Eine neue Umfrage deutet darauf hin, dass ein faltbares iPhone deutlich mehr Interesse wecken könnte, als viele bislang erwartet haben. Für Apple könnte das „iPhone Ultra“ damit zu einem wichtigen Umsatztreiber werden.
Obwohl andere Hersteller seit Jahren faltbare Smartphones anbieten, ist dieser Markt bislang eher ein Nischensegment geblieben. Mit einem möglichen Einstieg von Apple im September könnte sich das jedoch deutlich ändern – und aktuelle Zahlen sprechen dafür.
Laut einer Untersuchung von CNET geben bis zu 14 Prozent der iPhone-Nutzer:innen in den USA an, dass ein „neues Smartphone-Konzept“ für sie der wichtigste Grund wäre, auf ein neues Gerät umzusteigen. CNET zählt dazu ausdrücklich Ideen wie Klapp- oder Falt-Handys, wozu auch das erwartete iPhone Ultra gehören würde.
14 Prozent wirken auf den ersten Blick nicht besonders hoch, doch die Basis ist eine der weltweit beliebtesten Smartphone-Marken. In diesem Kontext wird klar, welches Potenzial selbst ein zweistelliger Prozentwert entfalten kann.
Ein Blick auf Apples Zahlen zeigt die Dimension: In den drei Monaten bis zum 28. März 2026 erzielte das Unternehmen mit dem iPhone allein fast 57 Milliarden US‑Dollar (rund 52 Milliarden Euro) Umsatz. Wie viele Geräte dahinterstehen, weist Apple nicht aus, doch Schätzungen der Marktforscher:innen von IDC gehen für 2025 von 247,4 Millionen verkauften iPhones aus.
Übertragen auf diese Größenordnung würden selbst 14 Prozent upgradebereiter iPhone-Nutzer:innen eine enorme Zielgruppe für ein faltbares iPhone Ultra darstellen. Hinzu kommt, dass das Gerät Gerüchten zufolge mehr als 2.000 US‑Dollar (rund 1.840 Euro) kosten könnte. Schon ein relativ kleiner Anteil kaufwilliger Personen würde also ein erhebliches zusätzliches Umsatzvolumen bedeuten.
Parallel kursieren weitere Spekulationen zum iPhone Ultra: So soll das faltbare Modell angeblich teurer sein als ein M5‑MacBook‑Pro und es sind bereits Attrappen aufgetaucht, die laut Berichten auf eine „deutliche Verschlechterung“ gegenüber aktuellen iPhones hindeuten. Zudem wird darauf verwiesen, dass ein neues faltbares Smartphone von Huawei optisch dem kolportierten iPhone Ultra ähneln soll, Apple aber möglicherweise noch eine bisher unbekannte Display-Technik in der Hinterhand haben könnte.
Spannend ist, dass CNET die Ergebnisse der eigenen Befragung eher zurückhaltend einordnet. Das Medium argumentiert, die Zahlen zeigten, dass Smartphone-Nutzer:innen von neuen Funktionen und Konzepten nicht ausreichend beeindruckt seien, um ihr Gerät zu wechseln. Demnach würden „nur“ 13 Prozent aller Smartphone-Nutzer:innen durch neue Designs zum Upgrade verleitet.
Allerdings bleibt auch hier die schiere Menge an Geräten entscheidend: Selbst ein einstelliger Prozentsatz bedeutet im globalen Smartphone-Markt noch immer sehr viele Menschen. Zugleich ist klar, dass die meisten iPhone-Besitzer:innen ein Modell wie das iPhone Ultra aufgrund des erwarteten sehr hohen Preises auslassen werden. Bei einem Preis von 2.000 US‑Dollar (rund 1.840 Euro) oder mehr ist kaum damit zu rechnen, dass in einer Umfrage etwa die Hälfte der Kund:innen direkt zuschlagen möchte.
Die Frage bleibt also: Würdet Ihr für ein Konzept wie das iPhone Ultra tatsächlich so tief in die Tasche greifen, nur um das faltbare Design zu bekommen? Oder bleibt Ihr lieber bei klassischen Bauformen? Entsprechende Umfragen sollen dazu ein Stimmungsbild liefern.
Via: https://www.techradar.com
Titelbild KI (Zur Illustration)
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