• Wieder einmal haben uns unsere Apfeltalker tolle Fotos zur Abstimmung eingesandt. Welches ist Euer Favorit? Stimmt mit ab! Hier geht es zur Abstimmung --> Klick
  • Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick

Ein Apfel, zwei Bisse: Die datenhungrige Wolke

Martin Wendel

Redakteur & Moderator
AT Administration
AT Moderation
AT Redaktion
Registriert
06.04.08
Beiträge
45.644
Spätestens seit der iCloud, die – im Gegensatz zu den Vorgängern – in der Grundversion kostenlos ist, sollte es jedem Apple-Kunden klar sein: Die Daten der Zukunft liegen in der Cloud – zumindest wenn es rein nach Apple ginge. Ständige Verfügbarkeit und problemloses Synchronisieren zwischen verschiedenen Geräten sind schlagende Argumente, die sich nicht von der Hand weisen lassen. Gerade im Hinblick auf die in diesem Jahr aufgedeckten NSA-Abhöraffären bleibt bei vielen verständlicherweise aber ein fader Beigeschmack, wenn persönliche Daten in die Wolke geladen werden sollen oder durch Mavericks – will man im Apple-Ökosystem bleiben – quasi müssen. Unsere Redakteure Till Eckert und Dimitri Roschkowski kommentieren die aktuellen Ereignisse.[PRBREAK][/PRBREAK]

Ein-Apfel-zwei-Bisse.jpg​


Die Cloud vermeiden, weil meine Daten ausgespäht werden? Angebracht wäre es eher, Butter bei die Fische zu lassen.
von Till Eckert


Ja, Snowden tat einen großen Dienst, als er aussprach, was doch im Grunde genommen schon lange bekannt war. Mittlerweile dürfte aber auch der letzte Journalist davon überzeugt davon sein, dass breit gefächertes Fischen im Datenteich zwar nicht zum guten Ton gehört – wohl aber einfach dazu. Zum Internet nämlich. Dieses ungreifbare Ding da, das wir seit Jahrzehnten mit Informationen füttern. Vor allem freiwillig. Sogar im ganz großen Stil, und nicht erst seit man uns Facebook gegeben hat. Von Amazon bis Zalando kennt mittlerweile jeder beinahe alles von und über uns, das er benötigt, um uns mit gezielter Werbung vollmüllen zu können. Was früher heilig war – nämlich unsere Privatsphäre – ist es online wie offline schon lange nicht mehr, vor allem wenn man das auf die eigene Adresse und Haustelefonnummer herunterbrechen möchte. Einige beharren darauf, sie hätten sich selbst ja nicht ver-online-t und seien nicht betroffen. Dass dies auch ohne eigenes Zutun längst geschehen ist und unsere Daten beinahe frei zugänglich sind, das dürfte auch unsere Bundeskanzlerin kürzlich eher schmerzhaft zu spüren bekommen haben.

Wer aber trägt denn nun die Schuld an der Misere? Die Antwort ist so einfach, wie ernüchternd: Wir selbst. Wir nutzen das Internet als virtuellen Zweitwohnsitz und wundern uns, dass dies Werbegeier und Geheimdienste auf den Plan ruft – und unseren Hausstand von vorn bis hinten einsehen können. Natürlich ist das nicht angenehm, natürlich ist das wohl einfach falsch und die Schnüffler gehören zur Rechenschaft für ihre Gier gezogen. Aber, so abgedroschen diese Floskel auch sein mag, greift sie hier doch ganz besonders: Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich doch auch tatsächlich nicht in die Hose zu machen. Gesetze gibt es ja immer noch und Verdächtige sind keine Straftäter. Das grundlose Verdächtigen allerdings auch nicht, doch dieser Stein rollt schon seit dem kalten Krieg. Mittlerweile aber deutlich behäbiger, also gibt es doch wenig Grund zur Sorge. Und wenn die NSA meine neuste iTunes-Playlist interessiert, dann hoffe ich, sie feiern im Hauptquartier wenigstens eine ordentliche Party dazu.

