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Samsung Galaxy XR: Deutliche Preisdifferenz zur Vision Pro, aber weiterhin hochpreisig

Samsung hat mit dem Galaxy XR sein neues Mixed-Reality-Headset offiziell vorgestellt. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie sich das Gerät gegenüber Apples Vision Pro und anderen Geräten schlägt.

Preis und Platzierung im Markt

Samsung präsentiert mit dem Galaxy XR sein neues Headset, das offiziell 1.800 US-Dollar (ca. 1.700 Euro) kostet. Im Vergleich zur Apple Vision Pro mit M5-Chip, das 3.500 US-Dollar (ca. 3.300 Euro) kostet, wirkt das Galaxy XR fast wie ein Schnäppchen. Es ist trotzdem 300 US-Dollar (ca. 280 Euro) teurer als das Meta Quest Pro, das seinerzeit mit 1.500 US-Dollar (ca. 1.400 Euro) an den Start ging. Samsung will mit dem Galaxy XR ein ähnliches Erlebnis wie Apple bieten, wenngleich der Preis weiterhin hoch bleibt. Optional können Nutzer:innen für 250 US-Dollar (ca. 230 Euro) zusätzliche Controller erwerben, sodass das Set insgesamt über 2.000 US-Dollar (ca. 1.900 Euro) kostet. Für Interessierte stehen auf Samsung.com sowie in Samsung Experience Stores auch flexible Finanzierungsmodelle zur Verfügung.

Display und Hardware im Detail

Das Display des Galaxy XR setzt, wie beim Vision Pro, auf micro-OLED-Technologie. Die Auflösung beträgt 3.552 x 3.840 Pixel pro Auge, während die Vision Pro mit 3.660 x 3.200 Pixel pro Auge arbeitet. Beim Bildwiederholrate bietet Samsung 90 Hz im Maximum und 72 Hz standardmäßig. Die Vision Pro mit M5-Chip erreicht hingegen bis zu 120 Hz, Standard ist dort 90 Hz. Das Galaxy XR bietet eine Benutzeroberfläche, die stark auf Hand- und Augen-Tracking setzt. Nutzer:innen können Objekte in der virtuellen Realität durch Gesten wie Pinchen und Greifen steuern – ganz ohne Controller. Zwei hochauflösende Kameras für Passthrough, sechs weitere für externes Tracking, vier für Eye-Tracking sowie ein Tiefensensor sorgen für genaue Bewegungserfassung. Bei Bedarf kann auf klassische Controller ausgewichen werden, die separat erhältlich sind. Angetrieben wird das Headset von Qualcomms Snapdragon XR2+ Gen 2, dem aktuellen XR-Chip. Die Akkulaufzeit liegt bei etwa zwei Stunden für den normalen Gebrauch und 2,5 Stunden für Videowiedergabe. Im Vergleich dazu bietet die neue Vision Pro mit M5-Chip 2,5 Stunden normale Nutzung und bis zu drei Stunden Videowiedergabe. Beide Geräte setzen auf einen externen Akku, um das Gewicht des Headsets auf dem Kopf zu reduzieren. Mit 545 Gramm bleibt das Galaxy XR deutlich leichter als das Vision Pro, das je nach Ausführung zwischen 750 und 800 Gramm wiegt. Dennoch spielt auch die Gewichtsverteilung eine Rolle für den Tragekomfort, weshalb nicht allein das Zahlengewicht entscheidet.

Software, Nutzungsmöglichkeiten und Google-Kooperation

Beim Funktionsumfang orientiert sich Samsung weiter am Vision Pro. Das auf Android XR basierende System, entwickelt in Zusammenarbeit mit Google und Qualcomm, ermöglicht Gaming, immersive Sporterlebnisse oder das Schauen von 2D-Videos in räumlicher Darstellung. Besonderer Fokus liegt durch die Zusammenarbeit mit Google auch auf den KI-basierten Gemini-Features. So gibt es unter anderem einen Gemini-Spiele-Coach sowie die Funktion „Circle to Search“. Google-Dienste wie Google Fotos, YouTube und Google Maps sind eigens für die Nutzung im XR-Modus angepasst. Mit Google Maps lässt sich über Immersive View eine neue Art der Navigation ausprobieren. Samsung verspricht damit ein vielseitiges Nutzungserlebnis für verschiedene digitale Anwendungen.

Ihr könnt das Galaxy XR ab sofort online auf Samsungs Webseite sowie in den Experience Stores erwerben. Für den Kauf bieten sich auch Finanzierungsmodelle über 12 oder 24 Monate an. In Deutschland ist das Headset derzeit allerdings noch nicht erhältlich.

Via: https://gizmodo.com
Titelbild: Samsung

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Michael Reimann

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