Auf 9to5Mac beschreibt Autor Marcus Mendes „Widow’s Bay“ als die beste Apple-TV-Serie seit Jahren – und empfiehlt, der Produktion auf Apple TV eine echte Chance zu geben. Seine Einschätzung basiert weniger auf Marketingversprechen als auf einer sehr persönlichen Seherfahrung.
Mendes schildert, dass er sich seit rund zehn Jahren bei neuen Serien und Filmen bewusst „blind“ herantastet: Oft reicht ihm ein Poster, um neugierig zu werden – Trailer, Teaser und andere Vorabinfos versucht er dann zu meiden, um möglichst unvoreingenommen zu bleiben.
Bei „Widow’s Bay“ war das nicht möglich. Da 9to5Mac regelmäßig über Apple-TV-Inhalte berichtet, hat er im Vorfeld doch einige Teaser gesehen und sich grob mit dem Setting vertraut gemacht. Der erste Eindruck fiel verhalten aus: Die kurzen Ausschnitte wirkten auf ihn wie ein weiteres Beispiel für den Trend, Serienwelten vor allem zu verlängern, statt wirklich neue Geschichten zu erzählen.
Mendes verweist dazu auf eine alte Bemerkung von YouTuber CGP Grey im Podcast „Hello Internet“ zu „Star Wars“: Man wisse zwar, dass alles erfunden sei, aber irgendwann fühle es sich so an, als würde nur noch etwas „draufgesetzt“, um das Franchise am Laufen zu halten. Dieses Gefühl übertrug er zunächst auch auf „Widow’s Bay“ – und ließ die Serie nach dem Start erst einmal links liegen.
Erst rund einen Monat nach der Premiere gab er „Widow’s Bay“ schließlich eine Chance. Seine Bilanz fällt deutlich anders aus als die skeptischen Erwartungen davor.
In seiner Besprechung betont Mendes, wie schwer sich „Widow’s Bay“ in ein klassisches Genre einsortieren lässt. Am ehesten beschreibt er die Serie als „Comedy Horror“ – ein Begriff, den er selbst eher langweilig findet, der aber nach seiner Einschätzung trotzdem am ehesten passt.
Beim Schauen habe er so viel gelacht wie bei zufälligen Episoden von „Ted Lasso“, gleichzeitig aber intensiv mit der Handlung und der Mythologie der Serie mitgefiebert. Inhaltlich vergleicht er das Erlebnis mit einer fiktiven Stephen-King-Geschichte, die von den frühen Staffeln von „Lost“ und den besten Folgen von „Parks and Recreation“ sowie „The Office“ inspiriert sei. Ihm ist bewusst, dass diese Mischung auf dem Papier abschreckend klingen kann, die Wirkung beim Schauen sei jedoch eine andere.
Besonders hebt Mendes die Besetzung hervor. Nach seiner Meinung liefern alle Beteiligten starke Leistungen ab. Er geht so weit zu sagen, man könne in diesem Jahr den Emmy für die beste Nebenrolle im Prinzip direkt Hamish Linklater („The Big Short“) zusprechen – und äußert ähnliche Hoffnungen für Matthew Rhys („The Post“) und Kate O’Flynn („Happy-Go-Lucky“) in ihren Kategorien.
Im Vergleich zu anderen Apple-TV-Produktionen schreibt Mendes „Widow’s Bay“ einen besonderen Stellenwert zu. Es sei lange her, dass ihn eine erste Staffel so schnell in ein neues Serienuniversum hineingezogen habe – zuletzt sei ihm das bei „Severance“ passiert.
Selbst wenn die Serie zum Ende der ersten Staffel noch an Qualität verlieren sollte, sieht er „Widow’s Bay“ jetzt schon als eine der selbstbewusstesten, überraschendsten und unterhaltsamsten Apple-TV-Auftaktstaffeln. Wer unvoreingenommen einsteigen möchte, solle idealerweise nicht einmal den Trailer ansehen und stattdessen direkt mit den ersten Folgen beginnen.
„Widow’s Bay“ ist auf Apple TV verfügbar. Der Dienst kostet laut 9to5Mac 12,99 US-Dollar pro Monat und bietet neben „Widow’s Bay“ unter anderem Serien wie „Severance“, „The Studio“, „The Morning Show“, „Shrinking“ und „Silo“.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
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