Was nach der Erkenntnis kommt, dass unsere Daten längst nicht mehr nur unsere Daten sind, ist eine weitere: Das wir selbst wohl absolut nichts mehr daran ändern können, Anti-Spy-Abkommen hin oder her. Eben weil wir das Monster Internet gnadenlos unterschätzten und die größten Fehler schon früh begangen haben. Ich für meinen Teil versperre mich jedenfalls nicht vor der Datenwolke, denn andererseits bringt unsere Vernetzung vor allem einen großen Vorteil: Wir sehen uns. Und ja, wir sehen auch, dass man uns dabei zusieht. Ob uns das jetzt schmeckt oder nicht, diesen Drops werden wir wohl oder übel einfach lutschen müssen.


Meine Daten gehören mir, mir ganz alleine!
von Dimitri Roschkowski


Jeden Tag produzieren wir Unmengen von Daten mit unseren Computern, Handys oder Digitalkameras. Festplatten, USB-Sticks und Speicher(-Karten) haben sich in den letzten Jahren zu einer Art Erweiterung unseres Gehirns entwickelt. Diesen Speichermedien vertrauen wir Informationen an, die wir nicht einmal mit unseren besten Freunden teilen würden. Und das ist auch gut so. Allerdings haben diese Daten nichts in der Cloud zu suchen, am einem unbekannten Ort irgendwo auf unserem Planeten in einem Rechenzentrum mit unbekannten Richtlinien und Administratoren, die wir nicht persönlich kennen. Daten sind Vertrauenssache!

Wie unsicher Daten sind, die in einer Cloud gespeichert werde, zeigen die Enthüllungen von Edward Snowden. Angestellt bei dem IT-Unternehmens „Booz-Allen Hamilton“ hatte Snowden als Administrator den Zugriff auf geheime Daten. Und wenn selbst die NSA es nicht schafft, in einer Cloud-Ähnlichen Umgebung gespeicherte geheime Daten zu schützen, wie sieht es dann mit den „unwichtigen“ Daten des Privatmannes aus?

Nach Snowdens Enthüllungen müssen wir alle davon ausgehen, dass es von jeder Datei, die wir jemals durch das Internet geschickt haben, Kopien bei Organisationen mit drei oder vier (oder auch mehr) Buchstaben existieren – ordentlich zusammengestellt zu einem Profil. Bürger sind nicht mehr eine Masse, in der jeder einzelne anonym ist. Aber werden denn die Daten zu unserem Nutzen gesammelt?

„Ich habe doch nichts zu verbergen“ – diese generalisierte Aussage fällt immer wieder, wenn es um Überwachung der Bürger geht. Richtiger wäre aber wohl die Frage: „Ich habe doch nichts getan, wieso sollte ich überwacht werden?“ Und wenn Daten erst einmal erhoben und gespeichert sind, dann werden sie missbraucht – Geschehnisse aus der Vergangenheit zeigen das immer wieder.

Cloud-Dienste suggerieren uns, dass unser Leben angenehmer und einfacher wird, wenn wir sie nutzen. Mit kostenlosem Speicherplatz oder günstigen Konditionen locken sie uns und versprechen Datensicherheit bei maximalem Komfort - Wir haben weltweiten Zugriff auf unsere Dokumente, Fotos oder Termine. Der Preis dafür sind nicht die 9,99 Euro pro Monat – wir zahlen mit etwas viel wertvolleren, mit unseren Daten und damit auch mit unserer Freiheit. Ein großer ordentlich verschlüsselter USB-Stick kann ähnliches bei nur einem Bruchteil des Preises leisten.

Noch ist der Kampf gegen die Sammelwut und den Datenhunger der Wolke nicht verloren!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Interessanter Artikel

Ich habe seit Mavericks meine eigene Cloud (Synology - NAS) zuhause stehen und es läuft darauf alles was ich synchron haben möchte (Kalender, Adressen usw.) ganz wunderbar. Der Gedanke meine Daten jemandem anderen zu schicken gefällt mir einfach nicht, egal ob USA oder Deutschland.

