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iOS 12: Weitere Details zum neuen Credo "Softwarequalität"

Martin Wendel

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iOS 12: Weitere Details zum neuen Credo "Softwarequalität"
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Als "schlechte Woche" bezeichnete Apple-Marketingchef Phil Schiller eine Reihe an Softwareproblemen in den Betriebssystemen von Apple. Dass da wohl doch etwas mehr dahintersteckt, dürfte dem geneigten Leser nicht unbekannt sein. Bereits vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Apple mit den nächsten Betriebssystemen den Fokus nun auf die Softwarequalität legen möchte und weniger neue Funktionen vorstellen will. Dies gilt auch für macOS, nun sind aber erstmal nähere Details zu den Plänen für iOS 12 aufgetaucht.
Zwei Ziele


Demnach verfolgt Apple mit seinem neuen Ansatz zwei Ziele: Die Verbesserung der Softwarequalität insgesamt, sowie die rechtzeitige Veröffentlichung angekündigter iOS-Funktionen. In beiden Bereichen kam es vor allem in jüngster Vergangenheit zu argen Problemen: Schwerwiegende Sicherheitslücken, Fehler in Release-Versionen, zurückgezogene Updates, Verspätung bereits angekündigter Funktionen. Damit soll nun Schluss sein. Insider bezeichnen den neuen Ansatz als "bedeutendes Umdenken" in der Softwareentwicklung von Apple.
Strikter Zeitplan


Bislang war das Ziel, möglichst viele, bahnbrechende Funktionen mit den jährlichen Software-Releases einzuführen. Man wollte die Kunden beeindrucken und gleichzeitig die Konkurrenz 'alt' aussehen lassen, heißt es in dem Insiderbericht. Dies führte jedoch zu einer irrsinnigen Belastung für Craig Federighi und sein Entwicklerteam. "Zwangsläufig verspäten sich manche Dinge, weil der Aufwand unterschätzt wurde. Andere Dinge müssen gestrichen werden, andere werden übereilt veröffentlicht", wird ein Insider zitiert.
iOS 12, Codename "Peace"


Mit iOS 12, das angeblich den Codenamen "Peace" (also "Friede") trägt, soll sich das nun ändern. Die Entwickler sollen mehr Zeit erhalten, um an neuen Funktionen zu arbeiten und Verbesserungen unter der Haube vorzunehmen. Es soll keine lange Liste mehr an neuen Funktionen geben, die rasch umgesetzt werden müssen, um sie im großen, jährlichen iOS-Update unterzubringen. Apple will nun darauf achten, dass Funktionen auch zuverlässig und wie beworben laufen. Vorbei ist die Zeit der Updates, die alles auf den Kopf stellen.
Viele Funktionen aufgeschoben


Denn Beginn dieser Bemühungen markiert demnach iOS 12, das – sollte es nicht auch am Veröffentlichungsrhythmus massive Änderungen geben – für Herbst 2018 erwartet wird. Einige neue Funktionen sollen nun bereits verschoben worden sein. Betroffen sind demnach Neuerungen in den Bereichen Homescreen, CarPlay, Mail- und Fotos-App sowie neue Features für das iPad. Überhaupt soll es wichtige iPad-spezifische Funktionen, darunter Verbesserungen bei der Splitscreen-Funktion – erst 2019 erscheinen.
Ein paar Features bleiben aber doch


So ganz ohne neue Funktionen wird aber auch iOS 12 freilich nicht auskommen. Geplant ist demnach eine Unterstützung von Animoji während FaceTime-Videotelefonaten, eine verbesserte Integration von Siri in die iPhone-Suche, Neuerungen beim "Nicht stören"-Modus, ein neues Design für die implementierte Aktien-App und ein Multiplayer-Modus für Augmented-Reality-Spiele.

Via 9to5Mac
 
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Hört sich doch vernünftig an.

OT:
Warum fehlen bei mir über jeder Überschrift die Absätze? Ist da bei anderen auch keine Leerzeile vorhanden? Kenne die News-Artikel nur so. Sieht echt doof aus.
 
OT:
Warum fehlen bei mir über jeder Überschrift die Absätze? Ist da bei anderen auch keine Leerzeile vorhanden? Kenne die News-Artikel nur so. Sieht echt doof aus.
Das passiert leider durch die "Brücke" zwischen WordPress-Magazin auf der Startseite und der Übernahme der Artikel ins Forum.
 
