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Deutsche Autoindustrie leidet unter Umbruch durch E-Autos und Handelsprobleme

Apfeltalk Redaktion

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Die deutsche Automobilbranche steht unter immensem Druck durch die Umstellung auf Elektromobilität und internationale Handelsprobleme. Im vergangenen Jahr wurden über 52.000 Arbeitsplätze abgebaut, was einen Rückgang um 6,7 Prozent bedeutet, vor allem in Bereichen, die mit Verbrennermotoren zu tun hatten. Diese Transformation erfordert hohe Investitionen und Anpassungen in Produktion und Personal.

Zusätzlich belasten globale Handelsstreitigkeiten, insbesondere mit China und den USA, die Gewinnmargen und sorgen für Unsicherheit in der Planung. Die Branche ist stark international verknüpft, was die Auswirkungen globaler Spannungen verstärkt. Die Zukunft bleibt ungewiss, da Unternehmen sich an neue Technologien und Geschäftsmodelle anpassen müssen, während sie gleichzeitig mit den wirtschaftlichen Folgen der Veränderungen kämpfen.

Was denkt ihr über die Herausforderungen, vor denen die Automobilbranche steht? Glaubt ihr, dass die Transformation zur Elektromobilität erfolgreich sein kann? Diskutiert mit uns!

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
Bei der Porsche-Tochter Cellforce betrifft es übrigens auch die Elektromobilität.


Die bisherigen knapp 52.000 Jobs, die im Bereich der Automobilbranche weggefallen sind, sind ja erst die Spitze des Eisbergs. Mit den extrem stark von der Chinesischen Regierung subventionierten Elektrofahrzeugen wird man hier in Europa so nicht konkurrieren können. Oder wir machen es wie Trump und erhöhen massiv die Zölle auf chinesische Importe. Der Schuss wird dann aber vermutlich nach hinten losgehen. Die Alternative wäre ggf. noch, das von der EU geplante Verbrenner-Aus wieder zu stoppen.
 
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Ja, der Wechsel zur eMobilität kann (und wird) erfolgreich sein.

Problem ist nur: Die Autoindustrie muss auch umdenken und weg von ihren alten Linien. Die haben die Verbrennermotoren und die Produktion sehr gut entwickelt und können davon natürlich jetzt größere Gewinnmargen erzielen.

Bei der eAuto-Produktion müssen sie etwas umdenken, anders arbeiten - und machen noch nicht die Gewinne… Aber das wird schon noch kommen und dann sagen auch sie, dass das alles gar nicht so schlecht ist.
Problematisch wird es für die vielen Zulieferer in der Automobilbranche - da werden einige auf der Strecke bleiben und sich umorientieren müssen. Die sind eigentlich die, die zu bemitleiden sein werden, nicht die Autohersteller selbst. Die sagen: Scheiße, hey, Staat - wir brauchen Geld. Und das bekommen sie i.d.R. auch.

Wichtig ist natürlich auch die Regierung, die mal so und mal so gegenüber der eMobilität steht.

Nach über einem Jahr eAuto kann ich sagen: Es ist wirklich super und angenehm, auch die längeren Fahrten in den Urlaub sind durch die Zwangspausen Ladestopp letzten Endes so, dass man am Zielort entspannt aussteigt.
 
Wenn man schon ein Elektrofahrzeug kauft, dann wenigstens ein Deutsches bzw. Europäisches Fabrikat. Ja, ich weiß, dass da selbst bei den hiesigen Herstellern mittlerweile extrem viel aus China kommt, aber so hat man wenigstens noch einen gewissen Lokalanteil in der Wertschöpfungskette drin.

