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Gegen kostenlose Updates: Apple lässt Spenden zu

Daniel Hüfner

Martini
Registriert
11.01.11
Beiträge
654
Es ist ein bekanntes Problem: Viele Nutzer zahlen einmalig für eine App und erwarten kostenlose Updates bis zum Sankt Nimmerleinstag. Doch die Weiterentwicklung einer Anwendung kostet vor allem den Entwicklern Geld und Zeit. Viele klagen inzwischen über Finanzprobleme. Gerne würden sie Updates kostenpflichtig anbieten, doch weil Apple dies nicht zulässt, sind Programmierern häufig die Hände gebunden. Während kostenlose Updates stillschweigend hingenommen werden, ist das erneute zur Kasse bitten über nachträglich erstellte Universal-Apps unter Nutzern verpönt. Jetzt hat sich Apple offenbar einsichtig gezeigt – und lässt freiwillige Spenden zu.[PRBREAK][/PRBREAK]

Mit einem neuen Finanzierungsmodell rufen dieser Tage die Entwickler der Fitness-App iBody auf den Plan. Sie verteilen künftige Updates weiterhin kostenlos, haben ihrer Anwendung nun aber eine integrierte Spendenfunktion verpasst. Wahlweise kann die Arbeit der Entwickler mit 0,89 Euro, 2,69 Euro oder 5,49 Euro honoriert werden.

iBody-Update-Spende.pngWarum Apple diesen durchaus sinnvollen Vorstoß erst jetzt durchwinkte, ist schnell erklärt: Offenbar hatten die Entwickler zunächst versucht, die Nutzer über einen integrierten Flattr-Button für Spenden zu sensibilisieren. Das Problem: Transaktionen über den vor allem aus Blogs bekannten Micropayment-Dienst wären zwangsläufig an der Kasse des iPhone-Herstellers vorbei gewandert. Deshalb schlossen die Entwickler gemeinsam mit dem Unternehmen offensichtlich einen Kompromiss, der in Zukunft auch Apple an den Spenden beteiligt. Für gewöhnlich beansprucht Apple bei Verkäufen über den App Store rund 30 Prozent der Erlöse für sich.

via iTopNews
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, weil Apple nicht die Wohlfahrt, sondern ein profitorientiertes, börsennotiertes Unternehmen ist. Soll bei diesen Firmen ab und an vorkommen, dass sie versuchen, den Gewinn zu maximieren.
 
Sagt mal Fandroiden, könnt ihr nicht in den Android-Foren trollen?

Ist doch ein guter Schritt in die richtige Richtung.
 
Finde ich super.

Gerne noch mehr Möglichkeiten dieser Art. Weshalb es keine kostenpflichtigen Updates gibt erschließt sich mir nicht.

Alles ist besser als Apps mit Werbung zu überfrachten oder per Freemium Modell den Nutzer einzuschränken bzw. zu nerven.

Entwicklung kostet, und Arbeit soll entlohnt werden.
 
Man zahlt schon so viel an Apple. (Anschaffung von Geräten, Zubehör (alles extrem teuer)). Dann soll man auch unter anderem Apple auch noch spenden?
*Kopfschüttel*
 
Du hast anscheinend nicht verstanden, wem gespendet werden soll; es geht hier um Spenden an die Entwickler von Apps, die an sich kostenlos sind. Apple wollte verhindern, dass das Spenden für diese Entwickler über Flattr und damit außerhalb des Apple-Universums abläuft.
 
Finde ich super.

Gerne noch mehr Möglichkeiten dieser Art. Weshalb es keine kostenpflichtigen Updates gibt erschließt sich mir nicht.

Alles ist besser als Apps mit Werbung zu überfrachten oder per Freemium Modell den Nutzer einzuschränken bzw. zu nerven.

Entwicklung kostet, und Arbeit soll entlohnt werden.


Ja, aber bitte direkt an den Entwickler. Der Entwickler muss ja schon ein Haufen zahlen, dass er seine App in den AppStore uploaden darf
 
Ist doch eine gute Sache.. Die Entwickler müssen ja auch von etwas leben :)
dass Apple sich jetzt einsichtig zeigt, liegt ja auch daran, dass sie ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, logischerweise.
 
Du hast anscheinend nicht verstanden, wem gespendet werden soll; es geht hier um Spenden an die Entwickler von Apps, die an sich kostenlos sind. Apple wollte verhindern, dass das Spenden für diese Entwickler über Flattr und damit außerhalb des Apple-Universums abläuft.

