Saab stellt Insolvenzantrag

voki

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...und weiter geht´s.

Der schwedische Autohersteller Saab stellt einen Insolvenzantrag. Das beschloss der Aufsichtsrat am Freitag. Saab gehört wie Opel zum angeschlagenen US-Konzern General Motors. Der Autobauer hatte auf staatliche Hilfen gehofft, diese hatte die Regierung in Stockholm jedoch ausgeschlossen.

Ich bin ja mal gespannt, wie lange sich OPEL noch halten kann. :-/
 
Ein Insolvenzverfahren heist ja nur, dass die Firma derzeitig oder in absehbarer Zeit Zahlungsunfähig ist...
also seine Verbindlichkeiten nicht fristgerecht tilgen kann...

Auserdem ist es eine günstige Möglichkeit das Unternehmen zu sanieren und ein zwei Mitarbeiter los zu werden.
 
Naja Opel ist im Vergleich zu SAAB ja recht gesund... SAAB hat die letzten Jahre nur Verluste eingefahren. Und deren Modelle sind wie ich finde auch eher unspektakulär... Opel dagegen hat den Turnaround eigentlich geschafft. Die sind selbst wieder profitabel geworden. Das einzigen Probleme, die Opel hat sind, dass sie am Gängelband von GM hängen und die momentane Wirtschaftskrise...

Hoffe nur nicht, dass Opel den Fehler macht und SAAB von der eigenen Konzernmutter übernimmt, wie es momentan gemunkelt wird... Glaube das würde Opel nicht unbedingt verkraften...
 
Sabb ist eine der coolsten Autohersteller die es gibt. Es geht doch nichts über einen Sabb 900 BJ 1990. Einfach schick, der Schwedenporsche!

So in etwa sieht unserer aus: (Nur ohne Dachgepäckträger)
saab_900.jpg
 
Saab wird nun die Nähe zu Opel und Deutschland suchen.
Außerdem gehe ich davon aus, das GM beide Konzerne freigeben wird.
Zusammen werden sie dann einen Neuanfang wagen.

Nicht die Pferde scheu machen, eine Inslovenz ist noch keine Schließung.
Jedoch ist es bemerkenswert, wie Tag für Tag immer mehr Konzerne und Firmen in Schwierigkeiten geraten.
 
Naja Saab würd ich ned als unspektakulär bezeichnen. Die Aero Modelle sind einfach hammermäßig. Und das Styling ist einfach bissl anders als der sonstige Einheitsbrei...
 
Wäre echt Schade um die schönen Saab-mobile...vorallem die Cabrios. Obwohl ich auch ne 20 € Wette laufen habe, das Opel entweder untergeht, oder nur durch die "schmerzhafte" Trennung vom Mutterkonzern gerettet werden kann. Wobei dann Saab glaube ich mit untergehen würde. Im aktuellen Manager-Magazin wird das Thema der untergehenden Autohersteller grade behandelt, aber ich glaube da wird Opel nicht erwähnt...weiß jemand mehr?
 
Naja Saab würd ich ned als unspektakulär bezeichnen. Die Aero Modelle sind einfach hammermäßig. Und das Styling ist einfach bissl anders als der sonstige Einheitsbrei...

Ich weiß, dass es etliche SAAB-Liebhaber gibt. Auf mich trifft aber wohl dieser besondere Geschmack nicht zu... Da ziehe ich doch lieber einen feschen Audi vor... ;)
 
das saab cabrio ist das schickste im land
 
Moin,

schade um Saab, aber die schwedische Wirtschaftsministerin Maud Olofsson hätte ich gestern abend küssen können, als sie folgendes Statement ablies:

Als ich die GM-Führung von zwei Jahren traf, war das Unternehmen bereits tief in der Krise. Damals fragte ich: Was tut ihr, um moderne, umweltfreundliche Autos zu entwickeln? Autos, die weniger Benzin verbrauchen? Man verstand kaum, wovon ich redete. In den zwei Jahren, die seitdem vergangen sind, hat GM nichts getan, um die Lage zu verbessern, vor allem hätte man die Kosten senken müssen, die im Verhältnis zum Produkt viel zu hoch sind.

Damit ist sie die erste für mich, die offen ausspricht, was die Krise eigentlich ausmacht: verfehlte Modellpolitik allenthalben!

Und ist Saab nicht das »Premiumsegment« in das unsere einschlägigen Experten Opel als von GM logelöstes Unternehmen treiben wollen? Warum sollte Premium bei Opel funktionieren, wenn's bei der Schwester Saab schiefgeht? Also nochmal eins rauf beim Thema falsche Modelle!?

Gruß Stefan
 
Moin,

schade um Saab, aber die schwedische Wirtschaftsministerin Maud Olofsson hätte ich gestern abend küssen können, als sie folgendes Statement ablies:



Damit ist sie die erste für mich, die offen ausspricht, was die Krise eigentlich ausmacht: verfehlte Modellpolitik allenthalben!

