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EU kippt Verbrennerverbot ab 2035 – Todesstoß für die Autoindustrie

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Die Europäische Union plant offenbar, das ursprünglich für 2035 vorgesehene Verbot von Verbrennungsmotoren abzuschwächen und stattdessen ein flexibleres CO₂-Ziel einzuführen. Anstelle einer vollständigen Reduktion um 100 Prozent soll es eine verpflichtende Reduktion um 90 Prozent für neue Fahrzeugflotten geben, was auf den Druck der Autoindustrie und zur Sicherung von Arbeitsplätzen zurückzuführen ist. Das langfristige Ziel einer vollständigen CO₂-Reduktion bleibt bestehen, wird jedoch auf 2040 verschoben.

Zahlreiche Automobilhersteller begrüßen diesen Kurswechsel, da sie gegen ein striktes Verbot argumentiert hatten und nun mehr Zeit für den Umstieg auf Elektroantriebe erhalten. Während die EU mit dieser Entscheidung den Umstieg auf Elektromobilität vorantreiben möchte, befürchten Kritiker, dass dies der europäischen Autoindustrie schaden könnte und den Wettbewerbsvorteil asiatischer Hersteller stärken wird. Diskutiert mit uns: Glaubt ihr, dass dieser Kurswechsel der EU der deutschen Automobilindustrie langfristig schadet?

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
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dass dies der europäischen Autoindustrie schaden könnte und den Wettbewerbsvorteil asiatischer Hersteller stärken wird
Ich bin der Ansicht, der Markt entscheidet, was er will. Wenn alle freiwillig (ganz ohne Kaufanreize wie Förderungern, Boni,...) E Autos kaufen, dazu Steuerliche Gleichbehandlung bei E Autos (Österreich machts ja vor, Deutschland wird sicher mal, wie schon öfters, nachziehen)regelt das auch ganz automatisch die Verbrennerindustrie. Wenn dann noch immer "fast nur mehr" E Autos gekauft werden, müssen sie eh von ganz alleine umschwenken.

Und ja, bei uns werden Verbrenner fast jährlich teurer aufgrund von steigenden CO2 Bepreisungen (NoVA, was es in DE nicht gibt). Somit müssen die HErsteller Emissionen reduzieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben
 
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Ich bin ein absoluter Freund des E Antriebs. Lange Zeit habe ich davon nichts gehalten, weil ich keine Ahnung hatte. Dann wurde die Flotte meines Arbeitgebers langsam auf E umgestellt, das Gemaule war groß, habe mich nach reiflicher Überlegung freiwillig zu einem früheren Umstieg entschieden.

Diese Ruhe im Auto ist fantastisch, der eine Gang einfach stark, das Auto gleitet dahin, keine Schaltlöcher, kein Ruckeln, kein Geruch, außer man lässt einen fahren 😜, und dazu diese pure Kraft. Sie ist einfach direkt da. Die 204 PS des Kona sind für eine Achse zwar zu viel, aber die 395 NM schmecken hier und da natürlich ordentlich. Und im Winter ist das Auto dermaßen schnell warm, das dauert in der Regel 1-2 Minuten bis es richtig muckelig ist.

Erst hatte ich meine Zweifel, früher liefen die Fahrten gen Süden so ab. Müssen gleich tanken, dann können wir alle auch direkt mal aufs stille Örtchen und was essen. Also gab es immer so eine Art Boxenstop. Tanken, auf den Parkplatz, alle zum Örtchen, essen und sobald alle fertig waren ging es direkt weiter. Unten angekommen war ich dann auch immer dementsprechend froh angekommen zu sein, was zu essen zu bekommen und am ersten Abend ins Bett zu fallen.

Unsere erste Fahrt nach Österreich war ein Traum, die erste Ladepause nach 350 Kilometern, start mit 100%, Auto mit 25% angeschlossen, 35 Minuten bis 80% wurden angezeigt. Also ganz entspannt zum Örtchen, ganz entspannt gegessen und dann noch 15 Minuten die Beine vertreten, etwas chillen, bisschen durch die Gegend gucken etc. Nach weiteren 300 Kilometern und knapp 20% die zweite Ladepause, gleicher Ablauf, um dann mit 160 Kilometern Rest auf der Uhr in Österreich angekommen.
Und was soll ich sagen? Ich hatte nach dieser Fahrt das Gefühl wir waren zu Hause ne Stunde einkaufen. Ich war topfit und hätte direkt eine Wandertour machen können.

