Apple könnte noch in diesem Herbst ein MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen vorstellen. Aktuelle Hinweise nennen Oktober oder November als möglichen Startzeitraum für die neuen 14- und 16-Zoll-Modelle.
Vorstellung möglicherweise schon im Oktober
Bloombergs Mark Gurman erwartet die Einführung der überarbeiteten MacBook-Pro-Modelle im Oktober oder November 2026. Ein Start im Oktober sei möglich, der Termin könnte sich aber bis in den November verschieben. Auch ein späterer Beginn im Jahr 2027 ist nicht ausgeschlossen.
Apple testet die neuen Notebooks laut Gurman mit macOS 27.2, das sich derzeit in einer Betaphase befindet. Das Update soll gegen Ende Oktober erscheinen. Deshalb könnten die Geräte noch in diesem Monat angekündigt werden.
Die erwartete Überarbeitung betrifft sowohl das 14-Zoll- als auch das 16-Zoll-MacBook Pro. Beide Modelle sollen erstmals einen Touchscreen erhalten. Damit würde Apple eine Funktion einführen, die es bei Windows-Notebooks bereits seit Jahren gibt. Das Unternehmen hatte Touchscreens in Macs zuvor skeptisch beurteilt.
OLED-Display und weitere mögliche Änderungen
Neben der Touch-Bedienung gilt ein OLED-Display als zentrale Neuerung. Die Technik kann tiefere Schwarztöne und ein hochwertigeres Bild bieten und benötigt zugleich weniger Akkuleistung als bisherige Displaytechnologien.
Weitere Gerüchte nennen ein dünneres Gehäuse sowie Apples M5-Pro- und M5-Max-Chips. Außerdem könnte eine Dynamic Island die bisherige Displaykerbe ersetzen. Diese Ausstattungsmerkmale sind bislang nicht bestätigt.
Die neuen Geräte sollen oberhalb der regulären 14- und 16-Zoll-Modelle angesiedelt sein. Letztere sollen im kommenden Jahr angeblich auf M7-Pro- und M7-Max-Chips wechseln. Noch offen ist, ob Apple die Touchscreen-Modelle weiterhin MacBook Pro nennt oder eine neue Bezeichnung wie MacBook Ultra einführt.
Unklarheit bei Mobilfunk und Upgrade-Anreiz
Einige Apple-Fans hoffen auf ein eigenes Mobilfunkmodem. Gurman hatte vor einigen Jahren berichtet, Apple prüfe Macs, die sich ohne iPhone-Hotspot mit 5G- oder LTE-Netzen verbinden können. Daraus ergibt sich die Vermutung, dass die neuen Modelle ein C1X- oder C2-Modem enthalten könnten. Dafür gibt es bislang jedoch keine Bestätigung.
OLED könnte Nutzer:innen einen zusätzlichen Grund für ein Upgrade geben. Apple setzte die Technik bereits 2024 als Unterscheidungsmerkmal zwischen dem 13-Zoll-iPad Air und dem 13-Zoll-iPad Pro ein. Der erwartete Wechsel habe dort allerdings offenbar weniger Aufrüstungen ausgelöst als erhofft.
