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Apple TV+ nur noch 3 Monate kostenlos

Andreas Vogel

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Andreas Vogel
Käufer von Apple Hardware konnten sich bisher auf ein Jahr kostenloses Apple TV+ freuen. Ab Juli verkürzt Apple dies aus drei Monate.



War Apple TV+ für viele Nutzer seit dem Start 2019 bis heute immer kostenlos, so ändert sich dies ab dem 1. Juli. Einerseits wird es offensichtlich keine Verlängerung des Gratisabos geben, andererseits wird die Dreingabe "1 Jahr kostenlos" auf drei Monate verkürzt.
Monatlich 4,99 Euro


Wer also aus der Vergangenheit ein kostenloses Abo hat und ab 1. Juli weiterhin Apple TV+ nutzen will, muss zahlen. 4,99 Euro werden monatlich fällig, wenn man die Paketlösung Apple One außer Acht läßt.

Mittlerweile ist zwar Apples Film- und Serienportfolio auf rund 80 Titel gewachen, aber viel ist das nicht. Eine Umfrage aus Ende 2020 ergab, dass 62% der Apple TV+ Nutzer das Abo einerseits kostenlos nutzten, dies aber auch nicht kostenpflichtig verlängern würden.

Wohin die Reise von Apple TV+ geht wird sich zeigen. Der Wettbewerb hat auf- und nachgerüstet und das Pflänzchen Apple TV+ ist zwar bunt, erlesen und hochwertig, aber auch sehr überschaubar.

Via Appleinsider

Bildquelle Unsplash

Den Artikel im Magazin lesen.
 
Bei der ersten Abbuchung geht die Kündigung raus. Ich habe alles gesehen was ich gut finde und das war auch gut. Aber wofür soll ich jetzt 4,99 € ausgeben, ist ja nix mehr da zum Gucken.
 
Geht mir auch so, haben nur See gesehen. Wenn die 2. Staffel fertig ist wird wieder für einen Monat gebucht und dann wieder gecancelt.
 
Kannst auch 1 Tag vorher Kündigen, dann sparst dir die 4,99 auch 😉

Bei mir würde es sich am 28.7 verlängern, also wird am 27.7 gekündigt. Termin dafür ist im Kalender eingetragen.
Das stimmt, zumindest wenn es 100% sicher ist, das Apple die Kostenlos Phase nicht doch noch verlängert. Die hätten besser MGM gekauft, jetzt wird das wohl die nächsten 10 Jahre nichts mehr mit der Wettbewerbsfähigkeit. Die Eigenproduktionen kann man ja irgendwann an Disney verkaufen, bei Apple werden vermutlich zu wenige abonnieren um das ehrgeizige Modell zu tragen.
 
Bei der ersten Abbuchung geht die Kündigung raus. Ich habe alles gesehen was ich gut finde und das war auch gut. Aber wofür soll ich jetzt 4,99 € ausgeben, ist ja nix mehr da zum Gucken.
Naja wenn einem eine Staffel von den Serien gereicht hat, lohnt es sich wirklich nicht mehr.
 
Naja wenn einem eine Staffel von den Serien gereicht hat, lohnt es sich wirklich nicht mehr.
Bei der nächsten Staffel abonniert man halt wieder für 1 oder 2 Monate. Aber für ein Dauerabo reicht das Angebot nun mal leider nicht.
 
Bei der ersten Abbuchung geht die Kündigung raus.
Werde ich genauso machen.
Nur ein Tag vor der ersten Abbuchung.

Der Dienst ist mir zu unübersichtlich, das Angebot zu schwach, die Serien (ausser Teheran und MorningShow) nicht unser Ding.
Einzig - Bildquali ist gut.
Das reicht aber halt leider mal garnicht...
 
Hab da bisher nur the Morning Show und Ted Lasso gesehen. Sonst war ja gefühlt nix dabei. Irgendwelche absoluten Empfehlungen, die ich vor der Kündigung noch gesehen haben muss?
 
Hab da bisher nur the Morning Show und Ted Lasso gesehen. Sonst war ja gefühlt nix dabei. Irgendwelche absoluten Empfehlungen, die ich vor der Kündigung noch gesehen haben muss?
Nö. Egal wo man da rein schaut... alles von "ja, ganz nett" bis "passt schon". Hab bislang keine wirklichen Ausfälle aber auch keine "musst du gesehen haben" Inhalte gefunden.

Positiv: Produktionsniveau durchgängig hoch.
 
Moin!

Das größte Problem ist aus meiner Sicht der Umfang des Angebots. Wenn ich mir hingegen die Qualität anschaue, liegt für mich AppleTV+ deutlich vor den meisten Netflix-/Amazon-Produktionen. Ich finde sie bei AppleTV+ insgesamt DEUTLICH runder, ausgefeilter, detaillierter...