Natürlich hätte man solche Pausen auch mit einem Benziner machen können, aber was soll ich sagen, haben wir nicht.

Kommen wir mal zu den allgemeinen Dingen zu dem Thema. Es gibt immer noch zu wenig Ladepunkte. Hier in unserem Stadtteil hat man im Sommer 2 Ladepunkte installiert, für 7500 Einwohner und dann war man bei der Stadt Duisburg so gut dabei, dass man 3 Stunden Ladezeit ermöglicht, bei 11 KW Ladepower. Nun kann man dich ausrechnen wie weit mich das bringt. Mein Auto hat eine 64 KW Batterie und ich kann in drei Stunden 33 KW laden, also sprich rund 52% der Batterie laden. Das hat halt nichts mit der Praxis zu tun.
Ich habe hier bereits mit den Stadtwerken geschrieben und erklärt, dass das keinen Sinn macht. Antwort war, es würde viele geben, welche die Säulen den ganzen Tag blockieren. Die Städte im Umkreis haben entweder keine Begrenzung an den Säulen oder zumindest mal 4 Stunden. Ich sollte mich an die Stadt wenden, seit Ende Oktober von dort keine Antwort.

Mein Ansatz: Für die Auto, welche die Säulen blockieren, einfach die Blockiergebühr so anpassen, dass das keiner mehr länger stehen lässt.

Seitem die 3 Std an der Säule stehen, das war 3 Monate nicht der Fall, sind die beiden Punkte für mich nur punktuell eine Lösung, ansonsten bin ich wieder zu meinem alten Muster zurück und lade bei meinen Kunden an der Schnellladesäule.

Was mich zum nächsten Punkt bringt, nicht jeder kann zu Hause laden, nicht jeder kann bei seinen Kunden laden, ein E Auto passt bisher nicht in jedes Leben, dafür fehlt es an Infrastruktur und diese bekommen wir auch erstmal nicht in der Form hin das alle ein E Auto fahren können. Das dauert noch einige Jahre, vielleicht gar Jahrzehnte.

E Autos sind auch noch nicht zu allem in der Lage, fahren meine Frau und ich meine Eltern in den Urlaub, fahren entspannt von Duisburg mit 100% Ladung nach Haarlesiel dann sind beim Start 500 KM auf der Uhr und wenn wir dann nach 270 Kilometern mit 4 Leuten und voller Beladung ankommen, dann kommen wir zwischen 80-100 Kilometern Rest an. Fahren wir zu zweit mit 100% aus dem Harz nach Hause, dann fahre ich ohne zu laden 380 KM nach Hause und habe noch 110 Kilometer Rest auf der Uhr.
Will heißen, die Energie, welche ein E Auto braucht, ist bei Zuladung ne andere Hausnummer, einen Wohnwagen ziehen oder einen Anhänger ist für ein E Auto dann schon eine Aufgabe.

Da die Anzahl der E Autos immer mehr wird, die Ladepunkte nicht Schritt halten können, haben wir dieses Jahr das erste Mal ein paar Minuten anstehen müssen um laden zu können, als wir in den Urlaub gefahren sind.

Die Nutzung der Energie ist eine andere, ein E Auto nutzt um die 80% der Energie die zugeführt wird. Ein Verbrenner um die 25-30%. Das heißt, wenn man privat für 5 Euro für 100 KM lädt, dann nutzt man hiervon um die 4 Euro. Tankt man hier z.B. für 14 Euro für 100 KM dann sind hier quasi 10 Euro für die Tonne. Man nutzt zwar rechnerisch auch die 4 Euro, nur verliert man auf 100 KM halt nicht 1 Euro sondern 9 Euro. Allerdings kosten brauchbare E Autos immer noch zu viel um die Rechnung am Ende aufgehen zu lassen. Hier liegen teilweise 15-20k zwischen brauchbaren Benzinern und brauchbaren E Autos.
 
Ich bin ein absoluter Freund des E Antriebs
ich hab absolut nichts gegen E Autos. Nur habe ich aktuell keine Möglichkeit zu Hause, oder auch in der Arbeit zu laden. Dem lokalen Energieversorger (oder anderen Anbietern) ist eine Siedlung mit gut 200 Wohnungen wohl nicht genug Potential.

Würde sich da mal was ändern, stünde fast sofort der neue E Mini vor der Tür :D

Und 10-15 Minuten in ein Einkaufscenter zu fahren, dort ne Stunde Zeit totzuschlagen, nö.
 