Achso :-D
Apple kassiert die 30% nur bei ner verkauften App. Nicht beim Spenden?!
 
Dann habe ich dich falsch verstanden. An Apple wird ja nicht gespendet, das sind quasi Spendengebühren… ;)
 
Der Entwickler muss ja schon ein Haufen zahlen, dass er seine App in den AppStore uploaden darf
Außer den rund 100 USD/Jahr für den Dev-Account muss der Entwickler nichts zahlen, um Apps im App Store anbieten zu dürfen.
 
@Martin Genau das ist das Teure. Ich weiß, dass Microsoft für Windows phone genauso viel sehen will aber 50 € einmalig oder meinetwegen auch jährlich hätten dicke gereicht. Apple wird schon genug Geld in den Rachen geworfen.
 
Kostenpflichtige Updates bei großen Änderungen finde ich auch völlig in Ordnung, wenn die Entwickler davor nicht schon mehr Updates, mehr Level oder bestimmte Features versprochen haben.
Die iPad App. von iOutbank habe ich beispielweiße nur gekauft, weil ein iCloud Sync. angekündigt wurde, dass der dann in einer neuen, kostenpflichtigen App. kam, hat mich dann natürlich ziemlich enttäuscht.
 
Ja, aber bitte direkt an den Entwickler. Der Entwickler muss ja schon ein Haufen zahlen, dass er seine App in den AppStore uploaden darf

Naja, Apple soll ruhig die 30% davon kassieren. Das hosten der App, Serverkosten usw. läuft ja auch alles weiter und hört nicht nach dem Einstellen der App in den Store auf.
 
Außer den rund 100 USD/Jahr für den Dev-Account muss der Entwickler nichts zahlen, um Apps im App Store anbieten zu dürfen.


Zum Vergleich (vorweg: ich bin Apple UND Android Fan):
Bei Android zahlt man einmalig 20 Dollar für einen Entwickleraccount und dann darf man sooft und so lange man will seine Apps uploaden. Die Entwicklungsprograme laufen auch auf anderem Betriebssystemen (nicht wie bei Apple nur auf MacOS).
Wie gesagt. Ich finde Apple gut, aber von den Apps her nicht.
 
@Martin Genau das ist das Teure. Ich weiß, dass Microsoft für Windows phone genauso viel sehen will aber 50 € einmalig oder meinetwegen auch jährlich hätten dicke gereicht. Apple wird schon genug Geld in den Rachen geworfen.
99 USD sind rund 75 Euro. Wegen 25 Euro pro Jahr soll Apples Dev-Programm zu teuer sein?
 
@ Jajobe: Da ich kein Entwickler bin kann ich nicht beurteilen, was die Unterschiede zwischen den Developer-Programmen bei Apple und Android ist. Aber es wird ziemlich sicher nicht nur der Preis sein. Da gibt es aber sicher andere Leute, die sich mit dieser Materie eher auskennen als du und ich.
 
@ Jajobe: Da ich kein Entwickler bin kann ich nicht beurteilen, was die Unterschiede zwischen den Developer-Programmen bei Apple und Android ist. Aber es wird ziemlich sicher nicht nur der Preis sein. Da gibt es aber sicher andere Leute, die sich mit dieser Materie eher auskennen als du und ich.


Denkst DU :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D
 
Mit den kostenpflichtigen Updates muss ich Apple leider irgendwo Recht geben, dass das einfach negativ für den Kunden ist. Aber ich habe auch schon einen Kompromiss im Kopf: nur kostenpflichtige Mayor-Releases.
Updates sollten nur kostenpflichtig sein, um neue Funktionen mit zubringen, nicht für Bugfixes. Und für Funktionen sieht Apple IAP vor. Apple möchte, dass es so einfach wie möglich bleibt für den Kunden, auf dem aktuellsten Stand zu sein.
Abgesehen von möglichen Inkompatibilitäten, die durch kostenpflichtige Updates entstehen könnten:
Beispiel Messenger App: Mayor 2.0 Release benötigt andere API fü die Server, Entwickler müssten nun zwei APIs anbieten, weil sie die Leute ja nicht zwingen können, für das Update zu bezahlen. Die beiden APIs können womöglich nicht miteinander. Ergo könnten 1.9 Apps nicht mit 2.0 Apps chatten, was Apple vermeiden möchte.

Es sieht alles einfacher aus, als es ist…