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Unerlaubte KI in Unternehmen: Risiken für Sicherheit und Datenschutz wachsen

Immer mehr Mitarbeitende nutzen unautorisierte KI-Tools im Arbeitsalltag. Neue Studien zeigen, dass dadurch erhebliche Risiken für die IT-Sicherheit und den Datenschutz entstehen.

Zunahme von Shadow-AI in britischen Unternehmen

Shadow AI beschreibt die Nutzung von KI-Tools am Arbeitsplatz, ohne dass das Unternehmen davon weiß oder diese genehmigt hat. Eine aktuelle Microsoft-Studie zeigt, dass 71 Prozent der befragten Mitarbeiter:innen im Vereinigten Königreich mindestens einmal ein nicht genehmigtes KI-Tool am Arbeitsplatz nutzten. Über die Hälfte, also 51 Prozent, setzen diese Tools Woche für Woche weiterhin ein. Der Grund: Oft sollen damit Zielvorgaben, Deadlines oder Quoten einfacher erreicht werden. Gleichzeitig stellt Microsoft fest, dass 28 Prozent der Beschäftigten keine vom Unternehmen freigegebenen KI-Lösungen zur Verfügung haben. Wenn die Arbeitsumgebung die Nutzung solcher KI nicht ermöglicht, greifen viele auf externe Angebote zurück.

Vielfältige Anwendung, begrenzte Sicherheitskenntnisse

Die beliebtesten Aufgaben für KI-Tools sind das Schreiben und Überarbeiten von E-Mails oder interner Kommunikation. Laut der Studie nutzen 49 Prozent diese Programme, um Mitteilungen klarer oder diplomatischer zu formulieren. 40 Prozent wenden KI für die Erstellung von Berichten und Präsentationen an. Sogar bei Finanzaufgaben kommt KI im Arbeitsalltag bei etwa 22 Prozent zum Einsatz. Viele unterschätzen dabei, wie riskant es ist, firmeninterne oder personenbezogene Daten ohne Genehmigung in solche Werkzeuge einzuspeisen. Lediglich 32 Prozent der Befragten sorgen sich um die Weitergabe sensibler Unternehmens- oder Kundendaten an KI. Nur 29 Prozent machen sich Gedanken über mögliche IT-Sicherheitsprobleme durch den Einsatz von Shadow AI. Die Gefahr besteht, dass nicht bereinigte Informationen in Trainingsdaten gelangen und damit später wieder ausgespielt oder sogar durch Dritte über ausgeklügelte Prompts abgegriffen werden könnten.

Unternehmen stehen vor Aufgaben bei KI-Integration

Das Vertrauen in den betrieblichen Nutzen von KI wächst weiter. 57 Prozent der befragten Nutzer:innen äußern positive Erwartungen gegenüber KI am Arbeitsplatz. Immer mehr Unternehmen entwickeln daher eigene KI-Strategien und wollen ihre Vorteile systematisch nutzen. Darren Hardman, Geschäftsführer von Microsoft UK & Ireland unterstreicht, dass betriebliche KI-Lösungen die Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit erfüllen müssen. KI-Werkzeuge für Unternehmen sollten nicht nur Funktionalitäten bieten, sondern vor allem auch den Schutz sensibler Daten sicherstellen. Nur eine unternehmensgerechte Implementierung sorgt dafür, dass Produktivitätsgewinne nicht zu Sicherheitsrisiken werden. Firmen sind daher aufgefordert, passende Tools bereitzustellen und Sicherheitsrichtlinien konsequent umzusetzen, damit die Nutzung im Arbeitsalltag kontrolliert und verantwortungsbewusst erfolgt.

Via: https://www.techradar.com

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Andreas Vogel

Autor Apfeltalk

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