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ich hab absolut nichts gegen E Autos. Nur habe ich aktuell keine Möglichkeit zu Hause, oder auch in der Arbeit zu laden. Dem lokalen Energieversorger (oder anderen Anbietern) ist eine Siedlung mit gut 200 Wohnungen wohl nicht genug Potential.

Würde sich da mal was ändern, stünde fast sofort der neue E Mini vor der Tür :D

Und 10-15 Minuten in ein Einkaufscenter zu fahren, dort ne Stunde Zeit totzuschlagen, nö.

Das ist ja das was ich geschrieben habe, die Infra ist einfach nicht so weit. Einen E Mini würde ich mir allerdings überlegen, von der Reichweite her wahrlich nicht der Hit. Vom Fahren her bestimmt schon, weil eine Mini schon stark auf der Strasse liegt.
 
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und nun mehr Zeit für den Umstieg auf Elektroantriebe erhalten.
Zeit hatten die bisher schon mehr als genug und es wären ja noch mal 10 Jahre on Top gewesen.
Bis in 10 Jahren werden die dann aktuellen Fahrzeuge alle Schnellladen können, Reichweiten haben von denen Verbrenner träumen, preislich nicht von Verbrennern zu unterscheiden sein und all ihre Vorteile ausspielen.
Dann werden halt Chinesische Hersteller die Märkte fluten.

Nach Faxgerät, Multimedia, Solarpaneelen nun die Automobilindustrie an die Wand gefahren und (Japan) China überlassen.
Fraglich womit eine Exportnation wie Deutschland noch punkten will in der Welt?
 
Zeit hatten die bisher schon mehr als genug und es wären ja noch mal 10 Jahre on Top gewesen.
Bis in 10 Jahren werden die dann aktuellen Fahrzeuge alle Schnellladen können, Reichweiten haben von denen Verbrenner träumen, preislich nicht von Verbrennern zu unterscheiden sein und all ihre Vorteile ausspielen.
Dann werden halt Chinesische Hersteller die Märkte fluten.

Nach Faxgerät, Multimedia, Solarpaneelen nun die Automobilindustrie an die Wand gefahren und (Japan) China überlassen.
Fraglich womit eine Exportnation wie Deutschland noch punkten will in der Welt?
Wir lassen dabei aber bitte nicht die Industriespionage aus den Augen, welche ihren erheblichen Teil dazu beigetragen hat.
 
Der Gesamtwirkungsgrad eines Verbrenners liegt unter 15 %.
Der Diesel- oder Benzin-Motor kommt zwar auf 25 - 30 % Wirkungsgrad. Man muss jedoch noch berücksichtigen, dass für jeden Liter Diesel bzw. Benzin noch einmal dieselbe Energie benötigt wird,
- um das Öl aus der Erde zu bekommen
- das Öl in Ziwchenlager zu transportieren
- das Öl Tausende von Kilometern auf dem Seeweg in Zwischenlager zu transportieren
- von den Zwischenlagern auf dem Landweg zu den Raffinerien zu transportieren
- in den Raffinerien zu Diesel- bzw. Benzin zu verarbeiten
- von der Raffinerie auf dem Landweg in Zwischenlager zu transportieren
- von den Zwischenlagern auf dem Landweg zu den Tankstellen zu transportieren
- jede einzelne dieser vielen Stationen auch noch für sich Energie benötigt.

Die Motoren in E-Autos liegen bei Wirkungsgraden > 90 %. Inklusive aller Verluste bei der Erzeugung des Stroms, Leitungsverluste und Ladeverlusten landet man bei 70 - 80 % Wirkungsgrad.

Es soll mal jemand ausgerechnet haben, dass das Benzin, dass ein Benziner für hundert Kilometer braucht, etwa soviel Strom für Produktion und Transport verbraucht hat, wie ein Elektroauto auf hundert Kilometer braucht.

Zugegeben, wer zu Hause eine eigene Wallbox hat - im Idealfall auch noch an die PV-Anlage auf dem Dach angeschlossen - hat einen Vorteil gegenüber einem Laternenparker. Aber auch ohne eigene Wallbox ist es inzwischen kein Problem mehr, an ausreichend Fahrstrom für das eigene Auto zu kommen. Durch immer mehr Schnellladesäulen bei Supermärkten ist das Auto in der Zeit, die man für einen normalen Wocheneinkauf braucht, ebenfalls mit genug Strom für eine durchschnittliche Woche geladen. Immer mehr Arbeitgeber statten ihre Mitarbeiterparkplätze mit Ladesäulen für AC-Laden aus.

