Apple bringt neue Desktop-Macs mit M6-, M5-Pro- und M5-Ultra-Chips. Gleichzeitig steigen die Aufpreise für Speicher deutlich. Ihr solltet Eure Konfiguration deshalb sehr genau planen.
Apple hat einen neuen Mac mini mit M6- und optional M5-Pro-Chip sowie einen neuen Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra vorgestellt. Der M6 ist Apples erster Chip im 2-Nanometer-Verfahren, der M5 Ultra die erste Quad-Die-Variante der M-Serie. Apple betont in seinen Vorstellungen und Werbespots vor allem den Zuwachs bei der KI-Leistung.
Im Video zum neuen Mac mini mit M6 zeigt Apple den kompakten Rechner in immer anspruchsvolleren Aufgaben. Genannt werden bis zu 40 Prozent schnellere CPU-Leistung, doppelte Grafikleistung, bis zu viermal höhere KI-Performance und doppelte Speicher-Performance im Vergleich zum Vorgänger. Der Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra wird als System für anspruchsvolle Kreativarbeit und KI-Anwendungen positioniert. Der M5 Max bietet eine 18‑Kern‑CPU, eine GPU mit bis zu 40 Kernen und bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Der M5 Ultra verdoppelt diese Werte und unterstützt bis zu 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher mit 1,2 TB/s Bandbreite.
Beim Mac Studio steht vor allem eine Konfiguration im Fokus: das Modell mit M5 Ultra und 512 GB RAM. Diese Variante lässt sich zwar bereits vorbestellen, soll aber erst Ende Oktober erscheinen. In den USA ist sie mit 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeichers gelistet. Preise nennt Apple in den genutzten Quellen allerdings noch nicht. Üblicherweise liegen Speicher- und SSD-Aufpreise bei Apple deutlich über klassischen PC-Komponenten, das bestätigt auch eine detaillierte Aufstellung der Aufpreis-Liste für Mac mini und Mac Studio.
Für den Mac mini mit M6 beschreibt diese Liste verschiedene Ausstattungen und deren Einfluss auf den Endpreis, ohne konkrete Summen zu nennen. Klar wird jedoch: Wer mehr Arbeitsspeicher oder SSD-Kapazität wählt oder zum M5 Pro greift, landet schnell in deutlich höheren Preisregionen. Gleiches gilt beim Mac Studio, wo der Sprung vom M5 Max zum M5 Ultra sowie hohe RAM-Optionen die Kosten stark erhöhen.
Im Marketing hebt Apple Kreativ-Workflows, Entwickler:innen und KI-Anwendungen hervor. Für Alltagsaufgaben und leichtere kreative Arbeiten dürfte ein Mac mini mit M6 in einer moderaten RAM- und SSD-Konfiguration reichen. Wer intensiver mit Video, 3D oder komplexen KI-Modellen arbeitet, wird eher zu höherem RAM greifen und sich zwischen Mac mini mit M5 Pro oder Mac Studio mit M5 Max entscheiden.
Die M5-Ultra-Modelle des Mac Studio zielen auf besonders speicherhungrige Projekte, etwa große 3D-Szenen oder umfangreiche KI-Workflows. Hier spielt vor allem die Option auf bis zu 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher eine Rolle, die in Apples Präsentationen als wichtiges Merkmal genannt wird. Eine klassische Kosten-Nutzen-Rechnung hängt stark vom individuellen Einsatz ab und davon, wie sehr Ihr von der zusätzlichen Speicherbandbreite und -kapazität profitiert.
Als Alternativen zu maximal ausgebauten Macs werden in den Quellen allgemeine Szenarien wie Windows-PCs mit frei wählbarer Hardware-Ausstattung diskutiert. Konkrete Konfigurationen oder Preise werden jedoch nicht genannt. Ebenso werden Cloud-Lösungen oder externe Beschleuniger nur als Ideen erwähnt, ohne Details zu nennen. Entscheidend bleibt daher, dass Ihr die Apple-Aufpreise für RAM und SSD immer gegen Euren tatsächlichen Bedarf und mögliche Alternativen abwägt.
Via: www.macrumors.com · www.macrumors.com · www.mactechnews.de · thenextweb.com · www.iClarified.com
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