Stiftung Warentest hat 14 neue Smartwatches unter die Lupe genommen. An der Führungsposition der Apple Watch ändert sich trotz neuer Modelle von Google, Garmin und anderen Anbietern nichts.
Seit Jahren steht die Apple Watch bei Stiftung Warentest ganz oben in der Rangliste. Zwar ist die Konkurrenz näher herangerückt, doch weiterhin erreichen nur die Armbanduhren für das iPhone sehr gute Gesamtnoten. Auch die aktuelle Testreihe mit 14 neuen Geräten hat dieses Bild bestätigt.
Gleich sechs Apple-Watch-Modelle belegen die Spitzenplätze. Am besten schneiden die aktuellen Geräte der 11er-Serie ab, die das Qualitätsurteil 1,4 erhalten haben. Abgesehen von der Akkuleistung sowie dem Bereich Datenschutz und Datensicherheit bekamen sie von den Fitnessfunktionen über Stabilität bis hin zur Verarbeitung in allen Kategorien sehr gute Noten.
Das gilt auch für die günstigste Apple Watch im Testfeld, die Apple Watch SE 3 mit 40 Millimetern Gehäusedurchmesser. Sie kostet im Durchschnitt online 296 Euro. Wegen etwas schwächerer Detailbewertungen kommt sie insgesamt auf die Note 1,6 und liegt damit knapp hinter den Topmodellen.
Das gleiche Qualitätsurteil wie die Apple Watch SE 3 erreichen die zwei besten Neuzugänge im Test, die Google Pixel Watch 4 in den Größen 41 und 45 Millimeter. Sie werden durchschnittlich für 349 bzw. 387 Euro (rund 326 bzw. 362 Euro) angeboten. Damit können sie ihre Vorgänger nicht übertreffen, die bereits zuvor für ihre Fitnessfunktionen, Kommunikationsmöglichkeiten, weiteren Funktionen, Stabilität und Handhabung als sehr gut bewertet worden waren.
Ihre Ausdauer sowie Datenschutz und Datensicherheit bewerten die Tester:innen allerdings nur mit befriedigend. Direkt dahinter folgt als zweitbeste neu getestete Smartwatch die Amazfit Active Max mit der Gesamtnote 1,8. Sie kostet im Schnitt 164 Euro (rund 153 Euro). Ihre Akkuleistung schneidet gut ab, in der Kategorie Kommunikation und andere Funktionen erreicht sie mit 2,4 jedoch nur eine etwas schwächere Bewertung als die Pixel-Modelle.
Die Garmin Venu 4 in 41 und 45 Millimetern für 477 bzw. 479 Euro (rund 446 bzw. 448 Euro) kann mit einem Qualitätsurteil von 2,0 nicht ganz mithalten. Ausschlaggebend ist, dass Stiftung Warentest ihre Fitnessfunktionen lediglich als gut einstuft. Dieser Bereich fließt mit 35 Prozent in die Gesamtnote ein und drückt das Endergebnis.
Der günstigste gute Neuzugang im aktuellen Vergleich ist die CMF Watch Pro 3. Sie ist im Schnitt bereits für 79 Euro (rund 74 Euro) zu haben. In den Kategorien Kommunikation und andere Funktionen sowie Datenschutz und Datensicherheit erreicht sie nur befriedigende Bewertungen. Positiv fällt dagegen ihre hohe Stabilität auf, außerdem erhält sie in den übrigen Bereichen durchweg gute Noten. Insgesamt ergibt das das Qualitätsurteil 2,3.
Noch günstiger bleibt die insgesamt preiswerteste gute Smartwatch bei Stiftung Warentest: die Xiaomi Redmi Watch 5 Lite. Sie kostet 48 Euro (rund 45 Euro), erreicht ebenfalls die Note 2,3 und weist nahezu identische Teilbewertungen wie die CMF Watch Pro 3 auf.
Damit zeigt der aktuelle Vergleich von Stiftung Warentest, dass Apple weiterhin die besten Gesamtnoten einfährt, ihr aber sowohl Premium-Modelle von Google und Garmin als auch deutlich günstigere Alternativen bei einzelnen Kriterien immer näher kommen.
Via: https://www.n-tv.de
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