzieht.
 
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O-bake

Angelner Borsdorfer
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Von dem Gedanken für 20eur im Monat ein Komplettpaket mit allem zu bekommen können wir uns verabschieden (bzw. wir hatten das ja auch nie). Die Zukunft wird sein je nach Bedarf halt mal einen Monat dieses und einen Monat jenes zu buchen, oder aus Bequemlichkeit dann halt einfach dauerhaft (ich vermute mal) um die 100eur im Monat einzuwerfen.

Filme und Serien funktionieren an der Stelle einfach anders als zb Musik, wo exklusive Inhalte eher selten sind.
Die Frage ist ja eigentlich, warum Videos anders "funktionieren" als Musik. Bei Musik könnte theoretisch genau so jedes Label seinen eigenen Shop aufmachen und nur seine eigenen Produktionen anbieten. Doch gerade eben dieses gebündelte Angebot das wir jetzt haben hat letztendlich die Masse erreicht und sich durchgesetzt.

Ich denke, bei Videos hat sich das noch nicht eingependelt. Das Bild auf der letzten Seite beschreibt die Situation eigentlich ganz gut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele User große Lust haben, ständig nach Bedarf Abos abzuschließen und zu kündigen. Bzw. wird das Kündigen vergessen und dann ärgert man sich, dass man eben 100 € im Monat gezahlt hat. Und ein Ende des Wachstums an neuen Streaminganbietern ist ja noch nicht in Sicht.

Umgekehrt wären sicher viel mehr User bereit permanent ein Abo zu haben, das eben das meiste abdeckt, so wie wir es bei Musik jetzt haben. Aber zum Glück müssen wir uns nicht den Kopf darüber zerbrechen, wie diese Firmen ihr Geld verdienen sollen.
 
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smoe

Roter Winterkalvill
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Filme werden halt geschaut und danach in aller Regel ignoriert. Selten werden Filme mehrfach geschaut, und noch seltener in Dauerschleife. Musik hingegen wird bei Gefallen in Playlisten organisiert und immer wieder gehört. Das sind einfach ganz andere Ansprüche. Auch wird Musik von den Anbietern nicht fest gekauft oder gemietet sondern meist nach Nutzung abgerechnet. Zu viele dauerhaft exklusive Inhalte würden letzten Endes Musikstreaming uninteressant machen. Was nützt mir die Hälfte meiner Playlist bei Anbieter A und die andere Hälfte bei Anbieter B. Meine Serien und Filme hingegen kann ich bei verschiedenen Anbietern ohne Probleme schauen.