Ich finde ja das Fahren mit einem Elektrofahrzeug auch ganz charmant, aber wirklich wichtig ist mir das ehrlich gesagt nicht unbedingt. Da achte ich mehr auf Design und Ausstattung. Und die Marke spielt auch eine gewisse Rolle. ;)

Neben den bereits existierenden Problemen wird das Ganze meiner Einschätzung nach noch durch KI verstärkt werden. Ich sehe da in Zukunft noch einen großen Stellenabbau, zumal der Kostendruck durch die zum Teil sehr hohen Gehälter, die hier in Deutschland in der Automobilbranche gezahlt werden, jetzt schon immens für die Unternehmen ist.
 
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Neben den bereits existierenden Problemen wird das Ganze meiner Einschätzung nach noch durch KI verstärkt werden. Ich sehe da in Zukunft noch einen großen Stellenabbau, zumal der Kostendruck durch die zum Teil sehr hohen Gehälter, die hier in Deutschland in der Automobilbranche gezahlt werden, jetzt schon immens für die Unternehmen ist.
NUR auf die Automobilbranche wird der weitere und noch viel drastischere Stellenabbau wenig(er) mitz KI zu tun haben, sondern mit deutsche Verbrennermanie.
Man hat schlicht 10-15 Jahre e-Automotive verpennt, weil man glaubte deutsche Verbrennerautos seien der Nabel der Welt.

Und China ist mit Vollgas in die Lücke rein!

Wir das Land der Diesel-Dieters hat sich exakt dieses Grab SELBST geschaufelt. Denn die Welt wartet nicht darauf, dass Diesel-Dieter aufwacht.
 
Deutsche Autos sind immer der Nabel der Welt und das Maß aller Dinge. Alles andere ist doch … pff.

Ironie OFF
 
Dann soll der Diesel-Dieter halt weiterhin Diesel kaufen. Ist doch ganz einfach. :innocent:

Und wenn hier die staatlichen Subventionen ähnlich wären, wie in China, hätten wir auch eine andere Situation. Aber das kann sich Europa im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen nicht leisten. Die Erfahrungen mit der Solarzellen- und Akkuentwicklung zeigen das doch. Man war zum Teil gut dabei und dann kam die China-Keule.

China konnte einfach enorm viel Geld anhäufen, weil sie die Werkbank der Welt waren. Sie haben extrem billig produziert und anfänglich nur Ideen kopiert ohne eigene Entwicklungen. Das kam dann erst später als man genügend Geld zusammen hatte. Hinzu kommt, das China komplett anders regiert wird. Da kümmert man sich vielfach nicht um Arbeitrechte. Und auch der Umweltschutz spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wenn wir das hier auch so umsetzen, haben wir wieder eine Chance. Will hier nur so gut wie niemand.
 
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Ich finde eher, die Ölindustrie hat sich die letzten Jahre auffällig bedeckt gehalten. Oder ist mir da was entgangen?

Es ist ja auch nicht so, dass der Stellenabbau der Automobilindustrie in Deutschland nur dadurch bedingt ist, dass kein Geschäft da wäre. Vielfach geht es darum, die in Deutschland gestrichenen Stellen in anderen Ländern mit für die Unternehmen deutlich günstigeren Gehaltsstrukturen und Arbeitsrechten wieder aufzubauen, um wettberwerbsfähig zu bleiben.
 
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Die deutsche Autoindustrie hat lange gepennt und ist spät in dem Markt der E-Autos mit dazu noch unattraktiven Modellen eingestiegen. Gerade VW hat sich lange nichts einfallen lassen und erst mit der ID-Reihe reagiert. Mercedes meint man müsse nur noch Autos in der Luxusklasse bauen und fällt damit voll auf die Nase. Die letzte A-Klasse sah gut aus und hat sich gut verkauft, wieso man meint das nicht elektrisch antreiben zu wollen, bzw. gar nicht mehr anzubieten, verstehe ich absolut nicht.
BYD wird bald die Feststoff Akkus in Serie anbieten, da sollten die Deutschen möglichst schnell nachziehen. Man sollte bei aufladen nicht viel mehr Zeit verplempern als beim Tanken, sonst nervt es. Jedenfalls wenn man eine längere Strecke zu fahren hat, im Nahverkehr finde ich nichts besseres als ein E-Auto.

