Viele von euch berichten nach dem Update auf macOS Tahoe 26 über eine langsamere Performance. Hier findet ihr praktische Hinweise, wie ihr das System wieder flotter macht.
Nach der Installation von macOS Tahoe 26 fühlen sich einige Macs deutlich träger an als zuvor. Nutzer:innen berichten über eine verzögerte Bedienung, Ruckler bei Animationen, stockendes Tippen und auch langsam startende Apps. Besonders in Anwendungen wie Finder, Fotos, Safari oder Chrome äußert sich das langsame Verhalten durch zähe Performance und längere Wartezeiten. MacBook-Nutzer:innen bemerken zudem oft eine schnellere Batterieentladung oder ein ungewohnt warmes Gehäuse. Solche Phänomene kommen bei größeren macOS-Updates häufiger vor und lassen sich meist mit einfachen Mitteln beseitigen.
Viele von euch haben schwierige Erfahrungen nach dem Update gemacht: Finder lädt Icons langsam, Animationen sind ruckelig, und Menüs zeigen sich verzögert. Wer von diesen Problemen betroffen ist, sollte die folgenden Tipps ausprobieren, um die Geschwindigkeit zu verbessern.
1. Geduld nach der Installation: Nach einem großen Systemupdate führt euer Mac mehrere Aufgaben im Hintergrund aus. Dazu gehören das Neuaufbauen des Spotlight-Index, das Analysieren von Fotos, das Aktualisieren von Caches und das Optimieren von Systemdaten. Während dieser Prozesse verbraucht der Mac viel Prozessorleistung und benötigt mehr Energie, was auch die Batterie schneller leert oder das Gerät wärmer macht. Diese Vorgänge laufen meist in den ersten Stunden oder Tagen nach dem Update. Lasst den Mac am besten über Nacht am Strom, damit alle Hintergrundaufgaben abgeschlossen werden können. Danach verbessert sich die Leistung spürbar.
2. Liquid Glass-Oberfläche deaktivieren: Das neue Design von macOS Tahoe 26, genannt Liquid Glass, nutzt viele Transparenz- und Unschärfeeffekte, die das System belasten. Beobachtet im Aktivitätsmonitor Prozesse wie SystemUIServer oder WindowServer, deren Auslastung in Tahoe oft höher ist. Ihr könnt die Transparenzeffekte in den Systemeinstellungen deaktivieren, um die Oberfläche zu entschlacken und die Animationen zu beschleunigen.
3. Animationen reduzieren: Falls die Animationen weiterhin als langsam empfunden werden, hilft das Aktivieren der Einstellung „Bewegung reduzieren“. Das System nutzt dann weniger aufwändige Übergänge, was nicht nur die Optik vereinfacht, sondern auch Ressourcen spart und für schnelleres Arbeiten sorgt.
4. Speicherplatz freigeben: macOS läuft vor allem dann gut, wenn ihr mindestens 10–15 % freien Speicherplatz habt. Prüft im Bereich Einstellungen > Allgemein > Speicher, welche Daten viel Platz einnehmen. Die Kategorie „Systemdaten“ kann häufig über 100 GB belegen, was sich manchmal nur schwer verkleinern lässt. Wenn wenig Speicherplatz zur Verfügung steht, kann macOS sehr langsam oder instabil werden. Versucht, unwichtige Dateien zu löschen und leert regelmäßig den Papierkorb.
5. Apps aktualisieren: Veraltete Programme können zu Störungen unter dem neuen macOS führen. Sucht im App Store oder in den jeweiligen Apps selbst nach Updates, zum Beispiel bei Chrome oder Microsoft Edge. Durch aktuelle Versionen sind viele Probleme direkt behoben und die Programme laufen stabiler.
6. Neustart durchführen: Manchmal reicht ein einfacher Neustart des Macs, um Performanceprobleme zu lösen. Ein Neustart beendet alle Hintergrunddienste, leert temporäre Daten aus dem Speicher und sorgt für einen sauberen Start. Diese Methode ist oft sehr effektiv, ähnlich wie es auch bei anderen Betriebssystemen schon lange empfohlen wird.
Wer das Update auf macOS Tahoe 26 bereits durchgeführt hat, bemerkt oft einen spürbaren Unterschied zur Vorgängerversion macOS Sequoia. Die stärkste Verlangsamung tritt meist direkt nach Installation auf, wenn viele Hintergrundprozesse aktiv sind. Das Deaktivieren der Transparenzeffekte bringt häufig eine deutliche Verbesserung im Alltag. Nach einigen Tagen läuft das System in der Regel wieder flüssig, wobei weitere Optimierungen mit kommenden Updates von Apple zu erwarten sind. Teilt eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren und bleibt auf dem neuesten Stand, indem ihr Updates installiert, sobald sie verfügbar sind.
Via: https://osxdaily.com
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