Mit dem G7 bringt Wokyis ein Thunderbolt‑5‑Dock auf den Markt, das optisch an klassische Handheld-Konsolen erinnert und vor allem für den Einsatz mit Mac Studio sowie älteren Apple‑Silicon‑Mac‑minis gedacht ist. Neben der Retro-Anmutung soll es vor allem schnelle Anschlüsse und zusätzlichen Speicherplatz liefern.
Das Wokyis G7 80Gbps ist als Aufsatz für den Mac Studio oder Mac mini mit gleichem Fußabdruck konzipiert. Es wird mit einem mitgelieferten Thunderbolt‑5‑Kabel an der Rückseite des Macs angeschlossen, das im Test als eher zu lang empfunden wurde. Anders als viele Docks, die unter dem Monitor oder hinter dem Schreibtisch verschwinden, möchte das G7 sichtbar auf dem Rechner sitzen.
Gestalterisch orientiert sich das Dock klar am originalen Game Boy, allerdings mit genügend Abweichungen, um rechtliche Probleme mit Nintendo zu vermeiden. Ergänzt wird das Design durch mehrere Tasten, die dem Gerät den Look einer stilisierten Mini-Arcade verleihen. Die Verarbeitung wird als solide beschrieben; der Großteil besteht aus Kunststoff, während die Abdeckung des SSD‑Fachs aus Metall gefertigt ist und als Kühlkörper dient. Wärmeleitpads liegen dem Paket bei, eine M.2‑NVMe‑SSD müsst Ihr selbst einbauen.
Markantestes Element ist das integrierte Display. Im Gegensatz zum früheren Wokyis‑M5‑Dock, das stärker auf den reinen Show-Effekt setzte, ist der Bildschirm beim G7 funktionaler ausgelegt. Mit 1.280 × 800 Pixeln ist er nicht als vollwertiger Arbeitsplatzmonitor gedacht, kann aber als Zweitdisplay, digitale Bilderrahmenanzeige, Uhr oder Hintergrund-Bildschirm für Serien genutzt werden.
Trotz des Gaming-Looks sind die eingebauten Tasten nicht als Gamecontroller geeignet. Stattdessen dienen sie als Ein-Klick-Tastaturkürzel mit passenden Icons: Das Steuerkreuz regelt Helligkeit, Lautstärke und Medienwiedergabe. Zwei rote Tasten übernehmen Kopieren und Einfügen, die mittleren Buttons versetzen den Mac in den Ruhezustand oder erstellen einen Screenshot. Damit funktioniert das G7 in Teilen wie eine vereinfachte Stream-Deck-Alternative. Das Display lässt sich bei Bedarf nach unten klappen, liegt dann zwar nicht vollkommen plan, benötigt so aber weniger Höhe auf dem Schreibtisch.
Namensgebendes Kernfeature des G7 ist Thunderbolt 5 mit bis zu 80 Gbit/s Bandbreite. Diese Geschwindigkeit erreicht Ihr nur mit einem entsprechenden Thunderbolt‑5‑Mac; an Thunderbolt‑4‑Systemen liegt das Limit bei 40 Gbit/s, und die Monitorausgabe sinkt dort auf maximal 4K. An einem Thunderbolt‑5‑Host unterstützt der DisplayPort-Anschluss am Dock bis zu 8K bei 60 Hz.
Auf der Frontseite sitzen ein CFexpress‑Typ‑B‑Slot, SD‑ und microSD‑4.0‑Leser mit bis zu 312 MB/s sowie je zwei USB‑A‑ und USB‑C‑Ports mit 10 Gbit/s. Wokyis gibt für CFexpress bis zu 1 GB/s an; im Test wurden etwa 600 MB/s gemessen. Damit eignet sich das Dock gut für das direkte Auslesen von Kamera-Medien. Hinten finden sich der Anschluss zum Host, zwei USB‑A‑2.0‑Ports für weniger bandbreitenkritische Peripherie, ein Kopfhöreranschluss, HDMI, DisplayPort, ein weiterer USB‑C‑Port mit 36 Watt Power Delivery und ein Schalter für das Display.
Unter einer verschraubten Klappe unterhalb des Bildschirms sitzt ein M.2‑NVMe‑Slot für Module mit M‑ oder B&M‑Key in den Größen 2230 bis 2280. Laut Wokyis werden bis zu 8 TB unterstützt. Dank Thunderbolt 5 sollen Transferraten von bis zu 7.000 MB/s möglich sein. Im Test mit PCIe‑5.0‑Laufwerken und einem angeschlossenen 4K‑120‑Hz‑Monitor wurden rund 6.200 MB/s lesend und 5.100 MB/s schreibend erreicht. Damit lässt sich der Mac um schnellen Speicher erweitern, ohne ein zusätzliches externes Gehäuse auf dem Schreibtisch platzieren zu müssen.
Wokyis bringt das G7 erneut über Kickstarter an den Start. Wie bei Crowdfunding üblich bestehen Risiken: Liefertermine können sich verzögern, und Spezifikationen sind bis zum Versand nicht endgültig. Neben der hier beschriebenen 80‑Gbps‑Thunderbolt‑5‑Version gibt es ein G7‑Modell mit 10 Gbit/s, das per USB‑C arbeitet, weniger kostet, aber durch die geringere Bandbreite eingeschränkt ist.
Für das Wokyis G7 80Gbps listet die Kickstarter-Seite mehrere Preisstufen: ein limitiertes „Super Early Bird“-Angebot für 219 US‑Dollar, ein „Early Bird“-Preis von 229 US‑Dollar sowie eine unverbindliche Preisempfehlung (MSRP) von 369 US‑Dollar. Das G7 10Gbps wird mit 109 oder 199 US‑Dollar genannt, die UVP liegt ebenfalls bei 199 US‑Dollar. Die endgültigen Preise stehen noch nicht fest, und das Dock wird aktuell noch nicht ausgeliefert.
Im Test kommt das G7 auf eine Bewertung von 4,5 von 5 Punkten. Gelobt werden das Retro-Design mit Klappdisplay, Thunderbolt‑5‑Geschwindigkeit, CFexpress‑Unterstützung und der interne SSD‑Schacht. Kritisch gesehen werden der Crowdfunding-Status mit unklarer Auslieferung, die für Gaming ungeeigneten Tasten und der noch nicht endgültige Preis.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
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