• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Hacker legt während ich surfe Gastzugang auf meinem Mac an? Schutz ?

Und woher nimmst du diese kühne Behauptung? Gibt es dazu in den USA eine rechtliche Grundlage, die so etwas vorsieht?
 
Wie kommst du darauf das die USA für irgend etwas eine rechtliche Grundlage brauchen? :-)

Her Google wird dir beim Suchbegriff "patriot act" sicher genug Ergebnisse liefern. Bitte aufmerksam lesen und den Mund nicht vor Erstaunen offen lassen sonst werden die Mandeln kalt. ;-)

edit: Ja, auch Apple hat den patriot act unterzeichnet!
 
Es gab mal diverse Würmer (Sasser etc.) die wirksam durche ine Firewall abgehalten werden konnten.
Jaja, die guten alten Zeiten, als man sich noch mit gerade mal einem, zwei oder auch mal drei Dutzend Hosts vernetzte, und solche Dinge wie das WWW noch nicht erfunden hatte...

BTW
Sasser.D und höher verbreitete sich über "ICMP echo request" - da hilft eine Firewall natürlich ausgesprochen viel. Hut ab vor so viel Heldenverehrung.

Also dass eine Firewall, insbesondere eine Router-Firewall oder generell eine Firewall unter Windows, Bullshit ist, das ist doch ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt...
Da lehne ich mich doch noch gerne etwas weiter raus:
Christopherus-Plaketten auf dem Autolenkrad helfen auch nichts.
Vitamin C Tabletten oder Unmengen von Zitronensaft bei Erkältungen ebenfalls nicht.
Und Antivirenprogramme erst recht nicht, die steigern die Verwundbarkeit des Systems nur noch weiter.

Wobei man hier schon mal zugeben muss... ...unter Windows...
Es mag sich ja noch nicht so ganz die Erkenntnis rumgesprochen haben, dass generell nur diejenigen IP-Ports eine Angriffsfläche bieten, hinter denen sich auch ein aktiver Dienst verbirgt der darauf lauscht.
Es wäre also -um als Beispiel beim erwähnten Sasser zu bleiben- nicht so sehr ratsam gewesen, den Port 445 durch das Aktivieren der Firewall umzuleiten, als vielmehr diesen Port gar nicht erst durch einen völlig überflüssigen Standarddienst überhaupt erst ansprechbar zu machen.
Merke: Wenn dir einer eine "Familienpackung" Kondome und als Werbegeschenk dazu einen Babyschnuller verkauft - stimmt irgendwas nicht - in mehrerlei Hinsicht.

Und noch was zum Nachgrübeln...
Eine Firewall ist auch nur ein weiteres vulnerables Softwarekonstrukt, das exakt genauso durch generelle Fehler im Compiler, im Linker oder durch durch schlechte Programmierung gefährdet ist wie jedes andere Stück Maschinencode auch. Die Absicht des Programmierers, der diesen Code erstellt hat, das Ziel das die Software eigentlich erfüllen sollte, ist für den nur am Erfolg interessierten Angreifer ziemlich irrelevant. Durch (nahezu) den gesamten Netzwerkstapel laufen potentiell gefährliche Pakete ohnehin immer, die Firewall ändert nur den letzten Zielpunkt der Datenreise durch die logischen Systemschichten, der wesentliche Weg dorthin bleibt der gleiche.
Das aktivieren einer Firewall gleicht also etwa dem Versuch, um ein Benzinlager herum eine Brandschutzwand aus Löschpapier zu errichten. Mehr ist das nicht bei genauerer Betrachtung. Intellektuelles Fast-Food für Wannabe-Nerds. Beruhigungsmittel für die Freunde der Kultur der allgegenwärtigen Warn- und Verbotsschilder.
http://images1.fanpop.com/images/photos/2500000/funny-signs-funny-pictures-2574411-400-300.jpg
 
Und woher nimmst du diese kühne Behauptung? Gibt es dazu in den USA eine rechtliche Grundlage, die so etwas vorsieht?

