Mit macOS Golden Gate treibt Apple das Ende von Rosetta 2 voran. Wir zeigen euch, wie ihr herausfindet, welche eurer Intel-Apps künftig nicht mehr funktionieren.
Apple baut die Unterstützung für Rosetta 2 schrittweise ab. Die Funktion sorgt bislang dafür, dass Intel-basierte Apps auf Macs mit Apple-Chip laufen. In macOS 28 wird Rosetta für die meisten Apps nicht mehr zur Verfügung stehen, diese Programme funktionieren dann nicht mehr.
Bereits mit macOS Tahoe hat Apple Kund:innen und Unternehmen vor dem Auslaufen von Rosetta gewarnt. Unter macOS Golden Gate werden diese Hinweise nun ausgeweitet. Wenn ihr weiterhin Apps nutzt, die Rosetta benötigen, zeigt euch das System bei jedem Neustart oder beim Öffnen einer Intel-App eine Warnung an.
Hintergrund: Rosetta sollte Nutzer:innen und Entwickler:innen den Übergang von Intel-Prozessoren zu Apple-Chips erleichtern. Inzwischen hat Apple jedoch die letzten Intel-Macs vor Jahren aus dem Sortiment genommen und verkauft nur noch Rechner mit eigenen Chips. Parallel dazu läuft die Unterstützung für Intel-Macs schrittweise aus.
macOS Golden Gate ergänzt die Systemeinstellungen um eine neue Übersicht, in der ihr gezielt prüfen könnt, welche Apps demnächst nicht mehr laufen werden. Ihr erreicht die Liste über Einstellungen > Allgemein > Info > Intel-basierte Apps
und klickt dort auf die Option „Details“.In dieser Ansicht listet macOS alle Apps auf, die in Zukunft nicht mehr funktionieren, sobald Rosetta weitgehend abgeschaltet ist. So habt ihr ausreichend Zeit, die jeweiligen Entwickler:innen zu kontaktieren oder auf Alternativen umzusteigen. Die Übersicht soll euch helfen, den Übergang zu planen, bevor ihr im Alltag plötzlich vor nicht mehr startenden Programmen steht.
macOS Golden Gate installiert Rosetta nicht mehr automatisch. Wenn ihr nach dem Upgrade erstmals eine ältere Intel-App öffnen wollt, die Rosetta benötigt, startet zunächst eine kurze Installation. Erst danach lässt sich die App verwenden – solange Rosetta noch unterstützt wird.
Bestimmte Komponenten funktionieren allerdings bereits in Golden Gate nicht mehr mit Rosetta. Dazu gehören Anmeldeerweiterungen zur Authentifizierung und andere Hilfsprogramme, die schon vor der eigentlichen Benutzeranmeldung geladen werden. Diese Plugins können aufgrund der Beschränkungen nicht mehr geladen werden und fallen damit weg.
macOS Tahoe war das letzte macOS, das offiziell auf Intel-Macs lief. macOS Golden Gate setzt zwingend einen Mac mit Apple-Chip voraus. Für Intel-Nutzer:innen endet damit die Weiterentwicklung, während Apple die Rosetta-Übergangslösung auf Apple-Chips Schritt für Schritt abschaltet.
Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: Apfeltalk / Michael Reimann
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