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Blindversuch AIFF, MP3 oder MP4?

MP3, MP4 oder AIFF?


  • Umfrageteilnehmer
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Dann wären mp3 und Konsorten ja nicht verlustbehaftet, dann wären es Transportformate, und hinterher auf dem Rechner formatiert man sie zurück....

Was denkst du, was dein mp3-Audioplayer macht? Er rechnet das Signal in ein unkomprimiertes zurück. AIFF bzw. WAV ist das reine unkomprimierte Format.

Ich glaube du hast einen Denkfehler. Bei der Umwandlung von mp3 zu AIFF wird nichts besser, es bleibt gleich (es ist genausowenig Information vorhanden, wie vorher im mp3). Ob du bei dir im Rechner mp3 anhörst, oder das mp3 vorher in AIFF wandelst, das ist Laterne. Wie gesagt beim mp3 abspielen, wird das File eh on-the-fly decodiert.
 
Und "damit man die Dateien nicht mehr auseinander halten kann" ... was soll das?
Ach MacAlzenau...was mach ich mit dir nur? Hmm?
Also du kennst doch Dateierweiterungen oder?
Da wären zum Beispiel .aiff, .m4a oder .mp3. Übrigens wenn du dort oben mal in die Adresszeile siehst wirst du dort ein .php entdecken. Ein Word Dokument hat die Endung .doc, eine reine Textdatei .txt.

Wie Bernd schon meinte ich bin von einem AIFF ausgegangen und habe dieses einmal in MP3 und einmal in MP4 konvertiert. Danach hatte ich verlustbehaftetes Material. Doch wie krieg ich es jetzt hin damit der Hörer den Unterschied nicht merkt? Naja konvertier ich die ganzen Dateien in ein nicht-verlustbehaftetes Material um nicht noch mehr Daten zu verlieren und ein qualitativ möglichst hohes Ergebnis zu erzielen. Die Wahl fiel auf AIFF.
Jetzt verstanden?
 
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Übrigens haben sich meine Vermutungen bis jetzt bestätigt. ;) Mehr sag ich net. :-D:-p

Ich glaube, ich weiß jetzt, was du meinst...

filesizecodecsyn6.jpg


Da die Ursprungsdatei, also die AIFF-Datei, die meisten Infos enthält, müsste sogar A AIFF sein, B MP3 und C AAC. Zumindest hast du uns jetzt bewiesen, dass man einen Unterschied zwischen einer gut codierten AAC-Datei und AIFF-Datei nicht bzw. kaum heraushören kann.:-D

Das freut natürlich den iPod, da man so wesentlich mehr Platz hat!
 
Die größe der Files hat hier mit den Informationen nichts zu tun. Die sollten eigentlich gleich groß sein. Liegt wahrscheinlich daran, dass beim mp3 z.B. manchmal noch eine kleine Pause eingefügt wird o.Ä.
 
Hallo Zettt,
danke für den netten Versuch, aber das gabs doch alles schon mal vor knapp 10 Jahren - damals noch zwischen MP3 mit 128 und 256 kbit/s und der CD.
In der c't war mal ein Artikel drin, wo gestandene Größen der Musikindustrie (also Musiker, Produzenten usw. ...) Unterschiede raushören sollten. Und die haben sich nach stundenlangem Hören schon mehr als schwer getan. Ich glaube, ein Blinder hatte damals noch die besten Ergebnisse.

Und jetzt, nach 10 Jahren Fortschritt in er Audio-Kompression soll ich da noch einen Unterschied raushören?

Sorry, ich kann an deiner Abstimmung nicht mit ruhigem Gewissen teilnehmen, da ich keinen Unterschied höre - habs über die LS am Powerbook gehört, über die Anlage und mit Kopfhörer.

Grüße
 
Klasse Idee, lieber Zettt!
hailqc5.gif


Man kann den Test ja auch selbst zu Hause leicht mit jeder beliebigen Musik wiederholen, wenn man mit Deinem Soundbeispiel nicht zufrieden ist. Beliebige CD in den Mac, in iTunes importieren, in MP3 und AAC konvertieren, die drei Stücke in eine neue Wiedergabeliste, Zufall auswählen, Augen zu und lauschen!

Ich habe übrigens zwischen CD und iPod (MP3, 320 kb/s, in MiP-Station gedockt) auch mit einer richtig guten Anlage (Gesamtpreis ca. 50.000 Euro) und sehr kritischem Material (audiophile CDs, Jazz, Kammermusik, große Orchester, Rock, ...) so gut wie keinen Unterschied hören können. Für mich Grund genug, meine CD-Sammlung auf iPod zu überspielen und denselben als einzige Signalquelle meiner Zweitanlage zu nutzen.

