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US-Gesetzentwurf gegen verklebte Akkus

Jan Gruber

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US-Gesetzentwurf gegen verklebte Akkus
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Ein neuer Gesetzentwurf in den USA könnte für einen erheblichen Schwenk bei Smartphones führen. In Washington wird derzeit ein Verbot für verklebte Akkus in Elektronikgeräten diskutiert. Ein Mitgrund dürfte Apples aktuelles Akkuproblem und das damit verbundene Austauschprogramm sein.

Würde ein derartiges Gesetz wirklich kommen, würde sich die Reparierbarkeit von Geräten erheblich erhöhen. Dies ist auch ein erklärtes Ziel des neuen Gesetzes. Zudem werden Diagnosen nachvollziehbarer und auch Drittanbieter können Reparaturen vornehmen. Viele Konzerne lobbyieren bereits gegen den Entwurf, sie argumentieren mit steigenden Sicherheitsmängeln und Cyberkriminalität.
Gesetzentwurf macht manche Designs unmöglich


Was anfangs nach einem guten Plan klingt, würde letztlich aber viele Gerätedesigns nachhaltig verändern und gewisse Designs oder gar komplette Gerätekategorien undenkbar machen. Während ein iPhone 8 wahrscheinlich dicker werden würde, wird es beim iPhone X mit dem L-förmigen Akku bereits deutlich schwerer. Denken wir einen Schritt weiter: AirPods mit einem wechselbaren Akku wären aus aktueller Sicht undenkbar.

Via Motherboard
 
Wieso würde ein L-förmiger Akku dies erschweren?
 
Wieso werden Airpods mit wechselbarem Akku undenkbar?

Der unschöne Antennenwurmfortsatz kann doch durchaus ein an/abschraubbarer Akku sein
 
Und denkt man noch einen Schritt weiter, tauschen die Leute in Zukunft ihre Akkus wieder selbst aus, vermasseln es durch einen Kurzschluss oder so, dann werden wieder mehr Geräte verkauft und mehr Müll produziert.
Oder denke ich zu weit? :-P
 
Gleiches sollte für einlaminierte Displays gelten. Die Frontscheibe mit Kontakt zum User sollte wechselbar sein. Das war ja einmal so und war auch richtig so! Die Geräte müssen nicht immer dünner werden. Es geht hier auch um Nachhaltigkeit, ein Displaybruch sollte nicht dazu führen gleich das elektronische Display tauschen zu müssen!! Und zu den AirPods (die übrigens meiner Meinung nach abgesehen von den Obsoleszenzakkus die beste Hardware Apples in den letzen Jahren sind. Da ist das Apple-feeling wieder da. Klanglich nach Neutralitätsmaßstab und selbst nach Studiomaßstab gesehen - ich kenne da einige Pro Leute diverser Tonstudios die das auch so sehen - um Welten besser als die bassübertriebenen Beats! Und sogar besser als manche teureren was Auflösung angeht...), logisch geht das mit Tauschakkus man muss nur wollen. Geht ja sogar bei Hörgeräten die viel kleiner sind!
 
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Die Akkus jetzt haben keinerlei Schutz und Gehäuse und auch keinerlei "Spiel" bzw. Platz für Tausch im Gehäuse. Offenbar ist so ein Tausch mit den aktuellen Komponenten nicht so trivial, siehe Rauchentwicklung in diversen Apple Stores.

Wenn das für Menschen tauschbar sein soll wird auf jeden Fall alles wieder deutlich dicker und so manches ausgefallene Design ist dann nicht mehr drinnen.
 
Unbedingt umsetzen! Genialer Gesetzesentwurf, ein guter Anfang.

Für mich zwingender nächster Schritt: Das Recht auf Reparierbarkeit. Verbot von verklebten Gehäusen, fest verlöteten Komponenten wie SSD und RAM.

Falls es soweit kommt, denke ich wieder über den Kauf eines MacBook Pro nach.
 