Das größte Hindernis beim Umstieg auf E-Autos ist das dumme Geschwätz von bestimmten Politikern und anderen ewig Gestrigen, die blind der Auto-Lobby glauben. Denen geht es nur um das schnelle Geschäft, da mit Verbrennern zurzeit noch viel Geld verdient werden kann. Solange die Käufer so dumm sind und aus in aller Regel unbegründeten Bedenken lieber noch einen Verbrenner kaufen, auch wenn absehbar ist, dass dessen Betrieb in den nächsten Jahren immer teurer wird. Aber gegen die steigenden Spritpreise kann man ja dann demonstrieren. Wie war das doch gleich mit dem Agrar-Diesel?

Jede/-r Einzelne sagt: "Was nützt es denn schon, wenn ich auf ein Elektroauto umsteige und kein CO2 mehr ausstoße? Mein SUV macht doch bezogen auf den Gesamtausstoß an CO2 nichts aus." Mag sein. Das Problem ist nur, dass es 40 Millionen Autofahrende in Deutschland gibt, die so denken.

Aber, wer braucht schon die kleinen Inseln im Pazifik, die vom steigenden Meeresspiegel betroffen sind? Oder die Niederlande? Oder Ostfriesland? Oder ...

Übrigens: Anwohner finden den Sound eines Achtzylinders in der Regel nicht geil.

Schöne Grüße
Dirk
 
Ich glaube zwar auch, dass der Markt das entscheidet, allerdings bezweifle ich, dass diese zweigleisige Strategie der Industrie hilft. Was uns angeht, fahren wir im Moment einen Benziner und ein e-Auto. Ende nächsten Jahres werden wir auf 1 Fahrzeug reduzieren und es ist jetzt schon klar, dass wir beim e-Auto bleiben. Die Gründe dafür sind im Post von @Mure77 sehr gut beschrieben.
 
die hat was mit der Antriebsart zu tun? kannst du mir ds bitte erklären? Also bei uns zb gibt6s die PP auch, wenn du Öffis fährst.

Treibstoff nach dem Verursacherprinzip bepreisen
genau , und für den Strom, der in den E PKW fliest, egal wo er herkommt(Eigene Solaranlage, Netz,...) mit einem Äquivalent zur Mineralölsteuer zu bepreisen. zb so 2-3 cent/kwh.

Da wären doch sicher die E Auto FahrerInnen auch dafür, denk ich?
 
Dann sollte man Mal aufhören, den Markt zu verzerren und beispielsweise Dienstwagenprivileg einkassieren, die Pendlerpauschale abschaffen und Treibstoff nach dem Verursacherprinzip bepreisen.
Spricht hier der Neid? Mit Fachmann oder/und rechnen hat das ja weniger was zu tun.
 
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Spricht hier der Neid? Mit Fachmann oder/und rechnen hat das ja weniger was zu tun.
Wärst du persönlich davon betroffen und musst deshalb in diese Schiene rutschen? Ja bei des deutschen liebsten Kind werdeb Jürgen und Hans immer gabz schnell Aggro und persönlich.

Der volkswirtschaftliche und ökologische Schaden, den die deutsche Verkehrspolitik, allen voran die Bevorzugung von PKW basierten Individualverkehr, steht ja nun wirklich nicht zur Debatte. .

Und aus diesem Grund gibt es auch Menschen, die bewusst auf bestimmte Dinge verzichten, selbst wenn es ihnen vertraglich zustünde. Anderen ist halt einfach alles wurscht, ich weiss.
 
Wie so oft ignoriert auch diese Diskussion, was ich im Artikel betone: Global ist das Thema längst entschieden zugunsten der e-Autos… nur eben Europa klammerst sich an die im eisigen Ozean treibende Schiffsplanke der Titanic und wird wie Leo ertrinken.
 
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Reaktionen: Librar und arminrc
Wie so oft ignoriert auch diese Diskussion, was ich im Artikel betone: Global ist das Thema längst entschieden zugunsten der e-Autos… nur eben Europa klammerst sich an die im eisigen Ozean treibende Schiffsplanke der Titanic und wird wie Leo ertrinken.
Entschieden? In Russland, im nahen Osten, Afrika, Australien oder in Süd und Mittelamerika? Oder schon in allen Ländern?

Vor allem Schweden, Norwegen, Finnland und die Niederlande hinken in Europa hinterher. Das ist schon richtig.