Viele Grüße
Monaco
 
Die Wolke ist problematisch, wenn man alle Daten dort speichern soll. Für ausgewählte Dateien/Daten habe ich damit kein Problem.

Allerdings ist die iCloud für mich als echte Cloud nicht geeignet. Da möchte ich einfach ein gewohntes Dateisystem einrichten können. Aber darum geht es hier ja weniger...
 
Der Artikel ist sehr intressant. Mir gefällt lediglich der Gedanke nicht, dass ich mir einen Server einrichten muss, nur weil Apple die Funktion der Synchronisation von den Kontakten in iTunes weglässt. Kalender in der Cloud sind mir egal. Wen intressiert es ob ich einen termin mit abc in def habe. das kann man sich einrichten. Bei den Kontakten sieht das anders aus.

Das sind Daten die in der Cloud landen, von Aerzten, Mitrabeitern und weiss ich wem. Und die können sich nicht mal dagegen wehren. Möglicherweise bin ich bei wem schon in der Cloud. Und der Gedanke gefällt mir nicht besonders. Einen Sync. mit kabel oder über Wlan bevorzuge ich noch immer. Man sollte die Wahl haben und nicht einfach gezwungen werden.
 
Schön janusförmig dargestellt. Ich denke das Wichtigste ist die Wahlfreiheit!
Jeder kann aber keiner MUSS!
Genauso wie damals die EU Microsoft erklärt hat, momentchen mal, ihr müsst dem User eine Alternative zum Internet Explorer erlauben und auch direkt anbieten, sollte das auch auf die Klaut übertragen werden. Also die Möglichkeit, diese komplett auszuschalten oder nur in Teilen zu verwenden.
 
Das ist genau das was ich meine. Wenn jemand die Cloud nutzen will soll er, wer das nicht will sollte die Alternative haben. Immerhin mit den Kontakten. Und da ging Apple mit dem Zwang eindeutig zu weit.
 
Wenigstens auf die Argumente "ich habe ja nichts zu verbergen" und "es gibt ja trotzdem Gesetze" hätte man hier verzichten können. Macht wird von Menschen schon immer missbraucht und das was passiert läuft zu großen Teilen jenseits der durch Gesetze definierten Grenzen ab. Sicherlich muss einem bewusst sein, dass man überwacht wird - aber sich damit abzufinden ist nichts anderes als aufzugeben. Kann man ja machen, wirklich... man sollte es dann nur zugeben.
 
Genauso wie damals die EU Microsoft erklärt hat, momentchen mal, ihr müsst dem User eine Alternative zum Internet Explorer erlauben und auch direkt anbieten, sollte das auch auf die Klaut übertragen werden. Also die Möglichkeit, diese komplett auszuschalten oder nur in Teilen zu verwenden.

Geht doch. Den Regler um die Cloud zu verwenden legst du doch erst selber um beim einrichten deiner Accounts oder Ersteinrichtung deines Gerätes. Du kannst am Mac *jederzeit* in den Systemeinstellungen => iCloud die Haken bei Mail, Kontakte, Kalender, Erinnerungen etc wegmachen oder nur selektiv anschalten. Selbiges am iOS Device. Die jeweiligen Geräte funktionieren auch danach noch wunderbar :-)

Du hast halt ein tolles Feature weniger, nämlich den unkomplizierten Abgleich zwischen Stationären und mobilen Geräten. Apple bietet dir dazu eine (die ihrer Meinung nach unkomplizierteste) Lösung an. Wenn du die nicht willst, steht es dir frei dir eine andere Lösung zu suchen und diese zu verwenden. Apple unterbindet das ja nichtmal. Aber Apple ist auch nicht verpflichtet dir eine bequeme und eine weniger bequeme Lösung anzubieten. ;-) :innocent: Sie bieten halt das an was sie für das beste halten. Klingt hart, ist aber im Grunde genommen so.