Und auch in der Postproduction gibt man sich IMHO deutlich mehr Mühe. Aktuelles Beispiel: "Army of the dead" von Netflix. Der Film geht mal schlappe 2:28 Std. Und warum? Weil sie entweder nur einen Praktikanten im Schnitt hatten oder das Geld gleich vollständig sparen wollten. Davon ab gibt es da unzählige, wirklich sinnfreie Story-Elemente etc. Alles Punkte, die ich bisher so bei keiner ATV+-Serie gesehen habe. Hier gibt es - gefühlt - ein deutlich größeres Element der gewollten Perfektion.
Dass bringt vielleicht ein wenig den größten Nachteil mit sich: Es gibt wohl keine ernsthaften "Ecken". Eine Serie wie "The Boys" wäre aus meiner Sicht wohl bei ATV+ undenkbar. Im Gegenteil: Wenn irgendwo noch eine einbeinige, schwarze Lesbe im Rollstuhl untergebracht werden muss, die einen indogenen Halbblinden jüdischer Abstimmung heiraten will... Zack, hat man einen Beitrag für "The morning show".

Meine Favoriten aktuell: Ted Lasso und Home before dark. Zudem haben sie ergänzend sowas wie Long way up/down/round im Angebot.
 
Aktuelles Beispiel: "Army of the dead" von Netflix. Der Film geht mal schlappe 2:28 Std. Und warum? Weil sie entweder nur einen Praktikanten im Schnitt hatten oder das Geld gleich vollständig sparen wollten.
Zack Snyder.

Das ist sein Film und er lässt sich da auch nicht rein reden. Unabhängig davon, ob dir oder mir das persönlich gefällt. Das nennt sich künstlerische Freiheit. Zack will diesen Film so, also wird er so produziert.

da braucht man jetzt keine Kritik an Netflix draus basteln.
Hier gibt es - gefühlt - ein deutlich größeres Element der gewollten Perfektion.
Kann man auch anders sehen. Apple mischt sich viel mehr ein. Was ja durchaus Grund für die Absage einiger Regisseure, Drehbuchautoren und Schauspieler war.

und könnte auch ein Grund sein, weshalb kein Inhalt so richtig kickt. Zu geplant. Zu rundgelutscht. Keine Überraschungen. Nichts um sich daran zu reiben.

Einfach als andere Perspektive.


PS: Netflix habe ich aktuell auch gekündigt, weil mich zu wenig interessiert hat.
 
Moin!

Zack Snyder.

Das ist sein Film und er lässt sich da auch nicht rein reden. Unabhängig davon, ob dir oder mir das persönlich gefällt. Das nennt sich künstlerische Freiheit. Zack will diesen Film so, also wird er so produziert.

da braucht man jetzt keine Kritik an Netflix draus basteln.

Ich bastle da keine Kritik draus, sondern ich nehme eine Produktion von/für Netflix als Beispiel, für das, was ich oben ausgeführt habe. Und so wie jeder Künstler die Freiheit hat, sein Werk zu gestalten, wie er es für richtig erachtet, hat auch jeder Konsument das Recht, seine Meinung dazu zu äußern. Ich habe nur keinen Anspruch darauf, dass Netflix als Auftraggeber, Zack Snyder als Regisseur oder sonst jemand darauf reagiert. Oder darauf, dass diese Meinung geteilt wird.

Es ist auch vollkommen unerheblich, ob du einen Film oder eine Serie nimmst. Die Beispiele sind vielzählig. Ich kann Netflix da sogar nachvollziehen: Sie brauchen eigenen Content, um sich von Dritten unabhängig zu machen. Entziehen ihnen nur ein paar wenige "der großen" die Lizenzen bzw. geben keine neue mehr raus, hätten sie sonst sehr schnell ein Problem, weil sie sonst irgendwann ohne Angebot da stehen würden.

Und es gibt ja durchaus auch gute, positive Beispiele, wie u.a. "Stranger Things" oder "Haus des Geldes". Schlimm wird es vor allem dann, wenn die Serie eigentlich ein (offensichtliches) Ende hatte und dann aufgrund des Erfolges doch zwangweise verlängert wird (das Problem gab es aber auch vor Netflix natürlich schon) oder wenn man einen guten Einstand mit einer ersten Staffel hatte, aber überhaupt kein darüber hinaus gehendes Konzept und sich dann eben nicht die Zeit dafür nimmt, dieses im Detail auszuarbeiten. Beispiele hierfür u.a.: Lupin oder "Designated Survivor".

Netflix hat zig Serien in den letzten Jahren produzieren lassen:

Und vielen merkst du an, dass man sich eben NICHT einfach noch mal mehrere Wochen oder Monate Zeit genommen hat, um später noch Details auszuarbeiten. Unabhängig davon, ob nun ein Zack S. mitgewirkt hat oder nicht.
 
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