...ah, immer dieses Wettrüsten... "höher, schneller, weiter"... bis zum Absturz
Finde die Entscheidung -wieder- Qualität in den Fokus zu nehmen, nicht nur richtig sondern auch nötig.
In Summe hat iOS alle nötigen Funktionen, was fehlt ist der Feinschliff, wenn der mit iOS 12 kommt... PRIMA
Featureitis macht das Userinterface immer unübersichtlicher, nicht jedoch intuitiver... und intuitive Bedienung (war)/ist doch eigentlich der Vorteil ggü. Android... der zuletzt (fast) verspielt wurde
 
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die sollen mich in Ruhe lassen - diese ganzen absichtlich gestreuten Gerüchte... war schon bei El Capitan so und bei Sierra hatte man es auch behauptet. Bei High Sierra hatte man es dann schon wieder behauptet ... und dann hat man APFS eingebaut... langsam bekomme ich die Krätze. Wird eigentlich nur von der Unfähigkeit anderer Teile derselben Industrie getoppt, aus diesem Gepfusche irgendeine Art von Wettbewerbsvorteil zu ziehen - ich kann jedenfalls mit dem Microsoftschen "von-hinten-durch-die-Brust-und-etliche-Schleifen-ins-Auge" nichts mehr anfangen. Man könnte daraus wiederum ziehen, dass da eben kein Wettbewerb mehr ist und sowohl Redmond wie Cupertino ihre Scherflein gesichert sehen und daran auch nichts ändern möchten.

Ich glaube es erst, wenn Steve höchstpersönlich wieder auf der Bühne steht und "one more thing... 0 new features!" sagt.
 
Was spricht eigentlich dagegen, neue Funktionen auch mal mittendrin zu bringen, halt wenn sie fertig sind? Muss doch nicht jedesmal gleich einen Sprung bei der Versionsnummer vor dem Komma geben. Und angekündigt wird es, wenn man fast fertig ist.
 
Ein totales Armutszeugnis. Per Ansage eingeschlafen. So eine Meldung würde bei jeder "normalen" Firma zum Absturz des Aktienkurses führen. Bei Apple, Tesla - gibt es noch mehr Firmen mit Narrenfreiheit? - wird so etwas noch gefeiert.
 
Das ist jetzt das wievielte Versprechen in Folge, dass sie sich wieder auf Qualität konzentrieren wollen?


An der Homescreen Optik könnten sie meinetwegen trotzdem endlich mal drehen. Die 10 Jahre ohne Veränderung haben iOS optisch nicht gut getan.
 
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Schmall, intuitiv und schnell... also, das IOS soll wenig Speicherplatz verbrauchen, bedienung soll einfach sein und es soll läufen wie am Schürchen.... iOS bietet eigentlich eh schon alles was man braucht! Einzig wirkliche verbessung wäre wenn man mehrere Fotos oder Videos im Mail anhängen könnte, ohne vorher die Bilder via der Copy/Paste funktion zu selektieren!
Sonst bin ich mal gespannt was iOS 12 bieten wird!
 
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An iOS ist schon lange nichts mehr "intuitiv". Das ist eine Lebenslüge von uns Apple Nutzern.

Oder was soll daran "intuitiv" sein, aus der Kamera-App in die Settings-App zu springen, dann drei Seiten nach unten zu scrollen, dort auf "Kamera" zu gehen um dann DORT Auflösung und Aufnahmegeschwindigkeit zu ändern? Gar nichts.
 
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An iOS ist schon lange nichts mehr "intuitiv". Das ist eine Lebenslüge von uns Apple Nutzern.

Oder was soll daran "intuitiv" sein, aus der Kamera-App in die Settings-App zu springen, dann drei Seiten nach unten zu scrollen, dort auf "Kamera" zu gehen um dann DORT Auflösung und Aufnahmegeschwindigkeit zu ändern? Gar nichts.

Habe nicht behauptet iOS sei intuitiv... es sollte es wieder werden! Wobei, manche Dingen sollte man einfach akzeptieren... es gibt immer für den einen den perfekten Lösung, ist für wer andere genau das Gegenteil!
 
Prinzipiell ist eine solche Meldung definitiv besser wie "150 neue Emojis". Wenn Apple tatsächlich Softwarequalität liefert, dann ist das alles, was ich mir für das Smartphone wünschen könnte. Neue Features braucht diese Sparte schon seit Jahren nicht mehr.

Dann bitte dasselbe für macOS. Das letzte Mal, als Apple das versprochen und auch wirklich durchgesetzt hatte, war bei 10.6 Snow Leopard.
 
Intuitiv nein. Aber Einstellungen suche ich doch immer zuerst in den Einstellungen, oder?
Und Appeinstellungen suchen die meisten erstmal in der App. Intuitiv eben.

An deiner Kamera stellst du ja auch alles direkt ein. Und gehst nicht zurück zum Rucksack, nimmst ein anderes Gerät und stellst damit dann die Kamera ein, die du gerade in der Hand hattest.

Solche Sachen wie das Grid müssen eigentlich direkt in der App ein und aus geknipst werden können.
 
Du bist Minderheit. Die "meisten" User wissen, dass Einstellungen in Einstellungen vorgenommen werden.

Es ist ja nicht einmal konsequent umgesetzt. Ich habe die Einstellungen zum Fotografieren verteilt in der Fotoapp und in der Einstellungsapp. Intuitiv geht wirklich anders. Intuitiv heißt, wenn man als absoluter Anfänger blind etwas einstellen will und das sofort hinbekommt, ohne das Gerät vorher je bedient zu haben. Und jetzt drücke mal das iPhone deiner Uroma in die Hand, mache die Fotoapp auf und sage ihr, sie soll XYZ mal einstellen.