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MacBook Neo – Wie die Apple Watch Touch ID ersetzt

Mit MacBook Neo, iPhone 17e und Apple Watch SE 3 bietet Apple ein vergleichsweise günstiges Gesamtpaket. Entscheidend für Euch: Lasst die Apple Watch in diesem Setup nicht weg.

Apple setzt stärker auf erschwingliche Bundles

Vor Kurzem galt Apple noch als abgehobener Hersteller mit teuren Produkten. Nach dem Start von MacBook Neo und iPhone 17e wirkt der Konzern plötzlich eher wie ein „Technik-Discounter“ mit besserem Preisniveau.

Ganz so ist es natürlich nicht. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Apple strategisch breit in den reinen Budgetmarkt wechselt. Der Fokus auf margenträchtige Premium-Geräte bleibt bestehen, und Upselling-Möglichkeiten werden weiterhin genutzt.

Trotzdem könnt Ihr heute so günstig wie nie ein Komplettpaket aus brauchbaren Apple-Geräten kaufen. Die Einstiegsmodelle von MacBook Neo, iPhone 17e und Apple Watch SE 3 kosten zusammen 1.447 US‑Dollar (rund 1.325 Euro), wenn Ihr direkt bei Apple kauft – mit etwas Suche auch weniger. Ganz wichtig: In diesem Paket solltet Ihr die Apple Watch nicht weglassen, sie ist ein zentraler Baustein.

Apple Watch SE 3: Günstige Uhr mit vielen Stärken

Die Apple Watch SE 3 ist eine Smartwatch mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. In einer Rückschau auf Apples Produkthöhepunkte 2025 stand für den Autor schnell fest, dass er über dieses Modell schreiben wollte.

Die Uhr bietet ein bequemes, unauffälliges Design, ein Always‑On‑Display, schnelles Laden, eine sehr gute Akkulaufzeit und Siri direkt auf dem Gerät. All das bekommt Ihr für 249 US‑Dollar (rund 230 Euro). Im Test erhielt die Watch 4,5 von 5 Sternen und die Auszeichnung „Empfehlung der Redaktion“ und wurde allen empfohlen, die in die Smartwatch-Welt einsteigen wollen. Sie ist sowohl gut als auch relativ preiswert.

Damals war noch nicht absehbar, wie wichtig die Apple Watch SE nur wenige Monate später werden würde. Denn mittlerweile gleicht sie einen der wenigen Schwachpunkte des 599‑US‑Dollar‑MacBook Neo (rund 550 Euro) aus: das fehlende Touch ID. Diese Lücke stand an der Spitze einer Liste vermisster Funktionen.

Biometrisches Entsperren wirkt vielleicht nebensächlich, erhöht aber sowohl die Sicherheit des Mac als auch den Komfort, wenn Ihr Euren Rechner häufig weckt oder Websites aufruft.

So macht die Uhr den MacBook-Alltag bequemer

Wer Touch ID bisher genutzt hat, wird das Fehlen deutlich spüren. Und wer biometrische Funktionen noch nicht kennt, kann damit den Alltag am Rechner spürbar aufwerten.

Das Szenario: Ihr wacht morgens auf und legt die Apple Watch an. Müsst Ihr einen Code eingeben? Nein. Ein Blick auf das iPhone genügt, Face ID entsperrt iPhone und Apple Watch gleichzeitig.

Öffnet Ihr anschließend das MacBook, müsst Ihr Euer Passwort nicht eintippen. Die Nähe der entsperrten, authentifizierten Apple Watch reicht, um den Mac zu öffnen. Damit habt Ihr drei Geräte entsperrt, ohne ein einziges Passwort einzugeben, und nur eines davon braucht eigene biometrische Sensoren.

Hochgerechnet auf alle Entsperrvorgänge pro Tag, pro Monat und pro Jahr – plus alle Logins auf Webseiten und Einkäufe mit Apple Pay per Doppelklick auf die Seitentaste der Watch – summiert sich das deutlich.

Zur Fairness gehört: Die 512‑Gigabyte‑Variante des MacBook Neo kostet 100 US‑Dollar (rund 90 Euro) mehr und bietet Touch ID. Rein finanziell spart Ihr mit der Apple Watch SE 3 also nichts ein.

Aber sie ist kein Gerät für nur einen Anwendungsfall. Sie ist Gesundheits- und Fitness-Tool, modisches Accessoire und ein praktischer Weg, Benachrichtigungen zu erhalten, ohne das iPhone aus der Tasche zu holen. Viele möchten sie nach kurzer Zeit nicht mehr ablegen.

Vor allem aber funktioniert sie im Zusammenspiel mit anderen Geräten. Biometrie ist nur der Anfang: Wer das klassische Apple‑Trio aus iPhone, Apple Watch und MacBook besitzt, erlebt zahlreiche nützliche Wechselwirkungen zwischen den Geräten. Genau hier spielt Apple seine Stärke aus – neben der neu entdeckten Rolle als Anbieter relativ günstiger Produkte.

Via: https://www.macworld.com

Bild Apple

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Andreas Vogel

Autor Apfeltalk

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