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WhatsApp testet neue Benutzername-Reservierung, Sidebar und interaktive Quiz-Funktion

WhatsApp entwickelt eine Funktion zur Reservierung von Nutzernamen, die demnächst frühzeitig getestet wird. Außerdem stehen weitere Updates für Statusmeldungen, Animationen, Benachrichtigungen und Gruppenfunktionen an.

Benutzername-Reservierung: Frühzeitige Sicherung wird möglich

WhatsApp arbeitet aktuell daran, ein neues System zur Reservierung von Nutzernamen einzuführen. Diese Neuerung wird es euch ermöglichen, beliebte Nutzernamen bereits vor dem offiziellen Start exklusiv zu sichern. Somit habt ihr eine fairere Chance, euren Wunschnamen in WhatsApp zu behaupten. Die Funktion wird schrittweise für iOS und Android eingeführt. Während der Early-Access-Phase können Nutzer:innen ihren Namen gemäß den WhatsApp-Regeln registrieren. Ein Benutzername darf nur Kleinbuchstaben, Zahlen, Unterstriche und Punkte enthalten. Er muss außerdem einzigartig sein, eine Länge von 3 bis 35 Zeichen aufweisen und darf weder mit einem Punkt beginnen noch enden. Domains, irreführende Formate oder doppelte Nutzernamen sind ausgeschlossen. WhatsApp möchte, dass durch das Reservierungssystem möglichst viele Nutzer:innen gleiche Chancen haben. Name und Konto werden fest miteinander verknüpft. Ab dem offiziellen Start kann niemand mehr einen bereits reservierten Namen beanspruchen.

Weitere Beta-Updates: Sidebar auf dem iPad und verbesserte Animationen

Mit dem Betaupdate für iOS plant WhatsApp zudem, eine Mac-ähnliche Sidebar in die iPad-App zu integrieren. Das aktuelle Layout nutzt bisher eine Leiste am unteren Rand, die auf großen Bildschirmen nicht optimal ist. Die neue Sidebar verbessert die Navigation zwischen Chats, Anrufen und Einstellungen. Sie sorgt für eine ausgewogenere Oberfläche und schafft Platz für kommende Funktionen und Shortcuts. Außerdem können Nutzer:innen in den neuesten Beta-Versionen die Animationen von Emojis, Stickern und GIFs einzeln verwalten. In den Einstellungen unter „Chats > Animationen“ lassen sich diese Bewegungen deaktivieren. So bleibt die Oberfläche übersichtlicher, was insbesondere für Personen mit Empfindlichkeiten gegenüber Bewegungen wichtig ist. Animierte Emojis können jetzt wahlweise statisch angezeigt werden, um an das iOS-Standarddesign angepasst zu werden. Sticker lassen sich ebenfalls auf eine einzelne Szene beschränken oder wie gewohnt animiert abspielen. Lieblingssticker werden auch animiert im Favoritenbereich dargestellt. GIFs bekommen eine Option, sie manuell zu starten, was mobile Daten spart.

Neue Funktionen für mehr Interaktion und Kontrolle

In kommenden Updates testet WhatsApp eine Funktion, mit der ihr Statusmeldungen von bestimmten Kontakten gezielter verfolgen könnt. Mit dem neuen Statusalarm könnt ihr über Neuigkeiten eurer wichtigsten Kontakte automatisch benachrichtigt werden, ohne alle Statusmeldungen verfolgen zu müssen. Diese Benachrichtigungen erscheinen sofort mit Namen und einer kleinen Vorschau des Inhalts. Sie sind privat, das heißt, eure Kontakte werden nicht darüber informiert, wer ihre Statusmeldungen abonniert hat. Ihr könnt den Alarm jederzeit per Statusmenü ein- oder ausschalten. Darüber hinaus arbeitet WhatsApp an einer neuen Quiz-Funktion für Channel-Admins. Diese erlaubt es, Wissensfragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zu gestalten, wobei die richtige Lösung sofort sichtbar wird. Nach der Teilnahme wird das richtige Ergebnis mit einer Animation angezeigt; die Resultate bleiben bis zur Abgabe verborgen, um ehrliche Beteiligung zu fördern. So können Channels ihr Publikum kompakt abfragen und für mehr Lernmotivation sorgen.

Für Gruppen nimmt WhatsApp ebenfalls Neuerungen auf: Mit der kommenden @all-Funktion können alle Mitglieder einer kleinen Gruppe mittels eines Tags gleichzeitig informiert werden. In großen Gruppen ab 32 Personen bleibt diese Funktion nur Administrator:innen vorbehalten, um Spam und unnötige Benachrichtigungen zu vermeiden. Diese Änderung sorgt dafür, dass wichtige Updates zeitnah alle erreichen – zum Beispiel bei Terminerinnerungen oder dringenden Mitteilungen.

Via: https://wabetainfo.com

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Michael Reimann

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