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Werbefrei: Facebook und Instagram gegen Gebühr?

An sich ist die Idee nicht neu. Wer YouTube werbefrei möchte muss zahlen. Ähnliches soll auch Meta für Facebook und Instagram planen.

Der Social Media Riese Meta zieht in Erwägung, die Nutzer:innen-Erfahrung auf seinen Plattformen Facebook und Instagram neu zu definieren. Laut Berichten plant das Unternehmen, eine werbefreie Version dieser sozialen Netzwerke anzubieten, allerdings gegen eine monatliche Gebühr. Hier ist der tiefe Einblick in das, was sich hinter den Kulissen abspielt.

Ein Vorschlag an die EU-Kommission

Meta hat einen Vorschlag bei der EU-Kommission eingereicht, um eine werbefreie Nutzung von Facebook und Instagram für rund 16 Euro im Monat anzubieten. Dieser Schritt kommt als Antwort auf die neuen Datenschutzbestimmungen der EU, die eine ausdrückliche Zustimmung der Nutzer:innen für personalisierte Werbung verlangen.

Werbefrei: Die Preisstruktur

Die Preisstruktur des Vorschlags ist nach Plattform und Gerät gestaffelt. Für den Desktop-Zugriff auf ein Facebook- oder Instagram-Konto würde Meta etwa 10 Euro pro Monat berechnen, und für jedes weitere verknüpfte Konto etwa 6 Euro. Auf mobilen Geräten würde der Preis auf etwa 13 Euro pro Monat ansteigen, um die Provisionen für In-App-Zahlungen der App-Stores von Apple und Google abzudecken.

Akzeptanz und Umsetzung

Es bleibt unklar, ob die EU-Behörden diesen Vorschlag akzeptieren werden, und ob sie Meta dazu auffordern werden, eine kostenlose, werbefinanzierte Version anzubieten, die keine persönlichen Daten für gezielte Werbung verwendet. Meta verweist auf andere Dienste wie YouTube, die ähnliche monatliche Gebühren für werbefreie Erfahrungen erheben.

Die Einführung einer gebührenpflichtigen, werbefreien Version könnte eine neue Ära der Social-Media-Nutzung einleiten, in der die Privatsphäre und die Nutzer:innen-Erfahrung im Vordergrund stehen. Während wir auf die Entscheidung der EU-Behörden warten, bietet diese Entwicklung einen spannenden Einblick in die mögliche Zukunft von Social Media.

Via Wall Street Journal

Jan Gruber

Chefredakteur Magazin und Podcasts

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