Alternativen (OS X Server - was ja nur noch mehr oder weniger 'ne App ist, NAS, OwnCloud oder einen mini calserver) gibts ja genug.
 
;-)
Das ist mir schon klar dass das geht...vielen aber nicht. Und so laufen schnell Prozesse ab, die man eigentlich gar nicht will, bzw. nach her bedauert.
Der local sync via iTunes ist z.B. so ein ärgerliches Beispiel wo es nicht mehr so einfach geht.
 
@dakai: Und wie sychst du unter mavericks den kalender und die Kontakte? Zu dem Server sage ich mal nichts, das gibt es schon einiges im Forum wo man sehen kann was nur suboptimal ist.

Alternativen (OS X Server - was ja nur noch mehr oder weniger 'ne App ist, NAS, OwnCloud oder einen mini calserver) gibts ja genug.

Das sind keine Alternativen. Meiner Meinung nach.
 
Zwar ist die Synchronisation über die Mac und iOS Geräte sehr komfortabel.
Aber wenn Geheimdienste in Google rumschnüffeln können, dann auch in der iCloud.
Deshalb überlege ich mir vor jeden iWork Dokument, ob ich es verkraften könnte, wenn andere diese Informationen lesen.
 
Guter Artikel!
Die Leute heutzutage sind einfach faul geworden, zumindest die meisten was die Sache Speicherung von Daten angeht. Seien wir mal ehrlich, es ist doch viel bequemer wenn das geschossene iPhone Foto sofort via Fotostream automatisch auf den PC/Mac kommt. Und es ist auch viel bequemer die Daten einfach in einer Wolke über das Gerät zu speichern als es jedesmal mit iTunes zu synchronisieren.
Wenn es jemandem aber wichtig ist, dann wird er es nicht mit der Cloud machen. Im großen und ganzen finde ich, kommt es nur auf die Person selber an und seine letztendliche Entscheidung wie damit umgegangen wird.
 
Alles Kinderkram, wen interessiert denn direkt eine iTunes-Playlist oder die Einkaufsliste von Amazon? Viel schlimmer ist doch der Gedanke, dass von jedem komplexe Profile erstellt werden, mit dem Ziel "Auswüchse" im Keim zu ersticken. Ein ziemlich erschreckender Gedanke das so wunderbar auch ein Aufbegehren und Demonstrationen gegen unsere "demokratie..." *räusper*, äh, "kapitalistische" Regierung unterdrückt und im Vorfeld unterbunden werden können. Wir alle kennen dieses Stories von Hausdurchsuchungen auf Grund verdächtiger Suchanfragen und Interneteinträgen. Also sich hier nur Gedanken um seine intimen Urlaubsfotos zu machen ist schlichtweg lächerlich. Es geht um viel mehr und die Cloud ist nur ein kleiner Teil davon!
 
Alles Kinderkram, wen interessiert denn direkt eine iTunes-Playlist oder die Einkaufsliste von Amazon? Viel schlimmer ist doch der Gedanke, dass von jedem komplexe Profile erstellt werden, mit dem Ziel "Auswüchse" im Keim zu ersticken. Ein ziemlich erschreckender Gedanke das so wunderbar auch ein Aufbegehren und Demonstrationen gegen unsere "demokratie..." *räusper*, äh, "kapitalistische" Regierung unterdrückt und im Vorfeld unterbunden werden können. Wir alle kennen dieses Stories von Hausdurchsuchungen auf Grund verdächtiger Suchanfragen und Interneteinträgen. Also sich hier nur Gedanken um seine intimen Urlaubsfotos zu machen ist schlichtweg lächerlich. Es geht um viel mehr und die Cloud ist nur ein kleiner Teil davon!

Besser kann man es nicht ausdrücken! Punkt
 
Ich möchte nicht den Diskussionspunkt Datenschutz verschieben, aber allein schon der Punkt der "ständigen Verfügbarkeit" ist heutzutage wohl oder übel noch gelogen. Wenn ich meine Festplatte in der Tasche habe, ist das wesentlich besser gegeben - da hat nur Apple leider nichts von, deswegen werden sie da wohl nicht viel für tun, die Unterstützung dieser Vorgehensweise groß zu verbessern.
 
