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Spotify verbessert still und leise seine Mix-Playlists – und die Community liebt es

Spotify hat eine überarbeitete Version seiner Mix-Playlists freigeschaltet, ohne sie groß anzukündigen. Jetzt entdecken immer mehr Nutzer:innen die Neuerung – und reagieren begeistert.

Mehr Kontrolle über Übergänge zwischen Songs

Spotify bietet schon länger verschiedene Werkzeuge, mit denen Ihr kreativ eigene Playlists erstellen könnt. Neben einigen KI-Funktionen gehört dazu auch das Modell der gemischten Playlists, das Euch beim Zusammenstellen der Songs direkt in die virtuelle DJ-Kanzel setzt.

Ähnlich wie in klassischer Musik-Mix-Software könnt Ihr mit den gemischten Playlists fließende Übergänge zwischen Titeln bauen, sodass sich Eure Playlist wie ein DJ-Set anhört. Die Mischoberfläche stellt vorgefertigte Effekte bereit und zeigt zudem Tonart und BPM jedes Tracks an. Nun ist Nutzer:innen ein Upgrade aufgefallen, das die Anpassung dieser Übergänge deutlich erweitert.

Ein aktueller Beitrag im Reddit-Forum r/truespotify zeigt die neue Version der Funktion. Demnach lassen sich Lautstärke-, EQ- und Filter-Einstellungen nun deutlich feiner steuern, indem Ihr die jeweilige Effektkurve direkt verschiebt. So kontrolliert Ihr genauer, wie der Übergang zwischen zwei Songs ablaufen soll. Einige wenige Nutzer:innen berichten, dass die Funktion bereits seit einigen Monaten aktiv ist, doch viele andere – die Autorin eingeschlossen – stoßen offenbar erst jetzt darauf.

Manuelle Mix-Playlists statt KI-Automatik

Spotify hatte die gemischten Playlists im August 2025 eingeführt, kurz nach Apples eigener Funktion für automatische Übergänge. Anders als bei der Lösung von Apple steht bei Spotify aber nicht die KI im Mittelpunkt, sondern die manuelle Steuerung durch die Nutzer:innen. Die Funktion entwickelte sich schnell zu einem der beliebtesten neuen Werkzeuge der Autorin.

Bisher konntet Ihr Songübergänge mit einem Preset anlegen, das Lautstärke, EQ und Filter automatisch anpasst. Alternativ war es möglich, in jede der drei Kategorien zu gehen und dort eigene Presets für individuelle Übergänge zu wählen. Diese Optionen bleiben erhalten, werden nun aber um eine Feinanpassung erweitert. Nach eigenen Tests der Autorin wird klar, warum die Community so positiv reagiert.

Die Neuerung hilft zunächst, kleine, aber hörbare Ungenauigkeiten in Übergängen zu korrigieren, die sich mit reinen Presets kaum umgehen lassen. Wenn Ihr etwa im Bereich Filter die Option „Hochpassfilter ausblenden“ auswählt, liegt der Effekt bislang an einer festen Position im Audiotrack. Tippt Ihr nun auf „Anpassen“, erscheinen drei Punkte auf der Effektkurve, die Ihr über die Anzeige der Audiospur verschieben könnt. So setzt Ihr den Effekt genau zu dem Zeitpunkt, zu dem er einsetzen soll.

Kleine Kinderkrankheiten beim Kurven-Feintuning

Ganz ohne Einschränkungen kommt die neue Möglichkeit allerdings nicht. Beim Einstieg in die manuelle Anpassung der Übergänge kann es sich etwas fummelig anfühlen, die exakte Position für jeden Punkt auf der Effektkurve zu finden. Laut Autorin ist das jedoch eher eine Gewöhnungssache.

Ein weiterer Punkt: Einige Nutzer:innen berichten, dass sich die gesetzten Punkte der Effektkurve gelegentlich wieder an ihre ursprünglichen Positionen zurückbewegen. Die Autorin ist nur selten auf diesen Fehler gestoßen und stuft ihn nicht als gravierendes Problem ein, das die Nutzung dauerhaft stören würde.

Trotz dieser kleineren Unsauberkeiten wirkt es erfrischend, dass Spotify einer bestehenden Funktion mehr Aufmerksamkeit widmet, statt ausschließlich neue Features zu entwickeln. Sollte der Dienst diesen Weg weitergehen, könnten ähnliche Werkzeuge künftig noch deutlich gewinnen.

Via: https://www.techradar.com

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Michael Reimann

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