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macOS 27: Wie wird Apple das nächste Mac‑Betriebssystem nennen?

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Vor jeder WWDC stellt sich die gleiche Frage: Welchen Namen wird Apple der nächsten Version von macOS geben? Für macOS 27 zeichnen sich zwei mögliche Kandidaten ab.

Von Großkatzen zu kalifornischen Orten

Seit den Anfängen von Mac OS X spielt der Name des Systems eine besondere Rolle. Zunächst setzte Apple auf Bezeichnungen nach Großkatzen wie Leopard. Später folgte mit OS X Mavericks der Wechsel zu kalifornischen Ortsnamen, der bis heute den Rahmen für die Namensgebung vorgibt.

Für macOS 27 steht der offizielle Name noch aus. Aktuell kursieren jedoch zwei Spekulationen: macOS Smaragd und macOS Big Bear. Beide knüpfen an bekannte Regionen in Kalifornien an und würden damit gut in die bestehende Reihe passen.

macOS Smaragd und die Verbindung zu Tahoe

macOS 27 soll Berichten zufolge vor allem auf Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen setzen. Neben einer neuen Siri‑App und weiteren Funktionen rund um Apple Intelligence steht also Feinschliff im Vordergrund. Im Kern handelt es sich um eine überarbeitete Version von macOS Tahoe.

Genau hier kommt der Name macOS Smaragd ins Spiel. Die Smaragd‑Bucht ist Teil des Lake Tahoe und würde damit thematisch direkt an macOS Tahoe anschließen. Ein solcher Schritt wäre nicht neu: Schon macOS High Sierra stand als verfeinerte Variante von macOS Sierra für ein eher evolutionäres Update, das den bestehenden Namen fortführte und leicht variierte.

macOS Big Bear und weitere Namensoptionen

Als zweite mögliche Bezeichnung ist macOS Big Bear im Gespräch. Ein Mitarbeiter von MacRumors, Aaron Perris, hat entdeckt, dass der Dateiname der Hashtag‑Grafik zur WWDC 2026 auf X den internen Hinweis „Projekt Big Bear“ enthält. Der Name würde sich auf den Big Bear Lake in Kalifornien beziehen. Allerdings muss dieser Dateiname nicht zwangsläufig etwas mit der finalen Bezeichnung von macOS 27 zu tun haben.

Bereits 2014 wurden mehr als 20 markenrechtliche Eintragungen zu kalifornischen Namen bekannt, die von verschiedenen Gesellschaften mit beschränkter Haftung eingereicht wurden. Vieles deutet darauf hin, dass es sich dabei um Mantelgesellschaften handelte, hinter denen Apple seine Identität verbergen wollte. Einige dieser geschützten Namen sind später tatsächlich als macOS‑Versionen erschienen, darunter Yosemite, Sierra, Mojave, Monterey, Ventura, Sonoma und Sequoia. Andere Anmeldungen wurden im Lauf der Jahre aufgegeben.

Dennoch hat Apple auch Namen verwendet, deren Markeneintragungen nicht weiter verfolgt wurden, wie etwa Big Sur im Jahr 2020. Damit bleibt die Möglichkeit bestehen, dass macOS 27 ebenfalls auf eine dieser älteren Bezeichnungen zurückgreift.

Zu den damals eingereichten, bislang ungenutzten Namen zählen:

  • Kalifornien
  • Kondor
  • Diablo
  • Farallon
  • Grizzly
  • Mammut
  • Miramar
  • Pazifik
  • Rotmilan
  • Redwood
  • Rincon
  • Shasta
  • Skyline
  • Tiburon

Ob einer dieser Begriffe jemals als macOS‑Name verwendet wird, ist völlig offen. Für viele von euch gehört es aber zum Ritual vor der WWDC, über die verschiedenen Möglichkeiten zu spekulieren.

Apple wird macOS 27 während der WWDC‑Keynote 2026 am Montag, 8. Juni, offiziell vorstellen.

Via: https://www.macrumors.com

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Tags: Apple, macOS Tahoe, macOS 27, WWDC 2026, macOS Smaragd, macOS Big Bear, macOS Name

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