Powerbook von Alexander Schaelss in Wikipedia.de https://commons.wikimedia.org/wiki/File:PowerBook_Duo_280c.jpg
Vor 35 Jahren stellte Apple das erste PowerBook vor. Eine aktuelle Designausstellung in Paris zeigt, wie Mac, iPad und iPhone heute kreative Arbeitsabläufe unterstützen.
Im Oktober 1991 brachte Apple die PowerBook-Reihe auf den Markt. Sie löste den 1989 vorgestellten Macintosh Portable ab. Dieser war schwer und kostspielig und galt nicht als wirklich alltagstauglicher mobiler Mac. Mit dem PowerBook verfolgte Apple ein brauchbareres Mobilkonzept.
Der Rückblick auf das erste PowerBook ist mehr als eine Gelegenheit für Nostalgie. Er lenkt den Blick darauf, welche Anforderungen ein mobiler Computer erfüllen muss, damit Menschen ihn tatsächlich unterwegs nutzen können. Gewicht und Preis spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Gestaltung und die Bedienung.
Das PowerBook markierte einen Schritt auf dem Weg vom stationären Rechner zum Computer, der in den Alltag mitgenommen werden kann. Die damaligen Entscheidungen zur Mobilität und Eingabe bilden einen historischen Bezugspunkt für heutige Geräte. Der Wandel betrifft nicht allein die Größe oder das Gewicht der Technik, sondern auch ihren Platz in kreativen Arbeitsabläufen.
35 Jahre nach dem Start der Reihe zeigt Apples Ausstellung „Designer:innen von morgen“ Arbeiten, die mit Mac, iPad und iPhone entstanden sind. Die Präsentation 2026 öffnet im Hôtel de Maisons in Paris. Apple veranstaltet sie zum zweiten Mal gemeinsam mit Design Miami.
Die Ausstellung vereint Möbel- und Beleuchtungsprojekte. Kuratiert wird sie von Rodman Primack. Das diesjährige Thema lautet Präsenz: Die beteiligten Designer:innen sollten untersuchen, wie physische Objekte die Aufmerksamkeit von Menschen halten können.
Damit rückt nicht das Gerät als Selbstzweck in den Vordergrund. Entscheidend sind die Arbeiten, die mit seiner Hilfe entstehen. Mac, iPad und iPhone erscheinen als Werkzeuge, die in unterschiedliche kreative Prozesse eingebunden sind. Die Ausstellung macht so sichtbar, wie digitale Technik und physische Gestaltung zusammenkommen können.
Der Vergleich zwischen dem ersten PowerBook und den heutigen Apple-Geräten zeigt einen Wandel in der Nutzung mobiler Technik. Beim PowerBook stand zunächst die Frage im Mittelpunkt, wie ein Mac besser transportierbar und unterwegs brauchbar werden kann. Heute dienen verschiedene Geräte als Werkzeuge für gestalterische Arbeit.
Mobilität, Eingabe und Gestaltung haben sich damit gemeinsam verändert. Der historische Blick auf das PowerBook und die Präsentation in Paris erzählen zwei Seiten dieser Entwicklung: Erst wurde der Mac stärker auf den mobilen Einsatz ausgerichtet. Heute werden Mac, iPad und iPhone in kreative Arbeitsabläufe integriert. Ihr Wert zeigt sich dabei nicht allein im Gerät, sondern auch in dem, was Menschen damit gestalten.
Via: www.mactechnews.de · www.iClarified.com
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