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Was erwartet Dich beim angeblich neuen MacBook mit A18 Pro Chip?

Apple plant offenbar ein neues, günstigeres MacBook, das erstmals einen iPhone-Prozessor nutzt. Analysen aus der Zulieferkette deuten auf den Einsatz des A18 Pro Chips hin. Im folgenden Beitrag erfährst Du, was Dich technisch und preislich erwartet. Zudem findest Du Einschätzungen zu Design und Release.

Technische Details: A18 Pro erstmals im MacBook

Bisher kamen A-Prozessoren nur in iPhones und iPads zum Einsatz. Nun steht der A18 Pro, bekannt aus dem iPhone 16 Pro, im Fokus für das neue MacBook. Der Chip verfügt über eine 6-Kern-CPU, eine 6-Kern-GPU und eine 16-Kern-Neural Engine. Im Vergleich zur aktuellen M4-Generation bleibt der A18 Pro rund 40 Prozent langsamer. Dennoch erreicht er im Multi-Core-Bereich ähnlich starke Werte wie der M1 Chip, der das MacBook Air von 2020 antreibt. Für grafikintensive Anwendungen übertrifft der A18 Pro den M1 Chip sogar leicht. Die fehlende Thunderbolt-Unterstützung begrenzt die Hardware-Schnittstellen auf klassische USB-C-Anschlüsse. Diese bieten eine maximale Übertragungsrate von 10 Gb/s. Unterstützung für mehrere externe Displays bleibt vermutlich aus. Standardmäßig wird das neue MacBook voraussichtlich mit 8 GB RAM ausgeliefert – weniger als die aktuellen MacBook Air und Pro-Modelle.

Preisliche Einordnung und Positionierung

Konkrete Preisangaben von Apple-Analyst:innen fehlen bislang. Die Einordnung als „günstiger“ positioniert das neue MacBook aber unterhalb des aktuellen MacBook Air, das in den USA bei 999 Dollar startet. Bei uns 1199 Euro. Erwartet werden Startpreise zwischen 699 und 899 Dollar. Damit könnte das neue Modell das mittlerweile veraltete MacBook Air mit M1-Prozessor ablösen. Besonders da Apple diesen Rechner über Drittanbieter immer noch für 649 Dollar anbietet. In Deutschland so um die 740 Euro. (Quelle: Idealo

) Angesichts der limitierten Ausstattung sind weitere Einsparungen beim neuen MacBook wahrscheinlich. Neben dem Prozessor setzen auch Speichergröße und Schnittstellen am unteren Ende des Apple-Laptopspektrums an.

Design, Farbauswahl und Release-Zeitraum

Hinsichtlich der Gehäusegröße bleibt Apple laut Berichterstattung bei rund 13 Zoll Bildschirmdiagonale. Damit orientiert sich das Design am kleineren MacBook Air, nicht am eingestellten 12-Zoll-Modell. Apple könnte das neue MacBook besonders dünn und leicht gestalten. Die Materialauswahl und der Formfaktor erinnern womöglich an frühere ultraportable Apple-Geräte. Erstmals könnten vier Farbvarianten – Silber, Blau, Pink und Gelb – zur Auswahl stehen. Damit ähnelt die Farbauswahl dem aktuellen iMac-Lineup. Analyst:innen rechnen mit dem Produktionsstart Ende 2025 und mit einer Veröffentlichung im Jahr 2026. Die Rückkehr eines schlanken „MacBook“-Modells mit ARM-Architektur scheint somit immer wahrscheinlicher. Diese Umstellung bietet Apple neue Freiheiten bei Größe, Energieeffizienz und Preisgestaltung.

Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: X / @tgod34748

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Michael Reimann

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