Und ist Saab nicht das »Premiumsegment« in das unsere einschlägigen Experten Opel als von GM logelöstes Unternehmen treiben wollen? Warum sollte Premium bei Opel funktionieren, wenn's bei der Schwester Saab schiefgeht? Also nochmal eins rauf beim Thema falsche Modelle!?

Gruß Stefan
signed
das hat weniger mit der finanz- und/oder wirtschaftskrise zu tun, sondern eher mit einer seit jahren verfehlten produktpolitik.
 
Schade, dass eine Diskussion über unsere derzeitige Wirtschaft
bezogen auf die Mikroökonomik von Saab... zu einer subjektiven
Meinungsäuserung über deren Produkte verkommen ist!

@Joey23: wo bleibt denn die Quellenangabe??:-p:-p
 
Märklin "macht Konkurs" ist ja erstmal so nicht richtig. Märklin hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Grundsätzlich sollen die Regelungen der Insolvenzordnung gerade das Überleben eines Unternehmens bewerkstelligen. Der Insolvenzantragstellung folgt also mitnichten gleich die Betriebsstillegung, auch nicht bei Märklin. Die Produktion geht erst einmal unverändert weiter.

Im Rahmen der Insolvenz wird dann (sofern das Verfahren eröffnet wird) der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter einen Überblick über die Gesamtverhältnisse erhalten wollen. Dazu wird er sehr tief in das Unternehmen "eintauchen" und auch Geschäftsbereiche identifizieren, die ggf. seit langer Zeit defizitär arbeiten.

Um es ganz kurz zu machen: Die Insolvenz ist die Chance des Unternehmens auf einer dann verändererten Basis ein sich verschlechterndes Umfeld durch kurzfristige und strukturelle Maßnahmen und ohne maßgebliche Beeinflussung durch "Windhundrennen treibende Banken" zu überleben. Es erwächst also aus der Krise möglicherweise ein schlankeres und erstarktes Unternehmen.

Daumen hoch und viel Erfolg wünschen. :-)

Hier dann aus einem anderen Thread etwas detaillierter über Insolvenz.

Ich persönlich finde die schlichte Geschwindigkeitszunahme derartiger Meldungen ... furchterregend. :-/
 
signed
das hat weniger mit der finanz- und/oder wirtschaftskrise zu tun, sondern eher mit einer seit jahren verfehlten produktpolitik.

Möglich ist das. Vermutlich trägt es ganz erheblich hierzu bei. Vielleicht hat bei sehr guter Marktlage die Nachfrage noch ausgereicht, jetzt jedoch stark nachgelassen. Das führt dann dazu, dass die Abnahmen nicht einmal mehr die Fixkosten decken können, die eben nahezu unabhängig von der eigentlichen Produktion entstehen.

Eine sehr gute Modellbasis hätte hier sicherlich für eine deutliche Verzögerung der Auswirkungen solche negativer Effekte gesorgt.

Denkbar.
 
Moin,

Schade, dass eine Diskussion über unsere derzeitige Wirtschaft
bezogen auf die Mikroökonomik von Saab... zu einer subjektiven
Meinungsäuserung über deren Produkte verkommen ist!

Falls das meinen Einwand der falschen Modellpolitik meint - das ist (leider) kein Saab-Spezifikum. Das ist herstellerübergreifend, branchenweit zu verstehen und fliegt gerade auch Mercedes, BMW, Audi … etc. um die Ohren. Nur (noch) nicht so drastisch.

Gruß Stefan
 
@ stk: ich habe mich da eher auf die wenig hilfreichenden Komentare alla Petz und Joey bezogen...
 
@ stk: ich habe mich da eher auf die wenig hilfreichenden Komentare alla Petz und Joey bezogen...
ich weiß, deswegen habe ich es auch nicht kommentiert, aber son zweizeiler wird ja wohl mal drin sein! es war zwar ot, aber eine differenzierung in hilfreich und nicht hilfreich ist bei so einem thema sowieso schwierig
 
Saab wird nun die Nähe zu Opel und Deutschland suchen.
Außerdem gehe ich davon aus, das GM beide Konzerne freigeben wird.
Zusammen werden sie dann einen Neuanfang wagen.

GM gibt Opel nicht frei, jedenfalls nicht ohne weitere vertragliche Bindung, was Technologieaustausch betrifft. Außer die BRD enteignet GM ^^.
 
was könnte GM zum (Technologie)Tauschen anbieten wollen :-o
 
Ich persönlich finde die schlichte Geschwindigkeitszunahme derartiger Meldungen ... furchterregend. :-/
Ich finde die lange Zeit, in der so etwas abzusehen war und schon prognostiziert wurde -sei es nun Bankenkrise oder das Leben in einer der Natur schadhaften Weise, gefördert noch durch eine falsche Produktpolitik seitens der Wirtschaft und der Steuerung durch die Politik- furchterregend und erschreckend.
Ich für meinen Teil "danke" den Wirtschaftsliberalen seit Ronald Reagan, die den Fluß auf dem Kapitalmarkt von fast allen Regeln befreit haben. Ab in den Steinbruch mit ihnen zu den Daltons...:-p