Ich finde eher, die Ölindustrie hat sich die letzten Jahre auffällig bedeckt gehalten. Oder ist mir da was entgangen?

Es ist ja auch nicht so, dass der Stellenabbau der Automobilindustrie in Deutschland nur dadurch bedingt ist, dass kein Geschäft da wäre. Vielfach geht es darum, die in Deutschland gestrichenen Stellen in anderen Ländern mit für die Unternehmen deutlich günstigeren Gehaltsstrukturen und Arbeitsrechten wieder aufzubauen, um wettberwerbsfähig zu bleiben.
Bei Elektroautos werden viel weniger Teile benötigt, das geht zu Lasten der Zulieferer.
 
Der deutsche Arbeiter hat doch seine zukünftige Arbeitslosigkeit selber gewählt 🤷‍♂️

Wir ernten, was wir säen…
 
Diese Form der Akkus sind auch bei Mercedes schon ein paar Jahre ein Thema. Nur hat man es klassisch deutsch gemacht bisher.

Im Bereich Business hat man in Deutschland auf breiter Ebene noch nicht mitbekommen, das nicht die starken die schwachen fressen sondern die schnellen die langsamen.
 
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Mercedes meint man müsse nur noch Autos in der Luxusklasse bauen und fällt damit voll auf die Nase.

Das Gegenteil ist der Fall. Gerade die Luxusmodelle haben Mercedes ein gutes Stück weit die Umsätze und Gewinne gesichert.

Bei Elektroautos werden viel weniger Teile benötigt, das geht zu Lasten der Zulieferer.

Was den Antriebsstrang vom Motor bis zum Getriebe angeht, ja. Aber es gibt auch Entwicklungen, wie z.B. die E-Achse. Und auch im HVAC-Bereich gibt es im Rahmen der E-Mobilität neue Herausforderungen. Zudem verlagern sich viele Zulieferer auf das Charging And Energy Management in Verbindung mit der lokalen Ladeinfrastruktur im Haus. Und dann gibt es noch den Sektor autonomes Fahren und Parken sowie die Kombiinstrumente und Software. Was das Thema Software angeht, ist ja kürzlich VW mit seiner Tochter CARIAD etwas auf die Nase gefallen.

Mahle setzt übrigens wieder vermehrt auf den Verbrenner.

Ich arbeite auch bei einem Deutschen Zulieferer und muss noch mindestens 8 Jahre durchhalten, bis ich mit 65 nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen kann (zumindest nach derzeitigem Stand). Eigentlich muss ich bis 67 arbeiten. Ich bin mal gespannt, ob ich so lange durchhalte. An mir soll's nicht liegen. 2027 bin ich 25 Jahre im Unternehmen und werde 60 Jahre alt. Aktuell ist die Lage alles andere als rosig.
 
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@dtp Ich lese das hier anders.
Am stärksten war der Rückgang auf dem wichtigsten Markt China mit 19 Prozent. Dort tobt ein harter Konkurrenzkampf bei Elektroautos, wo Mercedes im Kompaktsegment noch nichts zu bieten hat. Luxuswaren aller Art finden kaum noch Abnehmer wegen der Konjunkturflaute.
 
Ich würde ja auf ein e-Auto umsteigen, aber bisher gibt es da kein wirklich tolles Angebot für Familien. Die "Van-Klasse" fehlt halt komplett und selbst der ID7 ist hinten eher eng wie ein Passat.
Also weiter warten.
 
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Es war aber so, dass Mercedes in den vergangenen Jahren insbesondere mit den Luxusfahrzeugen gute Geschäfte gemacht hat. Dass es aktuell nicht so ist, hat ja auch andere im Artikel genannte Gründe, wie die hohen Zölle und die auch in China schwächelnde Konjunktur.