Noch eine Ergänzung für das Wandeln der MP3 und AAC in AIFF:
Das Rückwandeln in AIFF ist für einen Blindtest absolut notwendig. Sonst sähe man an der Endung (und der Dateigröße) sofort, um welches Format es sich handelt. Vergleichbar ist das Ganze vielleicht mit einem Test von Bildkompression. Am Anfang steht das unkomprimierte Digital-Foto, sagen wir mal 3 Mega-Pixel mit 24 Bit Auflösung - das entspricht rund 9 MB Speicherbedarf. Ich komprimiere als JPEG auf z.B. 1 MB. Damit ich das JPEG-Bild überhaupt betrachten kann, muss ein Programm es wieder dekomprimieren. Nun kann ich die beiden Bilder vergleichen. Für einen Blindtest speichere ich beide Dateien verlustfrei im gleichen Format und gebe sie einem anderen, der nun nicht mehr direkt erkennen kann, welche Datei das Original und welche die komprimierte und wieder dekomprimierte Version ist. Er kann das Original nur an der besseren Qualität erkennen.
Mit MP3, AAC und AIFF verhält es sich genauso. Die originale AIFF-Datei sollte am besten klingen, MP3 am schlechtesten und AAC irgendwo dazwischen. Theoretisch.

Mit den iPod-Ohrhörern habe ich keinen Unterschied hören können. Ich werde die drei Samples aber noch mit dem iPod an meiner Zweitanlage (mit Röhrenverstärker und Lowther-Hörnern) testen. Aber ob ich da einen Unterschied höre ...

Schöne Grüße
Dirk
 
Vielleicht ist es noch bissl einfacher zu verstehen, wenn wir bei Deinem Vergleich mit Bildern bleiben, aber ein anderes Beispiel nehmen:

Ich nehme ein Foto, RGB, also 16.777.216 Farben, dann setze ich die Farbtiefe herab, z.B. indem ich's indiziere, dann hat's (maximal) 256 Farben, jetzt wieder zurueck in RGB gewandelt, dann hat's potentiell wieder rund 16,8 Mio Farben, es sind im Bild aber trotzdem nur die 256 Farben enthalten, weil das Zurueckwandeln ja nicht die urspruenglichen Farben hineinrechnen kann.
 
Das würde dir ähnlich sehen ;) Einfach alles so richtig ankreuzen :-D
 
So. Nun habe ich die drei Beispiele auch auf meiner Zweitanlage rauf und runter sowie kreuz und quer gehört, gegengehört, miteinander verglichen, nochmal gehört, hier eine Vermutung angestellt, dort wieder verworfen und dann am Ende doch die Erkenntnis erlangt, dass
a) meine Zweitanlage nicht ausreichend auflöst, um Unterschiede wahrzunehmen und qualitativ abstufen zu können
b) meine Ohren schon zu alt und zugesoundet sind oder
c) schlicht und einfach kein klangtechnisch verifizierbarer Unterschied besteht.

Also habe ich einfach nach Gutdünken angekreuzt und freue mich auf die Überraschung am kommenden Mittwoch.

Schöne Grüße
Dirk
 
Ich hab mir die Dateien einfach über die G4-Boxen angehört und nach Gefühl bewertet. Mir sind durch die Built-In Boxen schon Unterschiede aufgefallen. Vielleicht gerade deshalb, weil die Boxen so schlecht sind. Für mich hatte (vom Hörgefühl) Beispiel B die beste Qualität. (Wenn ich zB den "Nachklang/Nachhall" des Pianos betrachte)

Bin auch schon auf die Lösung gespannt.

PS: MacAlzenau: Warum so aggressiv?
 
ha, dante! an diese abhörvariante hab eich auch gerade gedacht.
ich habe allerings meine sennheiser cx300 kopfhörer bei mittlerer lautstärke an meinem ibook benutzt.

nach meinem empfinden klingen beispiel b und c besser als a. ich bilde mir mehr lebendigkeit ein. vielleicht auch etwas mehr höhen/brillianz.
 
Genau so habe ich auch empfunden.

Also

• A die schlechteste Qualität (mp3)
• B die beste Qualität (Brillanz) (aiff)
• C Mittlere Qualität (mp4)

Was hab ich gewonnen? :-p
 
@Dante: Wiederspruch!

A: Kompression
B: Kompression
C: Deutlich das beste

Also C auf jeden AIFF. Ich Tippe ohne 50:50 Joker auf A: MP3 und B: AAC. Aber ist schwer zu unterscheiden, da in diesem Beispiel, wie oben schon geschrieben, der Dynamikumfang zu "schlecht" ist. ;-)

Salute,
Simon
 
Ich seh schon ihr wollt gar keine Geschenke von mir ;)
 
@Zettt: Was wär denn ein Geschenk von Dir? :-) Toolz hammer ja schon "großflächig" verjubelt. :-D
 
Also .holger kriegt erstmal eine Buchstabensuppe. Dann lässt er sich vielleicht sogar dazu hinreissen E oder F zu nehmen :-p

Für den Rest?! Hmm...was wollt ihr denn haben? Karma?