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MacBook Pro oder MacBook Air: Welches MacBook passt zu euch?

MacBook Air oder MacBook Pro – vor dieser Wahl stehen viele von euch beim nächsten Laptop-Kauf. Beide Reihen werden regelmäßig aktualisiert und liegen leistungsmäßig inzwischen näher beieinander als früher.

Wesentliche Unterschiede zwischen MacBook Pro und MacBook Air

Beim Kauf solltet ihr zunächst auf Rechenleistung, Speicher, Display und Größe achten. Grundsätzlich ist das MacBook Pro die leistungsstärkere Baureihe: mehr Power, größeres Display und mehr Konfigurationsoptionen für Speicher und Chips.

Früher war der Abstand zwischen MacBook Pro und MacBook Air deutlich größer. Mit dem MacBook Air mit M4-Chip ist dieser Unterschied kleiner geworden. Der M4 sorgt für einen deutlichen Leistungsschub und mehr Arbeitsspeicher, was die Alltagsnutzung verbessert.

Insgesamt gibt es aktuell zehn Konfigurationen des MacBook Pro und sechs Varianten des MacBook Air, wenn man alle Größen und Chip-Optionen berücksichtigt.

Modelle, Chips und Leistung im Vergleich

Das MacBook Pro gibt es in 14 und 16 Zoll. Das 14-Zoll-Modell wird in drei Hauptvarianten angeboten: mit dem neuen M5-Chip (seit Oktober 2025), mit M4 Pro und mit M4 Max. Das 16-Zoll-Modell gibt es nur mit M4 Pro oder M4 Max. Das frühere Basismodell mit M4 wird bei Apple nicht mehr verkauft und ist nur noch über Drittanbieter wie Amazon erhältlich.

Alle drei Chips bieten hohe Leistung, unterscheiden sich aber klar. Der M4 Max ist das stärkste Modell mit einer besonders leistungsfähigen Medien-Engine für sehr anspruchsvolle Aufgaben. Der M5 besitzt eine 10‑Kern‑CPU und eine 10‑Kern‑GPU. Der M4 Pro bietet eine 14‑Kern‑CPU und eine 20‑Kern‑GPU. Der M4 Max nutzt die gleiche CPU wie der M4 Pro, aber eine 32‑Kern‑GPU. Die M4-MacBook‑Pro-Modelle verfügen je nach Konfiguration über 16 bis 48 GB gemeinsamer Speicher.

Der M5 gilt als guter Kompromiss aus Leistung und Preis. In Tests von ZDNET schnitt das M5‑MacBook Pro deutlich besser ab als das Vorgängermodell mit M4 und erreichte Werte auf dem Niveau des M1‑Ultra‑Mac Studio, eines rund 4.000 US‑Dollar (ca. 3.700 Euro) teuren Rechners von vor drei Jahren. Auch die Single-Core-Werte waren stark, was sich in einem sehr schnellen Arbeiten mit vielen geöffneten Tabs, Redaktionssystem, Musik-Apps und Adobe Premiere Pro zeigen soll.

Weitere Pluspunkte des M5‑MacBook Pro sind eine lange Akkulaufzeit, viele Anschlüsse (darunter drei Thunderbolt‑4‑Ports und ein SDXC‑Kartenslot) sowie das helle Liquid‑Retina‑XDR‑Display. Wenn euch der Basis‑M5 nicht ausreicht, sind die Varianten mit M4 Pro und M4 Max weiterhin die stärkere Wahl, wobei der Leistungsabstand zum neuen Basis‑Chip kleiner geworden ist.

Apple wird künftig voraussichtlich noch MacBook‑Pro‑Modelle mit M5 Pro und M5 Max nachreichen, vermutlich Anfang 2026. Genaue Details dazu sind noch nicht bekannt.

Das MacBook Air gibt es aktuell offiziell in zwei Größen: 13 Zoll und 15 Zoll, jeweils mit M4‑Chip. Die älteren Modelle mit M3 sind bei Apple nicht mehr im Programm, lassen sich aber noch bei Händler:innen wie Amazon finden. Der M4 im Air erreicht zwar nicht ganz die Leistung eines MacBook Pro, ist aber für viele Anwendungen schnell genug.

In Tests zeigte sich das MacBook Air mit M4 als sehr reaktionsschnell und erreichte in Benchmarks Werte nahe an älteren M4‑MacBook‑Pro‑Modellen, teilweise sogar über dem M3‑MacBook Pro. Die Akkulaufzeit liegt bei über 14 Stunden. Das Liquid‑Retina‑Display bietet ein scharfes Bild, gut lesbaren Text, flüssige Videos und Unterstützung für eine Milliarde Farben.

Das Air unterstützt zwei externe Monitore bei geöffnetem Deckel und bietet „Center Stage“ für die Webcam. Bei den Anschlüssen ist es deutlich sparsamer ausgestattet als das Pro: zwei Thunderbolt‑4‑Ports, ein Kopfhöreranschluss und MagSafe 3. Durch das geringere Gewicht von rund 2,7 Pfund (etwa 1,22 kg) ist es mobiler als das Pro, das bei etwa 3,4 Pfund (rund 1,54 kg) startet und mit stärkeren Chips schwerer wird.

Welches MacBook passt zu euch?

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie ihr das Gerät einsetzen wollt und welche Rolle Displaygröße und Gewicht für euch spielen. Ihr solltet weder zu viel Geld für ein überdimensioniertes Gerät ausgeben noch ein Modell kaufen, das eure Anforderungen nicht erfüllt. Da der Abstand zwischen den aktuellen Generationen kleiner geworden ist, entscheidet letztlich euer Nutzungsprofil.

Wenn ihr als Grafikdesigner:innen, Musikproduzent:innen, Fotograf:innen, Videoprofis, 3D‑Artists oder iOS‑Entwickler:innen arbeitet, ist ein MacBook Pro die passendere Wahl. Die Pro‑Modelle kommen mit intensiver Grafiklast und mehreren parallel laufenden Profi‑Anwendungen besser zurecht, ohne stark zu bremsen oder zu überhitzen. Für die meisten Fälle reicht das M5‑MacBook Pro aus, wer jetzt gezielt mehr Reserven möchte, sollte zum M4 Pro greifen.

Seid ihr Schüler:innen, Studierende oder arbeitet hauptsächlich mit Microsoft Office oder Google Workspace, ist das MacBook Air meist die sinnvollere Option, auch finanziell. Es eignet sich gut zum Surfen, für Streaming, E‑Mails, Videotelefonie und alltägliche Aufgaben.

Unabhängig von eurer Wahl bekommt ihr in beiden Fällen typische Mac‑Vorteile: flüssige Leistung, lange Nutzungsdauer und enge Verzahnung mit dem restlichen Apple‑Ökosystem. Beide Reihen sind darauf ausgelegt, euren digitalen Alltag langfristig zu erleichtern.

Via: https://www.zdnet.com
Titelbild: Apple

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Michael Reimann

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