Macs sind teuer in der Anschaffung, entsprechend groß ist der Wunsch, sie möglichst lange zu nutzen – oder gebraucht zu kaufen. Entscheidend für die tatsächliche Lebensdauer sind dabei sowohl die Hardware als auch die Frage, wie lange Apple noch Software-Updates liefert.
Apple stuft Rechner, die fünf bis sieben Jahre nicht mehr verkauft werden, zunächst als „Vintage“ und später als „Obsolete“ ein. Spätestens mit dem Vintage-Status wird es schwieriger, Ersatzteile zu bekommen und Reparaturen durchzuführen; bei Obsolete-Geräten stellt Apple die Versorgung mit Teilen komplett ein. Parallel dazu altern die Komponenten: Akkus verlieren Kapazität, zufällige Abstürze und Ausfälle häufen sich.
Auch die Software setzt Grenzen: Wenn ein Mac kein aktuelles macOS mehr bekommt, laufen neue Programme oft nicht mehr, und es fehlen sicherheitsrelevante Patches. Kritisch wird es, sobald Apple keine Sicherheitsupdates mehr für die letzte auf Eurem Mac lauffähige macOS-Version bereitstellt – dann drohen Sicherheitslücken und Probleme beim Online-Banking oder Bezahlen im Netz.
Der Artikel nennt mehrere typische Warnsignale dafür, dass ein Mac sein sinnvolles Lebensende erreicht hat:
Apple versorgt in der Regel nur die jeweils aktuelle macOS-Version mit neuen Funktionen, aber die zwei bis drei Vorgänger noch eine Zeitlang mit Sicherheitsupdates. Seit dem Start von macOS Tahoe am 15. September 2025 liefert Apple Sicherheitsupdates für macOS Tahoe, macOS Sequoia und macOS Sonoma. macOS Ventura erhielt sein letztes Sicherheitsupdate im August 2025.
Wenn Euer Mac eines der folgenden Systeme ausführt, bekommt Ihr derzeit Sicherheitsupdates:
Mit dem für Ende 2026 erwarteten macOS 27 Golden Gate plant Apple, die Unterstützung für macOS Sonoma zu beenden. Golden Gate selbst wird laut Apple kein Intel-Mac mehr unterstützen. Einige wenige Intel-Macs bleiben aber indirekt noch im Support, weil sie macOS Sequoia oder Tahoe ausführen können; für Tahoe werden Sicherheitsupdates voraussichtlich bis Herbst 2028 erwartet, für Sequoia bis Herbst 2027.
2026 decken die drei unterstützten macOS-Versionen unter anderem die folgenden Modellreihen ab:
Der älteste derzeit von Apple über Sicherheitsupdates abgedeckte Mac ist der iMac Pro von 2017 – solange Sequoia noch gepflegt wird. Mit dem Auslaufen des Sonoma-Supports (voraussichtlich Herbst 2026) verlieren unter anderem das MacBook Air 2018 und 2019 den Schutz durch Sicherheitsupdates. 2018er MacBook Pro, 2018er Mac mini und iMac 2019 bleiben bis voraussichtlich Herbst 2027 im Rennen, weil sie Sequoia ausführen können.
Deutlich schlechter sieht es für ältere Modelle aus: Mit dem Ende des Ventura-Supports im September 2025 erhalten etwa Macs von 2017 (mit Ausnahme des iMac Pro) keine Sicherheitsupdates mehr. Geräte wie MacBook 2017, MacBook Pro 2017 und iMac 2017 können nicht auf Sonoma aktualisieren. Schon beim Wechsel von Monterey auf Ventura fielen etwa iMac 2015, MacBook Air 2017, MacBook Pro 2016, Mac mini 2014 und Mac Pro 2013 aus dem Update-Zyklus.
Für die Hardware-Lebensdauer unterscheidet Apple zwischen „Vintage“ (vom Markt genommen vor fünf bis sieben Jahren) und „Obsolete“ (vom Markt genommen vor mehr als sieben Jahren). Für Obsolete-Geräte liefert Apple keine Ersatzteile mehr, für Vintage-Modelle nur, wenn Teile noch vorhanden sind – autorisierte Servicepartner dürfen diese dann verbauen.
Auf der Obsolete-Liste stehen inzwischen unter anderem:
Als Vintage gelten derzeit unter anderem das MacBook 12″ (2017), MacBook Air 13″ von 2018 bis 2020, MacBook Pro 13″ von 2017 bis 2019, MacBook Pro 15″ von 2015 sowie 2017 bis 2019, iMac 21,5″ (2013, 2017), iMac 27″ (2015, 2017, 2019), Mac Pro (2012, 2014) und Mac mini (2014, 2018).
Bei vielen aktuellen Macs lassen sich zentrale Komponenten wie RAM und SSD ohnehin nicht mehr aufrüsten: Speicher, Grafik und CPU sitzen gemeinsam im M-Chip, der Massenspeicher ist fest verlötet. Eine nachträgliche Erweiterung ist praktisch ausgeschlossen.
Apple bietet für einige Modelle zeitlich begrenzte Reparatur- und Austauschprogramme, etwa für bestimmte 15″-MacBook-Pro-Modelle mit Akku-Problemen oder ein 2023er-Mac-mini-Programm wegen „No Power“-Fehlern. Abgelaufene Programme decken frühere Tastatur-, Display- und SSD-Probleme bei diversen MacBook-Pro-Generationen ab.
Die Autorin des Artikels zieht daraus den Schluss: Rechnet im Schnitt mit einer Lebensdauer von fünf bis acht Jahren. Ab etwa fünf Jahren nach Verkaufsende wird es schwierig und teuer, defekte Geräte sinnvoll reparieren zu lassen. Angesichts des abgekündigten Intel-Supports ab macOS 27 Golden Gate wird ausdrücklich davon abgeraten, heute noch neue oder gebrauchte Intel-Macs zu kaufen, insbesondere wenn sie älter als fünf Jahre sind.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macworld.com
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