...ja, die gibt es scheints tatsächlich - kommerzielle, in den USA entwickelte Software muss angeblich unter bestimmten Voraussetzungen eine art "Hintertür" für Ermittlungsbehörden mit richterlichem Beschluß aufweisen. Zuletzt wurde dies bewiesen bei Blackberry - die NSA hat bestimmte Mail-Accounts "aufsperren" lassen, welche unter dringendem Terror-Verdacht standen. Nachdenklich stimmte dabei, dass zuerst wochenlang seitens Blackberry behauptet wurde, dass dies gar nicht möglich sei - und dann ging es wundersam doch! Das kam damals aber nur durch ein Leak, einen Informanten (welcher dies veröffentlichte) an die Öffentlichkeit.

Es ist durchaus anzunehmen, dass dies KEIN Einzelfall war...
 
Wie kommst du darauf das die USA für irgend etwas eine rechtliche Grundlage brauchen? :-)

Her Google wird dir beim Suchbegriff "patriot act" sicher genug Ergebnisse liefern. Bitte aufmerksam lesen und den Mund nicht vor Erstaunen offen lassen sonst werden die Mandeln kalt. ;-)

edit: Ja, auch Apple hat den patriot act unterzeichnet!

Äh, gerade eben dieser "patriot act" ist ja in den Staaten die gesetzliche Grundlage!?
 
Zuletzt wurde dies bewiesen bei Blackberry - die NSA hat bestimmte Mail-Accounts "aufsperren" lassen, welche unter dringendem Terror-Verdacht standen.

Ein Mail-Account, oder generell ein Account irgendeines "Dienstes", ist keine "entwickelte Software". ;)


@ Rastafari:

Also nehme ich mal an, du bist gänzlich ohne Firewall unterwegs, also auch ohne Firewall im Router?
 
Also nehme ich mal an, du bist gänzlich ohne Firewall unterwegs, also auch ohne Firewall im Router?
Nö. Die ist und bleibt ja da drin, egal ob ich sie will oder nicht. Also kann ich sie auch einschalten - auch wenn ich weiss, wie herzlich wenig das nutzt.

Jahrzehnte der Informatik und Firewalls sind allgegenwärtig... das hat schon seinen Grund.
Jo, richtig. Und der Grund ist genau diese Jahrzehnte alt. Und längst dahingeschieden, hat nur keiner dran gedacht, eine Traueranzeige aufzugeben.

Übrigens...
Jahrzehnte der Informatik und 16-bittige OpCodes, überlaufende Integers oder Pufferüberläufe sind allgegenwärtig... das hat schon seinen Grund ?
 
Also nehme ich mal an, du bist gänzlich ohne Firewall unterwegs, also auch ohne Firewall im Router?
Das was du als "Firewall im Router" bezeichnest ist nichts anderes als NAT (Network adress translation). Das hat zwar eine ähnliche Funktion, ist aber keine echte Hardware-Firewall. Das was NAT macht ist nichts anders als dass es die Adressen der angeschlossenen Clients von "außen" versteckt. Da sich aber die von den Routern verwendeten Adressbereiche immer sehr ähneln ist es relativ einfach die Clients mit ein bisschen ausprobieren zu finden.

MACaerer
 
Es gibt sehr wohl port/addressbasierte Firewalls in den allermeisten handelsüblichen Routern.
(Ich wüsste so aus dem Stegreif jetzt keinen ohne...)
Ist ja auch kein Wunder, da läuft ein mehr oder weniger standardmässig konfiguriertes Einfach-Linux oder -BSD drauf, und da gehört das schon ewig zur obligatorischen IP-Basiskonfiguration. Immer noch - wozu auch immer.
 
NAT schließt doch auch Ports. Wieso sollte ich sonst in meinem Router Portregeln konfigurieren können, die das wieder ändern?

@ Rastafari:

Jahrzehnte der Informatik und 16-bittige OpCodes, überlaufende Integers oder Pufferüberläufe sind allgegenwärtig... das hat schon seinen Grund ?

Um deinem Gedanken weiter zu folgen:
Der Grund hierfür ist vermutlich der, dass die Leute zu blöd sind. Ebenso wie die Firewall abzuschaffen.
 
