Die ersten Benchmarks zum neuen MacBook Neo sind da und zeigen: Beim Prozessor liegt das Gerät sehr nah am iPhone 16 Pro. Spannend ist vor allem der Vergleich zum M1 MacBook Air.
Im MacBook Neo arbeitet derselbe A18-Pro-Chip wie im iPhone 16 Pro, allerdings mit einem Grafikkern weniger. Entsprechend fällt die CPU-Leistung nahezu identisch aus, während die Grafikleistung etwas darunter liegt.
Das MacBook Neo erreicht im Single-Core-Test 3.461 Punkte und im Multi-Core-Test 8.668 Punkte. Im Metal-Grafikbenchmark kommt das Gerät auf 31.286 Punkte. Zum Vergleich listet der Benchmark die folgenden Werte für andere Geräte:
Der etwas niedrigere Metal-Wert des MacBook Neo im Vergleich zum iPhone 16 Pro erklärt sich durch den fehlenden zusätzlichen Grafikkern. An der CPU-Leistung selbst ändert das nichts.
Im direkten Vergleich mit bestehenden Macs liegt die Multi-Core-Leistung des A18 Pro in etwa auf dem Niveau des M1-Chips im MacBook Air. Beim Single-Core legt das MacBook Neo jedoch deutlich zu und nähert sich eher den M3- oder M4-Chips an.
Diese hohe Single-Core-Leistung passt zur Zielgruppe des MacBook Neo. Für typische Aufgaben wie Surfen im Web, Arbeiten mit Dokumenten oder Videostreaming zählen vor allem starke Einzelkern-Werte. Für diese Nutzungsszenarien ist das Gerät ausgelegt.
Für rechenintensive Tätigkeiten wie Videoschnitt, Musikproduktion, 3D-Modellierung und ähnliche Workloads, bei denen viele Kerne parallel gefordert sind, ist das MacBook Neo hingegen weniger gedacht. Hier spielen Geräte mit deutlich höherer Multi-Core-Leistung ihre Stärken aus.
Apple vergleicht die Leistung des MacBook Neo nicht mit anderen Macs, iPads oder iPhones. Stattdessen positioniert der Konzern das günstige MacBook klar gegen Windows-Notebooks und Chromebooks in ähnlichen Preisbereichen.
Laut Apples Marketingunterlagen soll der A18 Pro bei „Alltagsaufgaben“ bis zu 50 Prozent schneller sein als der meistverkaufte PC mit dem aktuell ausgelieferten Intel Core Ultra 5. Zudem spricht Apple von bis zu dreifacher Geschwindigkeit bei KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät und bis zu doppelter Geschwindigkeit bei der Fotobearbeitung.
Bisher liegt nur ein einzelnes Benchmark-Ergebnis für das MacBook Neo vor. Mit weiteren Messungen könnten die Durchschnittswerte leicht abweichen, doch die aktuellen Zahlen entsprechen den Erwartungen an den A18-Pro-Chip im MacBook.
Das MacBook Neo startet bei einem Preis von 699 Euro und kann bereits vorbestellt werden. Der Verkaufsstart ist für den 11. März geplant. Apfeltalk hat ein Gerät bestellt und wir werden es gegen diverse Macs antreten lassen.
Via: https://www.macrumors.com
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