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Pluribus: Finale von Staffel 1 erklärt – droht Carol der Anschluss und wie geht es weiter? (ggf. Spoileralarm)

Pluribus fiktiver Roman Pluribus von Vince Gilligan

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Die neunte Folge von Pluribus ist bei Apple TV+ erschienen und beendet die erste Staffel der Science-Fiction-Mysteryserie. Das Finale wirft viele Fragen auf – von Carols Zukunft bis zu Staffel 2.

Wer ist Kusimayu – und warum schließt sie sich den Anderen an?

Gleich in der ersten Szene von Folge 9 taucht eine Figur auf, die viele von Euch vermutlich nicht sofort einordnen: Kusimayu. Wir haben sie aber schon in der zweigeteilten Auftaktfolge kennengelernt, als Carol – und damit auch wir – fünf weitere immune Menschen vorgestellt wurden. Kusimayu, eine Peruanerin, wollte bereits in Folge 2 („Piratenlady“) unbedingt zu den Anderen, weil ihre Angehörigen schon in den Schwarm aufgenommen worden waren.

Zu Beginn von Folge 9 sind seit der „Vereinigung“ aus Episode 1 über 71 Tage vergangen. Die Anderen haben inzwischen einen speziellen Stamm des außerirdischen Virus entwickelt, der ausschließlich Kusimayu befallen kann. In Folge 6 hatte Carol herausgefunden, dass die Anderen Immune nur konvertieren können, wenn sie einen genetisch exakt auf diese Person zugeschnittenen Virusstamm erzeugen. Dafür brauchen sie Stammzellen der Immunen – und die bekommen sie nur mit deren Zustimmung. Wer nicht einwilligt, behält seine Autonomie.

Kusimayu hat diese Zustimmung offensichtlich gegeben, damit sie Teil der Gemeinschaft werden kann. In der Auftaktsequenz von Folge 9 geht dieser Wunsch in Erfüllung: Aus 13 immunen Personen werden 12.

Carol, Manousos und das Rätsel der Anderen

In Folge 9 treffen Carol und Manousos endlich aufeinander, doch das Wiedersehen verläuft alles andere als harmonisch. Ihr Zusammentreffen wurde seit Episode 6 angedeutet und nach der vorletzten Folge endgültig bestätigt. Anfangs verfolgten beide noch das gleiche Ziel, nämlich die Welt zu retten, doch bis zu ihrem Aufeinandertreffen haben sich ihre Haltungen deutlich auseinanderentwickelt.

Carols Beziehung zu ihrer Begleiterin aus dem Schwarm, Zosia, hat ihren Blick auf die Anderen verändert. Sie will sich zwar nicht anschließen, sieht sie aber weniger als reine Bedrohung, was im krassen Gegensatz zu Manousos’ Haltung steht. Diese Differenz führt zu massiven Spannungen und am Ende dazu, dass Carol sich zunächst von Manousos und der gemeinsamen Suche nach einer Lösung zur Rückgängigmachung der Vereinigung distanziert.

Dennoch macht Manousos eine entscheidende Entdeckung. Nachdem er von Zosia Details über die Anderen erfahren hat, wiederholt er ein bekanntes Experiment: Wie wir aus Folge 2 wissen, kann intensive Wut die Verbindung des Schwarmbewusstseins stören und bei den betroffenen Menschen Krampfanfälle auslösen. Ist der Zorn stark genug, sterben Millionen der Anderen. Manousos provoziert einen solchen Anfall, nutzt dabei sein tragbares Funkgerät und wählt die einzige Frequenz (8613,0), auf der in Folge 4 ein Signal empfangen wurde. Der zuvor nur als Rauschen wahrgenommene Empfang wird nun als identifizierbarer Klang hörbar.

Er legt das Gerät auf den krampfenden Anderen und fordert die darin gefangene Person auf, sich zu befreien. Ob sein Versuch funktioniert hätte, bleibt offen, denn Carol kehrt mit einer Schrotflinte zurück, gibt einen Warnschuss ab und zwingt ihn, das Experiment abzubrechen. Klar ist: Funkwellen spielen eine zentrale Rolle. Die Vereinigung wurde durch eine außerirdische RNA-basierte Funkwelle ausgelöst, die – wie in Folge 8 erklärt – von einem realen Exoplaneten namens Kepler-22b zur Erde gelangte. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, die Vereinigung mit einer entsprechend modifizierten Funkwelle zu beeinflussen. Eine weitere potenzielle Schwachstelle des Schwarms sind Erinnerungen: Zosia schien in Folge 8 für einen Augenblick aus dem Kollektiv auszubrechen, als sie Carol eine Geschichte über Mangoeis erzählte.

Steht Carol vor der Zwangsvereinigung – und wie geht es mit Pluribus weiter?

Für Carol spitzt sich die Lage dramatisch zu. Nach dem gescheiterten Versuch von Manousos verlassen die Anderen Albuquerque, wie schon in Folge 5. Dieses Mal begleitet Carol sie, weil sie Manousos nicht mehr traut und wegen ihrer Beziehung zu Zosia bei den Anderen bleiben will.

Dort erfährt sie, dass die Anderen bereits an einem spezifischen Virusstamm für sie arbeiten. Sie haben Stammzellen aus Carols eingefrorenen Eizellen gewonnen, von denen wir seit Folge 3 wissen. Zosia erklärt, dass es ein bis drei Monate dauern wird, bis der ideale Stamm entwickelt ist, um Carol zu infizieren. Ihre Freiheit ist also zeitlich begrenzt, was Carol dazu bringt, nach Albuquerque zurückzukehren und erneut Kontakt zu Manousos aufzunehmen.

Zurück zu Hause landet sie mit einem Hubschrauber und lässt eine riesige Stahlkiste absetzen. Auf Manousos’ Frage, was darin sei, antwortet sie nur: „Atombombe.“ Bereits in Folge 3 wurde klargestellt, dass die Anderen nicht lügen können und Carol alles geben würden, um sie zufrieden zu halten – theoretisch auch eine Nuklearwaffe. Ob es sich tatsächlich um eine echte Atombombe handelt oder um ein Bild für eine radikale Drohkulisse, lässt das Finale offen.

Fest steht dagegen: Eine zweite Staffel von Pluribus ist beschlossene Sache. Als Apple im September 2022 die exklusiven Rechte an Vince Gilligans neuer Serie erwarb, wurden direkt zwei Staffeln bestellt. Die Autor:innen wollen bald mit den Drehbüchern für Staffel 2 beginnen, aktuell befindet sich das Projekt aber noch in der Vorproduktion. Ein Starttermin ist daher nicht bekannt und dürfte noch einige Jahre entfernt liegen.

Via: https://www.techradar.com

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Tags: Mystery, Streaming, Staffel 1, Apple TV Plus, Vince Gilligan, Science-Fiction, Serienfinale, Pluribus

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