Ein Mail-Account, oder generell ein Account irgendeines "Dienstes", ist keine "entwickelte Software". ;)

Selbstverständlich ist das BlackBerry OS eine Software in Kombination mit einem Mail-Dienst. Gerade weil sich BlackBerry über Jahre hinweg einen sehr guten Ruf eines hochverschlüsselten Mailsystems erwoben hat, ist dieses "Aufsperren" mit oder ohne rechtlicher Grundlage sehr diskussionswürdig - egal, ob es sich um eine klassische Software, oder einen Dienst handelt (im übrigen werden sogenannte Serverdienste als Rollen ebenfalls klassisch programmiert und sind oft nicht weniger komplex in deren Programmstruktur)
 
@ RainerW:

Es ging aber darum, ob in den USA entwickelte Software eine Hintertür hat. Und ein beliebiger Account, bestehend aus Benutzername und Passwort ist für mein Verständnis keine Software. Dass ein Server mit Software betrieben wird, über den dann der Account sozusagen gemanaged wird, ändert nichts an der Tatsache, was ein Account ist und bleibt. Ein Account ist ein Zugang und keine eigenständige Software.

Also kann ein Account auch keine per Gesetz "eingebaute" Hintertür haben. Der Betreiber des Dienstes kann zur Herausgabe der Zugangsdaten zum Account verpflichtet werden. Das ist aber nichts vorab festgelegtes, sondern geschieht im Nachhinein.

;)


// Edit:

Her Google wird dir beim Suchbegriff "patriot act" sicher genug Ergebnisse liefern. Bitte aufmerksam lesen und den Mund nicht vor Erstaunen offen lassen sonst werden die Mandeln kalt. ;-)

Das ist doch ein alter Hut.
 
Es sind doch überhaupt keine Gesetze erforderlich!

Mit dem "patriot act" verpflichten sich die Unternehmen freiwillig dazu!

Und um beim Beispiel Blackberry zu bleiben: Viele Geheimdienste der Welt (besonders im arabischen und asiatischen Raum) wollten Zugriff auf die Daten der BB-Accounts. Ansonsten wurde mir Abschaltung des BB-Dienstes in diesen Ländern gedroht. RIM ist natürlich eingeknickt und nun kann sich quasi jeder Geheimdienst bei den BB-Accounts frei bedienen.
 
Also bevor ich mir Gedanken mache, ob meine personenbezogenen Daten einem Geheimdienst zur Verfügung stehen, mache ich mir eher sorgen, dass bei den gefühlten 250 Accounts, die ich in den letzten 10 Jahren Internetnutzung irgendwo angelegt habe, nicht der ein oder andere Online-Shop dabei ist, dessen Datenbank in die Hände von Kriminellen gefallen ist.

Die eigentliche Gefahr ist doch die, dass die eigenen Daten missbräuchlich genutzt werden. Ich denke nicht, dass einem das durch PRISM o.ä. passieren wird. Eher durch sogenannte "Hacker" die auf fremde Rechnung shoppen gehen.
 
Wenn du deine Kreditkartendaten bei obskuren Unternehmen freiwillig angibst nützt dir eine Firewall Null komma nichts.....
 
@ Farafan:

Hallo?

Wie kommst du von einer Firewall zu Kreditkartendaten? Hälst du mich für so blöd? Oder stellst du dich nur blöd an?

Und was hat ein Online-Shop obskures an sich?


Um trotzdem mal was dazu zu sagen:

Fast alle Kreditkarten-Herausgeber haften zu 100% für Schaden, der durch Missbrauch entsteht. Eigentlich also das sicherste Zahlungsmittel im Netz. Anders als das eigene Bankkonto, bei dem nur eine Rücklastschrift möglich ist, die Probleme mit sich bringt.

Abgesehen davon sind Zahlungsinformationen nicht im Ansatz so sensibel wie Name, Adresse, Geburtsdatum usw. Aber wie und warum, das weißt du sicher, Farafan. Das muss man dir nicht sagen.


// Edit:

Ich sprach außerdem von PRISM etc. im Vergleich zu dem, was man selbst zu verantworten hat, in dem man Daten im Netz verwendet. Wie du da wieder zurück zum Thema Firewall kommst, ist mir schleierhaft.