Apple hat ein neues Entwicklerband für die Vision Pro vorgestellt, das die Datenübertragung im Vergleich zum bisherigen Modell deutlich erhöht. Es richtet sich an alle, die intensiv mit der Vision Pro arbeiten und von schnelleren Verbindungen profitieren möchten.
Was ist das neue Apple Vision Pro Entwicklerband?
Apple hat das Zubehör am Verkaufstag der Vision Pro aktualisiert und jetzt Details zur verbesserten Version veröffentlicht. Das neue Entwicklerband erlaubt es Nutzer:innen, ihre Vision Pro per USB-C mit einem Mac zu verbinden. Ursprünglich bot das Entwicklerband eine Übertragungsgeschwindigkeit von maximal 480 Megabit pro Sekunde. Die neue Generation erreicht jetzt beeindruckende 20 Gigabit pro Sekunde. Das entspricht dem 40-fachen der vorherigen Geschwindigkeit und kann Entwicklung und Test von grafikintensiven Anwendungen und Spielen erheblich beschleunigen. Apple empfiehlt Entwickler:innen, auf die neue Version umzusteigen, da sie die Arbeit spürbar erleichtert.
Kompabilität und technische Details
Das neue Entwicklerband ist weiterhin mit der M2-Version der Vision Pro kompatibel und nutzt, wie schon die vorherige Generation, den USB-C-Anschluss. Durch die deutlich erhöhte Bandbreite können Daten schneller zwischen Mac und Vision Pro ausgetauscht werden. Entwickler:innen können davon profitieren, dass ihre Apps und Daten bedeutend schneller auf die Vision Pro übertragen und Rückmeldungen in Echtzeit erhalten werden. Laut Apple eignet sich das Band vor allem für Projekte mit hohen grafischen Anforderungen. Auch wenn das Gehäuse des Bands gleich wirkt, wurde die interne Technik stark verbessert. Der genaue Preis für das neue Entwicklerband ist noch nicht bekannt. Das bisherige Entwicklerband wurde für 300 US-Dollar (ca. 282 Euro) angeboten.
So funktioniert das Entwicklerband in der Praxis
Das Entwicklerband ersetzt die Audioeinheit auf der rechten Seite der Vision Pro. Entwickler:innen können das Band anbringen und via USB-C mit ihrem Mac verbinden. Neben dem schnellen Datentransfer ermöglicht die Verbindung auch einen HDMI-Videofeed von der Vision Pro in die Entwicklungsumgebung, wie zum Beispiel Reality Composer Pro. So ist eine gesicherte, kabelgebundene Übertragung möglich, die sich besonders für Testzwecke eignet und zuverlässiger als Wi-Fi ist. Es ist derzeit noch unklar, ob sich an der HDMI-Spezifikation des neuen Bands etwas geändert hat. Die gesteigerte Geschwindigkeit von 20 Gigabit pro Sekunde dürfte aber durch die interne PCI-E-Zuteilung auf der Vision Pro erzielt werden, da die Apple-Geräte bislang kein USB 3.2 2×2 mit 20 Gigabit pro Sekunde über USB-C unterstützen.
In Kürze werden erste Praxistests zeigen, wie sich das neue Entwicklerband mit alten und neuen Vision Pro Headsets verhält.
Das Band gibt es ab sofort auf der Developer-Webseite für 329 Euro.