Doch
Ja. Ich schaue zB kaum noch normales Fernsehen.
Beides Ja.
Sowohl als auch.
Jetzt sieht das hier ziemlich dämlich aus, weil meine Bezüge aus dem Beitrag fehlen.
Aber für die kurzen und knappen Antworten, die ja recht bestimmend klingen, hätte ich dann doch gerne mal Zahlen.
Ich glaube das nämlich kein Stück.
Musikstreaming ersetzt definitiv keine eigene Musiksammlung, da man sich nicht im Besitz der Lieder befindet und somit keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit im Rahmen des Streaming hat. Genauso wenig, wie man Einfluss auf das Angebot von Netflix und Co. hat.
Die einzige für mich nachvollziehbare negative Wirkung auf die Musikindustrie, welche Musikstreaming haben kann ist, dass man nun nicht mehr genötigt wird, ein Album zu kaufen, was man eventuell früher getan hätte um dann festzustellen, dass es ein Reinfall war. Aber daran hat sich letztlich jede Branche zu orientieren, denn was keinen allgemeinen Geschmack findet, wird woanders auch nicht gekauft. Der Mist kann also schon mal selektiv behandelt werden, wenn man sich als Konsument nicht einfach blind und taub alles reinzieht, was als "NEU" gekennzeichnet ist.
Für mich persönlich hat es sogar den Effekt, dass ich nun ein größeres Spektrum als die mehr als "übergeförderten" Playlists der Radiosender zur Verfügung habe, und nicht immer das gleiche Geleier über den Äther dudelt.
Nach 50 mal Uptown Funk am Tag auf nur einem Sender, wird dieses Lied einfach nicht besser und selbst wenn man es mögen würde.....welchen Grund hat es bei dieser Überberieselung dieses Lied überhaupt noch zu kaufen?
Solange ich keine Zahlen habe, agiere ich hier aus meiner Einstellung heraus, mit der Gegenbehauptung, dass Musikstreaming nicht mehr oder weniger Verkäufe beeinflusst als es Radio eh schon immer getan hat.
Oh, wie haben nur die ganzen Künstler in den 70er und 80er Jahren überleben können, als man mit einem einfachen Druck auf die Tasten seines Radiorekorders Kassette für Kassette aufnehmen konnte und sich so auch den ein oder anderen Kauf hat sparen können.