Ein neues Entwickler:innenteam von Apple arbeitet nun gezielt daran, Siri leistungsfähiger zu machen. Du erhältst hier eine detaillierte Analyse, wie Apple seine KI-Initiative organisatorisch und technisch neu ausrichtet.
Apple hat kürzlich die Arbeitsgruppe „Answers, Knowledge and Information“ (AKI) gegründet. Ziel ist es, eigene KI-Dienste und eine verbesserte Siri-Suche zu entwickeln. Damit reagiert das Unternehmen auf fortschrittliche KI-Modelle wie ChatGPT. Apple sucht aktiv nach Spezialist:innen für Suchalgorithmen und Engines. Das Team arbeitet an einer neuen Siri-Version mit verbesserter kontextueller Erkennung. Grundlage bildet ein großes Sprachmodell (LLM), das dem heutigen Stand der KI entspricht.
Die Leitung des AKI-Teams übernimmt Robby Walker, ein erfahrener KI-Manager. John Giannandrea konzentriert sich nun auf den Abschluss der neuen KI-Engine. Die Verwaltung der Siri-Entwicklung liegt aktuell bei Mike Rockwell, der bisher für das Vision Pro-Team bekannt war. Durch diese personellen Veränderungen möchte Apple Entwicklung und Strategie besser aufeinander abstimmen. Parallel dazu wird intensiv nach neuen Entwickler:innen gesucht, um die KI-Pläne schneller voranzutreiben.
Die Neugestaltung von Siri soll Apple-Kund:innen mehr Möglichkeiten eröffnen. Geplant ist unter anderem die Integration von „App Intent“-Technologie. Diese bindet Funktionen und Inhalte von Apps gezielt in Siri und Spotlight ein. Es wird spekuliert, dass eine vollkommen überarbeitete Siri-Version bereits 2026 erscheinen könnte. Zusätzlich denkt Apple über einen eigenen „Knowledge“-Dienst im Stil von Chatbots nach. Ziel bleibt es, Nutzer:innen im Apple-Ökosystem zu halten und nicht an Konkurrenzdienste wie ChatGPT oder Google zu verlieren.
Die Weiterentwicklung von Siri ist ein zentrales Element von Apples KI-Offensive. Der verstärkte Fokus auf Sprachverarbeitung und Suchtechnologien zeigt, wie Apple auf die wachsende Bedeutung Künstlicher Intelligenz reagiert.
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