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OpenAI vergibt Produktion von Jony Ives KI-Gerät an Foxconn und löst sich von chinesischem Zulieferer

OpenAI steht vor dem Start seines ersten Hardwareprodukts für Endnutzer:innen – und gibt Foxconn den exklusiven Auftrag für die Fertigung. Die Produktion soll künftig nicht mehr in China, sondern in den USA oder Vietnam erfolgen.

Foxconn übernimmt Fertigung, Luxshare ausgeschlossen

Laut einem Bericht der United Daily News hat OpenAI den bisherigen chinesischen Zulieferer Luxshare aus der Lieferkette genommen und stattdessen eine exklusive Zusammenarbeit mit Foxconn vereinbart. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, sich von der sogenannten „roten Lieferkette“ zu distanzieren, also chinesische Fertigungsstrukturen zu verlassen. Damit wird Foxconn zum Hauptpartner für die Hardwareentwicklung von OpenAI und übernimmt künftig nicht nur den Bau von Servern für Künstliche Intelligenz, sondern auch die Fertigung von Endgeräten für Konsument:innen.

Gerät für Ende 2026 oder 2027 geplant

Das Hardwareprojekt läuft aktuell unter dem internen Codenamen „Gumdrop“ und befindet sich in der Entwurfsphase. Die Markteinführung wird für das Jahr 2026 oder 2027 angestrebt. Am Design arbeitet OpenAI gemeinsam mit dem früheren Apple-Chefdesigner Jony Ive. Ive und OpenAI-Chef Sam Altman äußerten sich bereits öffentlich zu dem Vorhaben. Altman beschreibt das Konzept als „einfach, schön und unterhaltsam“. Laut Berichten aus Zuliefererkreisen ist noch offen, ob es sich beim Endprodukt etwa um einen smarten Stift

oder ein tragbares Audiogerät handeln wird.

Funktionsweise und Ausstattung des neuen KI-Geräts

Das geplante Gerät soll etwa die Größe eines iPod Shuffle besitzen. Damit ist es tragbar genug, um am Hals getragen oder in der Hosentasche mitgeführt zu werden. Die Ausstattung umfasst Berichten zufolge ein Mikrofon sowie eine Kamera, mit denen das Gerät seine Umgebung wahrnehmen kann. Das entspricht frühen Gerüchten, wonach OpenAI ein Gerät ohne Bildschirm plant, das vollständig auf Sprachinteraktion setzt. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass handschriftliche Notizen direkt digitalisiert und an ChatGPT übertragen werden können.

Foxconn baut damit seine Rolle als Hauptpartner von OpenAI weiter aus und übernimmt über die Fertigung der KI-Server hinaus künftig auch die Produktion der Endgeräte für Konsument:innen.

Via: https://www.iclarified.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Michael Reimann

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