Befasst euch mal ein bisschen mit den Thema ADV = Auftragsdatenverarbeitung. In Deutschland ist jeder durch das Bundesdatenschutzgesetz geschützt. In einem anderen Land sind die Daten von Ausländern (deutsche ausserhalb von D) nicht geschützt und somit frei verwertbar. Ein Riesenmarkt.

Ganz nebenbei stellt sich bei einem Anbieter in D natürlich auch die Frage nach der Sicherheit. Der GAU ist nur eine Frage der Zeit, da unbegrenzte Sicherheit technisch nicht möglich ist. Es bleibt immer ein Restrisiko.

Von Datendiebstahl hört man hier und da immer wieder, obwohl jeder von sich behauptet, dass seine Server zu 100% sicher sind.

Was kann da weiterhelfen?

Entweder keine Daten rausgeben, oder das Profil mit möglichst vielen anderen und einem grossen Schuss Phantasie zu einem großen Brei vermuddeln, so dass am Ende keine Rückschlüsse mehr möglich sind...
 
Dazu kommt das Apple nicht nur die Kontakte und Termine in der Cloud haben wollen, sondern auch den Schlüsselbund den ich zum Glück unterbunden habe. Ich möchte gar nicht wissen wieviele beim Update auf Mavericks ihre gesammten Passwörter aus dem Schlüsselbund der iCloud anvertraut haben.
 
Ich seh das ganze locker...was kann im schlimmsten fall passieren ? Das Apple oder gar die NSA oder wer auch immer in mein Facebook geht und den ganzen Gossip aus meinem Facebook Chat mitließt ? Das sie erfahren wo ich grad rumrenne ? Wenn sie das wissen wollen kriegen sie das auch ohne Cloud raus soviel ist sicher.

Sollte ich jemals von einem Geheimdienst überwacht werden dann hab ich ganz andere Probleme als irgendwelche belanglosen Privatdaten die ich auf meinem iPhone oder meinem Mac habe.

Was ich viel schlimmer finde ist das dieser Snowden sich jetzt als Held aufspielt und sich in Russland von einem "Lupenreinen Demokraten" wie Putin aushalten lässt.


. Wir alle kennen dieses Stories von Hausdurchsuchungen auf Grund verdächtiger Suchanfragen und Interneteinträgen.

Nur weil es im Internet einfacher ist geistigen Dünnschiss (meistens Demokratiefeindlicher Art) zu verbreiten muss das noch lange nicht toleriert werden. Wenn man sich im Internet verdächtigt macht strafbare Handlungen zu planen oder dazu anzustiften muss das genauso verfolgt werden können wie als wenn man das auf dem Marktplatz tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant finde ich ja, dass wir einen Punkt erreicht haben, wo es beim Thema Datenschutz in erster Linie nur noch darum geht sich vor Marktforschern und Bundesbehörden zu schützen. "Echte" Kriminelle die es auf euer Konto abgesehen haben oder eure Firmendaten stehlen wollen scheinen heutzutage bei solchen Diskussionen total in den Hintergrund zu treten...
 
Also ich nutze die Wolke (Cloud) von Apple nicht weil dort das Amerikanische Recht drauf zugreift! Wenn überhaupt dann eventuell WÜRDE ich eine Cloud nutzen wo die Server in Deutschland liegen wie z.b von der Telekom! Aber ausländische Server wie Apple&Co sind mir echt zu unsicher!
Bis jetzt sichere ich meine Daten auf meiner Time Capsule bzw. an einer Festplatte die an meiner FritzBox 7390 angeschlossen ist und wo ich überall auf der Welt Zugriff auf meine Daten habe über (MyFritz) "auch verschlüsselt"! Also ich brauche keine Cloud in dem Sinne!