Apple TV erweitert seine Sammlung an Auszeichnungen um zwei weitere Peabody Awards. Aus fünf Nominierungen gingen zwei Produktionen des Streamingdienstes als Gewinner hervor.
Zwei Peabody-Auszeichnungen für Apple TV
Bei den 86. Peabody Awards konnte Apple TV zwei Preise mitnehmen. „Pluribus“ siegte in der Kategorie Unterhaltung, „Come See Me in the Good Light“ wurde in der Kategorie Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Insgesamt waren fünf Formate von Apple TV nominiert. Damit baut Apple seine Bilanz im Award-Geschäft weiter aus. Laut der jüngsten Zählung kommt der Dienst inzwischen auf 3.431 Nominierungen und 797 Auszeichnungen für seine Eigenproduktionen.
Die vollständige Liste der diesjährigen Preisträger:innen der Peabody Awards ist bereits veröffentlicht. Neben den beiden Titeln von Apple TV finden sich in den Sparten Unterhaltung und Dokumentarfilm unter anderem auch „Pee-wee as Himself“, „Andor“ und „The Pitt“ unter den Gewinnern.
Bilanz der 86. Peabody Awards
Insgesamt wurden 34 Preise vergeben. HBO war mit sechs Awards der erfolgreichste Anbieter. Apple TV, Disney+, Hulu, Netflix und der US-Sender PBS kamen jeweils auf zwei Auszeichnungen.
Apple TV konnte bei den Peabody Awards in den vergangenen Jahren regelmäßig punkten. Bereits ausgezeichnet wurden unter anderem „Ted Lasso“, „Stillwater“, „Bad Sisters“, „Severance“, „El Deafo“ und „Bread & Roses“.
Die erneuten Erfolge reiht Apple TV in ein Umfeld ein, in dem etablierte Kabelsender, öffentlich‑rechtliche Anbieter und große Streamingplattformen um Aufmerksamkeit und Anerkennung konkurrieren. Für Apple spielt die Sichtbarkeit seiner Eigenproduktionen auf dieser Bühne eine zunehmend wichtige Rolle.
Aussichten für kommende Apple-TV-Jahrgänge
Die Programmplanung von Apple TV für 2026 bietet zahlreiche Kandidaten für weitere Preisnominierungen. Für die Peabody Awards 2027 gelten insbesondere die neue Staffel von „Ted Lasso“ und mögliche Neuzugänge wie „Widow’s Bay“ als Anwärter.
Ob Apple das aktuelle Niveau bei den Auszeichnungen halten kann, wird sich erst in den kommenden Award-Saisons zeigen. Klar ist jedoch, dass der Konzern seine Strategie rund um exklusive Inhalte weiterverfolgt und verstärkt auf erzählerisch auffällige Formate setzt, die bei Jurys und Publikum gleichermaßen ankommen sollen.