Stimmt schon das nicht alle Geräte immer dünner werden müssen und ich hab erst letzte Woche zwei alte Macs zerlegt - bei manchen Geräten folgt aber das Design eben sehr wohl der Funktion. Ich würde das Gesetz bei Smartphones und Notebooks durchaus begrüßen, bei meinen Bluetooth Kopfhörern inkl. AirPods als auch der Apple Watch würde ich das aber nicht unbedingt wollen.
 
Man sollte alles solide mit Inbusschrauben nicht kleiner als M6 verschrauben.
Der Akku sollte auch deutlich Leistungsstärker werden, damit Laufzeiten >3 Monate kein Problem darstellen.
Des weiteren sollte man Schubkarren mit den Geräten ausliefern um den Transport zu erleichtern.
Absolute Win-Win Situation.
Die Schraubenindustrie und die Schubkarrenindustrie werden einen gewaltigen Boom erleben!
Ich denke ich werde mal nachfragen ob wir vielleicht einen fähigen Wirtschaftsminister brauchen...
 
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Hm, geht es da nur um den Kleber, oder möchte man den Akku ohne Werkzeug wechselbar haben?
Letzteres wäre genial. Und ich bin sicher, dass auch Apple gute Lösungen für das iPhone oder die Airpods entwickeln kann.
Ich unterstelle, dass sie es nur nicht wollen. Daher begrüße ich den Schritt des Gesetzgebers und hoffe, dass die EU dem Beispiel folgt.
 
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Und denkt man noch einen Schritt weiter, tauschen die Leute in Zukunft ihre Akkus wieder selbst aus, vermasseln es durch einen Kurzschluss oder so, dann werden wieder mehr Geräte verkauft und mehr Müll produziert.
Oder denke ich zu weit? :p

Weil ja auch in den Jahrzehnten, als Akkus noch durch den Nutzer ohne Probleme tauschbar waren, reihenweise Geräte zerstört wurden ...
 
Weil ja auch in den Jahrzehnten, als Akkus noch durch den Nutzer ohne Probleme tauschbar waren, reihenweise Geräte zerstört wurden ...

naja, so ganz Unrecht hat @Blade ja nicht, denn auszuschließen ist es ja nicht, dass solche Dinge (auch öfters) passiert sind bzw. passieren werden.
Aber ich möchte für meinen Teil darauf hinweisen, dass ein einfacher Akkutausch, den ich definitiv befürworte, durchaus Folgefragen eröffnet, insbesondere, wenn das Gerät während der Garantiezeit geöffnet wird und kaum nachzuvollziehen ist, wie geschickt derjenige Tauscher denn war...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war alles Jahrzehnte kein Problem und scheinbar auch nicht, wenn es in der Garantiezeit passiert ist. Es wird so gemacht, als wär es etwas völlig neues.
 
ja stimmt, was völlig neues ist es natürlich nicht, aber ich denke, dass das Geräteinnere wesentlich komplexer ist, als noch vor Jahren...
 
ja stimmt, was völlig neues ist es natürlich nicht, aber ich denke, dass das Geräteinnere wesentlich komplexer ist, als noch vor Jahren...
Es ist ja nicht gerade so, dass man das Logicboard oder andere Bauteile offen vor sich liegen hätte.

Oder siehst du die Platine in deinem DECT Telefon, wenn du die Akkus tauschst? Oder hast du bis zum Galaxy S5 oder einem LG G3 oder G4 die Technik gesehen? MacBooks hast du auch nicht aufgeschraubt und am Mainboard herumgetummelt wenn du einen neuen Akku gekauft hast.

Es gäbe ein Fach für den Akku und gut.
 
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Wieso werden Airpods mit wechselbarem Akku undenkbar?

Der unschöne Antennenwurmfortsatz kann doch durchaus ein an/abschraubbarer Akku sein

Dann wären die deutlich größer und das Gejammer um das unschöne Design wäre noch größer...
 
Ich denke, für Minigeräte wie AirPods würde sich eine Lösung finden ohne einen solchen, sehr sinnvollen, Ansatz für Smartphones und Notebooks zu gefährden ;)